«Namen in Mythologie und Religion der Antike»

Call for Papers
Eingabefrist: 15. November 2026

23. September 2026

Universität Zürich, 26–28, Mai 2027
Organisation: Florian Sommer (Zürich), Athanassios Vergados (Newcastle)

Namen (z.B. Theonyme, Heroennamen und Toponyme) sind ein zentraler Bestandteil des Mythos. Im Rahmen der Konferenz soll die Funktion von Eigennamen in mythologischen Erzählungen und verwandten Textgattungen kultur- und epochenübergreifend aus einer vergleichenden Perspektive untersucht werden. Das Spektrum möglicher Themen für Beiträge umfasst unter anderem:

  • Namen und narrative Struktur
  • Namen in der Mythendeutung
  • Namenwechsel und/oder Erwerb zusätzlicher Namen
  • Textgattungen und Namen
  • Nameninterpretation: textintern versus textextern
  • Namen in antiker und mittelalterlicher Gelehrsamkeit
  • Namen in Listen und Katalogen
  • Aneignung und Anpassung von Namen im Kontakt unterschiedlicher Traditionen
  • Namenmagie
  • Namen als omina
  • Zugänge zu Namen in Antike und Moderne

Bestätigte Hauptvorträge: Velizar Sadovski (Österreichische Akademie der Wissenschaften / Institut für Iranistik); Nicla de Zorzi (Universität Wien / Institut für Orientalistik)

Bei Interesse bitten wir um die Zusendung eines Arbeitstitels und eines Abstracts von etwa 300 Wörtern bis zum 15. November 2026 an: florian.sommer@iaka.uzh.ch und athanassios.vergados@ncl.ac.uk.

Die Veranstaltung wird mehrsprachig sein, und wir freuen uns über Beiträge auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch.

Für eine zumindest partielle Übernahme der bei einer Teilnahme anfallenden Kosten werden Gelder beantragt. Da diese zum gegenwärtigen Zeitpunkt jedoch nicht garantiert werden können, sind potentielle Teilnehmende angehalten, sich auch bei ihren eigenen Institutionen nach Möglichkeiten der Deckung von Reise- und Übernachtungskosten zu erkundigen.