Tagungen, Workshops, Sommerschulen und Ausstellungen

Hier finden Sie Ankündigungen zu Tagungen, Workshops, Sommerschulen und Ausstellungen, die uns zur Veröffentlichung erreichten.

Als Mitglied der Fédération internationale des Associations d’études classiques möchten wir zudem hinweisen auf den alle drei Jahre stattfindenden FIEC-Kongress.

Tagungen


  • Tagung Colloquium Rauricum

    „Brüchige Legitimität“

    Legitimität ist ein entscheidender Faktor für die Akzeptanz und Stabilität jeder politischen Ordnung. Doch in der Ge-
    genwart scheint Legitimität gerade in liberalen Demokratien brüchig zu werden: «Populistische» Bewegungen, un-
    terschiedliche Formen des Protests und des zivilen Ungehorsams sowie Auseinandersetzungen um die übergeord-
    nete Geltung internationaler Rechtsprechung stellen bestehende Ordnungen in Frage, erheben dabei jedoch jeweils
    den Anspruch, selbst legitim zu sein. Die gegenwärtige Legitimitätskrise ist daher weniger als ein Verlust «der» Legi-
    timität zu begreifen denn als eine Pluralisierung konkurrierender Legitimitätsansprüche, die sich wechselseitig die
    Geltung absprechen.

    – Tagung «Colloquium Rauricum XX», Landsitz Castelen (Augst), 9.-11. September 2026 -> link

  • Tagung des Frauen*Netzwerks in der Alten Geschichte

    Ἀμαζόνες ἀντιάνειραι

    Universität Potsdam, 05. bis 07.11.2026

    Im November 2026 findet an der Universität Potsdam die erste Tagung des Frauen*Netzwerks in der Alten Geschichte statt. Ausgehend von der Initiative unserer Kolleginnen* aus der Klassischen Philologie wird damit erstmals auch im Bereich der Alten Geschichte ein hochschulübergreifendes Frauen*Netzwerk in Kooperation zwischen der Universität Potsdam und der Universität Osnabrück ins Leben gerufen.

    Das Programm wird Beiträge in verschiedenen Formaten umfassen, darunter wissenschaftliche Vorträge, Pitches sowie zwei Keynote Lectures von Prof. Dr. Christiane Kunst (Universität Osnabrück) und PD Dr. Alexandra Eckert (Universität Göttingen / FAU Erlangen-Nürnberg).

    Ziel des Netzwerks ist es, Frauen* in der Alten Geschichte und ihren Nachbarwissenschaften stärker zu vernetzen, den wissenschaftlichen Austausch zu fördern und Raum für Kooperation, Sichtbarkeit und gegenseitige Unterstützung zu schaffen. Die Tagung versteht sich zugleich als Reaktion auf den nach wie vor deutlich geringeren Frauen*anteil in allen Qualifikationsstufen der Geisteswissenschaften.

    Interessierte aller Gebiete und Qualifikationsstufen sind herzlich willkommmen. Um vorherige Anmeldung an ag-frauennetzwerk@uni-potsdam.de bis zum 02. Oktober 2026 wird gebeten

  • Making Matters. Processes and Meaning of Crafting in Graeco-Roman Antiquity |

    September 14–15 2026, University of Zurich, Department of Archaeology,

    Classical Philology and Ancient Studies

    The international conference Making Matters. Processes and Meaning of Crafting in Graeco-Roman Antiquity explores the changing relationships between people, artefacts, and processes of making in the ancient Greek and Roman worlds against the backdrop of contemporary debates on creativity and technological agency in the age of generative AI. As the latter increasingly blurs the boundaries between human and non-human production, these debates also draw attention to the historical contingency of such distinctions and the importance of the process of production itself.

    By approaching making as a culturally and historically situated process, the conference seeks to deepen our understanding of the complex material cultures of Graeco-Roman antiquity, in which artefacts embodied, transmitted, and transformed knowledge, skills, and social meaning. Adopting an expanded and inclusive concept of the artefact that encompasses both material and immaterial forms of production, ‘Making Matters’ aims to foster interdisciplinary dialogue among archaeology, classical philology, anthropology, material culture studies, and the history of technology and craft.

    For the conference program, venue address, as well as information on how to register for the Zoom livestream, please visit: https://www.iaka.uzh.ch/de/veranstaltungen/Tagungen/Making-Matters.html

    The Organizers

    Corinna Reinhardt, corinna.reinhardt@iaka.uzh.ch

    Sophie Preiswerk, sophie.preiswerk@iaka.uzh.ch

  • Rome et la mer àl’époque républicaine

    Colloque international – Rencontres d’histoire de la
    République romaine 2026 : Rome et la mer à
    l’époque républicaine
    Date : jeudi 3 et vendredi 4 septembre 2026
    Lieu : Université Toulouse Jean Jaurès, Maison de la
    Recherche, amphithéâtre F411
    Organisation : Audrey Bertrand (EFR) et Thibaud
    Lanfranchi (Université Toulouse Jean Jaurès-IUF)

    https://www.efrome.it/actualite/rome-et-la-mer-a-lepoque-republicaine

  • “From Philosophy to Poetry” – A Conference in Honor of David Sider.

    From 3rd to 6th August 2026

    Auditors are welcome. Please register by contacting the Foundation Hardt.

    Voir le programme.

    https://www.fondationhardt.ch/contact

  • Informationsveranstaltung: Altertumswissenschaftliches Publizieren im Open Access – Fragen und Antworten

    Propylaeum Blog

    Katrin Bemmann – 07. Juli 2026 – Aktuelles

    Am Dienstag, den 17. November 2026 veranstaltet das Team von Propylaeum eine Informationsveranstaltung zum Thema “Altertumswissenschaftliches Publizieren im Open Access – Fragen und Antworten”

    Sie möchten Ihre altertumswissenschaftliche Publikation im Open Access veröffentlichen? Ihre Forschungsergebnisse sollen frei zugänglich sein und dauerhaft nachnutzbar sein? Gleichzeitig fragen Sie sich, ob Open Access für Ihr Publikationsvorhaben geeignet ist, oder möchten die Abläufe und Möglichkeiten besser verstehen?

    Die von Propylaeum – Fachinformationsdienst Altertumswissenschaften organisierte Informationsveranstaltung vermittelt kompakt grundlegendes Wissen rund um das wissenschaftliche Publizieren im Open Access. Ausgehend von den Publikationsangeboten von Propylaeum E-Publishing sowie den Services von NFDI4Culture und NFDI4Objectswerden praxisnah zentrale Fragen wie zum Beispiel diese beantwortet:

    • Welche Möglichkeiten habe ich als Autor/-in, meinen Aufsatz, meine Dissertation oder meine Monografie im Open Access zu veröffentlichen?
    • Welche Optionen gibt es für Herausgeber/-innen, einen Tagungsband zu publizieren oder ein wissenschaftliches E-Journal zu gründen?
    • Ist neben einer Open-Access-Publikation auch eine gedruckte Ausgabe möglich?
    • Welche Auswirkungen hat Open Access auf Sichtbarkeit, Reputation und wissenschaftliche Anerkennung?
    • Welche Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für altertumswissenschaftliche Open-Access-Publikationen?
    • Was sind eigentlich ORCID-IDs und welche Vorteile bieten sie für Forschende?
    • Wie lassen sich Forschungsdaten, die im Zusammenhang mit einer Publikation entstanden sind, nachhaltig veröffentlichen und nachweisen?
    • Welche Besonderheiten ergeben sich bei Bildrechten und Lizenzen? Unter welchen Voraussetzungen können geschützte Abbildungen veröffentlicht werden, und welche Vorteile kann Open Access bei der Klärung von Nutzungsrechten bieten?

    Die Veranstaltung richtet sich an Studierende sowie Wissenschaftler/-innen der Altertumswissenschaften in allen Karrierephasen.

    Die  Veranstaltung wird durchgeführt von Dr. Maria Effinger (Universitätsbibliothek Heidelberg / Propylaeum / NFDI4Culture / NFDI4Objects) und PD Dr. Dr. Grischka Petri (FIZ Karlsruhe / NFDI4Culture), die Moderation übernimmt Dr. Lisa Dieckmann (Universität Köln / prometheus e.V. / NFDI4Culture).

    Die Veranstaltung findet von 10:00–12:00 Uhr, online via Zoom statt:

    https://adwmainz.zoom.us/j/93060105212

  • Objekt und Performanz: Präsenz, Affordanz, Raum Jahrestagung SFB 1391 Andere Ästhetik

    25.–27. Juni 2026

    25.–27. Juni 2026

    Tagungsort
    Eberhard-Karls-Universität Tübingen
    Alte Aula
    Münzgasse 30
    72070 Tübingen


    Teilnahme
    Die Teilnahme an den Vorträgen ist ohne Anmeldung
    möglich.


    Konzept und Organisation
    Ulrich Barton, Iris Brahms, Cristina Murer, Anna Pawlak


    Kontakt
    ulrich.barton@uni-tuebingen.de
    iris.brahms@uni-tuebingen.de
    SFB 1391 Andere Ästhetik


    Website:
    https://uni-tuebingen.de/de/159334


    Webportal:
    https://andere-aesthetik.de/


    LinkedIn:
    https://www.linkedin.com/company/sfb-1391-andere-
    ästhetik


    Instagram:
    https://www.instagram.com/andere_aesthetik/

    Die Jahrestagung verfolgt das Ziel, aktuelle Debatten
    der Objektforschung mit der mittlerweile etablierten
    Performativitätsforschung gewinnbringend zu ver-
    schränken.
    Objekt und Performanz werden dabei nicht als binäre
    Opposition verstanden, sondern als komplexes
    Spannungsfeld reziproker Phänomene, das in der
    Forschung bislang nur punktuell analysiert wurde.
    Diesem Desiderat soll die Veranstaltung mit einem
    interdisziplinär anschlussfähigen Zugriff begegnen, der
    explizit Text- und Bildwissenschaften in produktiven
    Austausch bringt und zugleich als gegenseitiges
    Korrektiv wirkt. Der gewählte Zugang zum Objekt (im
    engeren, aber auch im weiteren Sinne verstanden als
    textliches, bildliches oder klangliches Artefakt) über das
    Performative und vice versa erlaubt, das historische
    Ineinandergreifen von Erscheinungsformen, Funktions-
    weisen und Sinnbildungsleistungen des Ästhetischen im
    Hinblick auf differenzierte Produktions- und Rezeptions-
    vorgänge als einen dynamischen kommunikativen
    Prozess zwischen primär präsenten und ko-präsenten
    menschlichen und / oder nicht menschlichen Akteuren
    zu verstehen.
    Davon ausgehend legt die Tagung den inhaltlichen
    Schwerpunkt auf mehrere, sich in der historischen
    Praxis vielfach überlagernde und in verschiedener
    Weise gegenseitig bedingende Aspekte des
    interdependenten Verhältnisses von Objekten, Objekt-
    netzwerken und Performanzen.

    Donnerstag 25.Juni

    13.30 Uhr Begrüßung und Einführung
    1.(RE)PRÄSENTATION UND TRANSFORMATION
    Moderation: Ulrich Barton
    14.00 Irmgard Männlein / Viola Palmieri (Tübingen)
    Objekt, Wort und Macht. Die Ekphrasis des Ambons der
    Hagia Sophia als performativer Akt
    14.45 Kathryn Starkey (Stanford)
    [diu minne] entwirfet und stricket vil spaehe, noch baz
    danne spelten und drîhen: Entwurf einer Poetik der
    Textilien
    15.30 Anne Eusterschulte (Berlin)
    Ara Coeli – Heilsspiegel-Adaptionen. Konrad Witz’
    Basler Heilsspiegel-Altar zwischen sibyllinischer
    Weisung und prophetischer Weisheit
    [16.15 Kaffeepause]
    Moderation: Thalia Vollstedt
    16.45 Sophie Rüth (Berlin)
    Fluidität der Macht. Zur Performanz maritimer Objekte in
    der höfischen Kultur der Frühen Neuzeit
    17.30 Inga Mai Groote (Zürich)
    nahm die Baßgeige und gab ihm die Singstimme
    dagegen: Musik mit Büchern und Bücher mit Musik im 17.Jh.

    [18.15 Pause]
    18.30 Hans Peter Hahn (Frankfurt a.M.)
    Dinge in der Schwebe halten. Plädoyer für einen
    phänomenologischen Zugang zur Welt des Materiellen
    [20.00 Abendessen]

      Freitag, 26. Juni
      II AFFORDANZ UND EMERGENZ
      Moderation: Frank Schuhmacher
      9.00 Dietrich Boschung (Köln)
      Performative Qualitäten antiker Statuen
      9.45 Jochen Hermann Vennebusch (Kiel)
      Kalkulierte Leerstellen, verborgene Kommentare, rituelle
      Vergegenwärtigungen – Hochmittelalterliche Portatilien
      als Handlungs-Träger
      [10.30 Kaffeepause]
      Moderation: Katharina Fezer
      11.00 Almut Suerbaum (Oxford)
      Rose is a rose is a rose is a rose. Performative Präsenz
      von Objekten in Gebetstexten
      11.45 Gudrun Sporbeck / Andreas Odenthal (Köln)
      Umkodierung – Profanierung – rechurching. Zum
      Schicksal einer flämischen Kasel des 15. Jahrhunderts
      12.30 Peter W. Marx (Köln)
      Künstliche Körper: Ätherische Gestalten, Automaten,
      Puppen als Akteure auf der scena der Frühen Neuzeit
      [13.15 Mittagessen]


      III RAUM UND AKTION
      Moderation: Iris Brahms
      14.30 Karl-Joachim Hölkeskamp (Köln)
      Mythes croisés. Der Lacus Curtius in der Memorialkultur
      der römischen Republik
      15.15 Stephan Winter (Tübingen)
      sicuti accepta habere dignatus es […] immaculatam
      hostiam. Raum- und performanztheoretische
      Überlegungen zur Ästhetik der Eucharistiefeier anhand
      des Canon Romanus als second space
      [16.00 Kaffeepause]

      16.30 Mariam Hammami / Anna Pawlak (Bochum /
      Zürich)
      Herrschaft in Fahrt. Ästhetiken fürstlicher Mobilität in der
      Frühen Neuzeit
      17.15 Maryam Haiawi (Hamburg)
      Engelsmusik in Orazio Benevolis sechschöriger
      Vespermusik Laudate pueri Dominum für das
      Patronatsfest im Petersdom 1650
      Lesung
      18.00 Jan Wagner (Berlin)
      Ansprache an die Kaiserpinguine
      [19.30 Abendessen]


      Samstag, 27. Juni
      IV POTENTIAL UND WIDERSTAND
      Moderation: Jan Stellmann
      09.00 Viktoria Räuchle (München)
      Effigies in Action. Objekt, Bild und Performanz in antiken
      Liebesbindezaubern
      9.45 Cristina Murer (Tübingen)
      Wenn Artefakte mitjagen: Ästhetik der Jagd in der
      Spätantike
      [10.30 Kaffeepause]
      11.00 Friedemann Kreuder (Mainz)
      Ne herodidemus Herodes – Herodes-Szenen
      mittelalterlicher Weihnachtsspiele als Herausforderung
      für die Historiographie früher professioneller
      Schauspielkunst in Europa
      11.45 Konklusion und Abschlussdiskussion
      12.30 Ausklang und Mittagsimbiss

    1. Representations of body and gender ambiguity in Christian Latin poetry

      International conference

      Program                                                                         

      Friday, July 03, 2026

      13:30–14:00                                       Arrival and coffee

      14:00–14:15                                       Welcome and opening

      14:15–15:00                                       Keynote: Islème Sassi (Kiel)

      aetatem et sexum non habet haec suboles. Wie Therasia und Paulinus von Nola in ihrem carmen 25 die Überwindung der Cisnormativität skizzieren

      15:00–15:45                                       Ruth Mitchell-Fox (Oxford)

      Who Licked my Wounds? Saint Vincent and the Woman with the Bleeding Disorder (Prudent. Perist. 5)

      15:45–16:15                                         Coffee Break

      16:15–17:00                                       Carlo Luigi Panzeri (Strasbourg/Pisa)

      Body language in the Carmen de martyrio Maccabaeorum

      17:00–17:45                                       Michele Cutino (Strasbourg)

                                                                 Sexual taboos and linguistic codes in the depiction of risqué episodes from Genesis in Claudius Marius Victorius’s Alethia

      17:45–18:30                                       Roberto Angelini (Florence)

      Chastity Exposed: Nudity, Gendered Virtue, and the Reversal of the Bathing Motif in the Versus de sancta Susanna

      Conference Dinner at Katzengold in Wuppertal

      Saturday, July 04, 2026                  

      9:00–9:45                                           Philipp Buckl (Strasbourg)

                                                                 Knowing and Not Knowing: Gendered Epistemologies in Latin Biblical Epic

      9:45–10:30                                         Camilla Maracci (Wuppertal)

      Mulieres fortes: only Christian women? Semantics of an adjective in motion

      10:30–11:00                                         Coffee Break

      11:00–11:45                                         Stefan Freund (Wuppertal)

                                                                 Who owns the female body? Lucretia in Christian poetry and discourse

      11:45–12:30                                       Katharina Löhr (Wuppertal)

      Covering Sin: Shame, Nakedness, and the Fig Leaves of Genesis 3:7

      12:30–13:15                                       Luisa Sproten (Wuppertal)

                                                                 Representation of Birth giving in Latin Christian Poetry

      13:15–13:30                                       Conclusion

      Join us in person or via Zoom:


      Room: LS.03.01 – Seminar LS1

      Klassische Philologie

      Laurentiusstraße 21, 42103 Wuppertal

      Meeting-ID: 659 4176 4431; Password: dXQa4sdn

      Link: https://uni-wuppertal.zoom-x.de/j/65941764431?pwd=WJfPT9iDFaxQKxuXa9mComu6Q8GiiV.1Kindly supported by                                                                                                                                        Novus Stiftung

    2. “Lunch Lectures on Ancient Sculpture”

      The online series “Lunch Lectures on Ancient Sculpture”, organized by Elisa Bazzechi and Caterina Parigi in cooperation with the Forschungsarchiv für Antike Plastik, aims to create a broadly accessible platform for the discus-
      sion of current research about ancient sculpture.
      We would like to grant visibility to new projects dealing with sculptures as well as the possibility to present and discuss outstanding problems and questions. Furthermore, it will help us to stay up to date about new research and
      to network with scholars who are working on same topics on an international scale.
      The lectures will be organized in thematical series (the first series “New Research on Contexts” took place from May to July 2024). The fourth series with the title “Ancient Portraits:Perspectives and Current Research” will take place from May to July 2026 on the last Wednesday of each month from 12:30-14:00. Lectures can be held in English, French, German
      or Italian, and are expected to take 30-45 minutes, followed by an in depth discussion.


      If you would like to stay up to date about the series, please send an email to the organizers
      to sign up for the newsletter.


      The Organizers
      Dr. Elisa Bazzechi – Lehrstuhl für Klassische
      Archäologie, Universität Würzburg
      elisa.bazzechi@uni-wuerzburg.de
      Dr. Caterina Parigi – Dipartimento di Antichità,
      Filosofia e Storia, Università di Genova
      caterina.parigi@unige.it

      May 27th at 12:30
      Identifying Nerva: A Reconsideration
      of the Marble Head in the Ny Carls-
      berg Glyptotek
      Raffaella Bucolo (University of Verona)

      June 24th at 12:30
      Bildniswunsch und Stereotype. Die
      Grabbüsten aus Apollonia und ihre
      Verwandten
      Jochen Griesbach (University of Würzburg)


      July 29th at 12:30
      Imagines illustrium. Eine Archäologie
      der Porträtforschung Dietrich Boschung (University of Cologne)


      All interested are very welcome and we
      look forward seeing you for lunch!

      The series will take place online. If you are interest to join the lecture, please contact the organizers to get the link.

    3. Conférence annuelle de la Fondation Hardt sur la philosophie antique

      28.05.2026, 17:00 – 20:00

      Organisateurs: Paolo Crivelli (Université de Genève), Irmgard Männlein (Universität Tübingen) et Voula Tsouna (University of California, Santa Barbara), membres de la Commission Scientifique de la Fondation Hardt.

      28 mai 2026, 17h00
      Fondation Hardt, Vandoeuvres

      Programme
      17h00     Bienvenue par Voula Tsouna, Professeure distinguée de l’Université de Californie, Santa Barbara, et membre de la Commission Scientifique de la Fondation Hardt
      17h10     Conférence par Pierre-Marie Morel, Professeur d’Histoire de la philosophie ancienne à l’Université Paris 1 – Panthéon – Sorbonne / Institut Universitaire de France,

      „Réévaluer les savoirs secondaires. Pistis, aisthêsis et doxa dans les Seconds analytiques d’Aristote“

      La conférence aura lieu dans l’orangerie et sera suivie d’une verrée.

      Toute personne souhaitant assister à la conférence est priée de s’enregistrer par e-mail à admin@fondationhardt.ch avant le 25 mai 2026.
       

    4. COSMOPOLITIESIN ANTIQUITYAND MODERNITY –MECHANISMS OF MULTIETHNICITY

      SAMOS

      INTERNATIONAL OPEN SYMPOSIUM

      MAY 1 5 TH–16 TH 2 0 2 6
      ART SPACE PYTHAGORION, SAMOS

      Programm

      https://www.dainst.org/veranstaltungen/tagung-cosmopolities-in-antiquity-and-modernity-mechanisms-of-multiethnicities/482

    5. Antike und Rechtsextremismus

      Tagung: Didaskalika 10. Latein – Antike und Rechtsextremismus

      WasTagung
      Wann22.05.2026
      von 14:15 bis 19:00
      WoUniversität Tübingen
      Termin übernehmenvCal
      iCal

      Am Fr., dem 22. Mai 2026 findet nachmittags die von der Universität Tübingen organisierte fachdidaktische Tagung Didaskalika 10 statt. Sie widmet sich dem Thema Antike und Rechtsextremismus.

      Die Tagung wird in Präsenz im Kleinen Übungsraum des Hegelbaus der Universität Tübingen (Wilhelmstr. 36, 7204 Tübingen, Erdgeschoss) stattfinden.

      Das Programm ist diesem Plakat zu entnehmen.

      14.15-14.30 Uhr: Begrüßung
      14.30-15.15 Uhr: Uta Müller (Tübingen):
      Antike Mythen und rechtsextreme Vereinnahmung: Ethische Perspektiven
      15.15-16.00 Uhr: Markus Hafner (Zürich):
      „Dass die Wissenschaft nicht eine Insel für sich bildet sondern in das Leben der Nation
      hineingestellt werden soll.“
      Der Weg der Altertumswissenschaft in die Diktatur am Beispiel des Gnomon.
      16.00-16.15 Uhr: Kaffeepause
      16.15-17.00 Uhr: Wolfgang Polleichtner (Tübingen):
      Stalingrad und die Thermopylen: Herodot und Herrmann Görings
      „Gesetz der Sicherheit unseres Volkes“ 2.0
      17.00-17.45 Uhr: Matthew Chaldekas (Tübingen):
      Women and Children First? Antiker Stoizismus und Rechtsextremismus heute
      17.45-18.00 Uhr: Kaffeepause
      18.00-18.45 Uhr: Stefan Faller (Freiburg i.Br.):
      Die Germania des Tacitus in rechtsextremen Narrativen des 20. und 21. Jahrhunderts
      18.45-19.00 Uhr: Abschluss der Konferenz

    6. Die Rolle von Kultur und Kulturerbe in Zeiten von Krieg und Krise.

      Liebe Freundinnen und Freunde des LEIZA, wir laden Sie sehr herzlich ein zur nächsten Veranstaltung unserer Dialogreihe „LEIZA Dialogues for Democracy“ – einem Forum für lebendige, kontroverse und zugleich respektvolle Diskussionen über die drängenden Fragen unserer Zeit.
      Dieses Mal widmen wir uns einem Thema von wachsender Brisanz: der Rolle von Kultur und Kulturerbe in Zeiten von Krieg und Krise.
      Museen, Archive, Denkmäler und kulturelle Stätten prägen unsere Identität und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt – doch sie geraten zunehmend in politische Spannungsfelder. Was bedeutet es für uns alle, wenn Kultur nicht nur bewahrt, sondern selbst zur Zielscheibe wird?

       16. Juni 2026 | 19:00 – 21:00 UhrLeibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA), Ludwig-Lindenschmit-Forum 1, Mainz 

      Diese Fragen bewegen uns:
      Welche Aufgaben übernehmen kulturelle Institutionen in Krisenzeiten?Wie kann kulturelles Erbe Brücken bauen, Zusammenhalt fördern und aktiv zur Friedenssicherung beitragen?Schutz oder politisches Instrument: Wie gefährdet sind Museen, Denkmäler und Archive?Internationale Zusammenarbeit: Welche Chancen und Grenzen bestehen in Konflikten?
      Den Auftakt bildet eine Keynote von Hermann Parzinger, ehemaliger Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Executive President von Europa Nostra.
      Anmeldung ­
      Es diskutieren
      Léonie Evers Projektmitarbeiterin, Emergency Operations and Programmes Unit, Culture and Emergencies Entity, UNESCO 

      Torsten Fischer Administrativer Direktor des LEIZA 

      Cornelius Holtorf UNESCO Lehrstuhl für Heritage Futures an der Linné-Universität in Kalmar, Schweden  
      Thorsten Ilg Brigadegeneral, Stellvertretender Kommandeur und Direktor Ausbildung Führungsakademie der Bundeswehr  
      ©  Thomas Trutschel Hermann Parzinger Ehem. Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Executive President von Europa Nostra  
      Freuen Sie sich auf inspirierende Impulse, lebhafte Diskussionen und die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen. Im Anschluss laden wir Sie herzlich zu einem Umtrunk ein – für persönliche Gespräche und vertiefenden Austausch.
      Bitte melden Sie sich vorab über unsere Website an: Anmeldung Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme an einer Diskussion, die neue Perspektiven auf Kultur, Verantwortung und Zusammenhalt in Europa eröffnet.     ­
      Über „LEIZA Dialogues for Democracy“

      In der Formatreihe „LEIZA Dialogues for Democracy“ diskutieren wir mit Expert*innen aus Wissenschaft, Kultur, Wirtschaft und Medien, Politiker*innen und der Öffentlichkeit über zentrale gesellschaftliche Fragen – offen, kontrovers und konstruktiv. Ziel ist es, den Dialog zu fördern und Denkanstöße zu geben, wie wir als Gesellschaft aktuelle Herausforderungen gemeinsam angehen können.
      Diese Veranstaltung wird unterstützt vom Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit Rheinland-Pfalz. Das Leibniz-Zentrum für Archäologie (LEIZA) ist eines von acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft.
      ­ Veranstaltungsort Leibniz-Zentrum für ArchäologieLudwig-Lindenschmit-Forum 1
      55116 Mainz Anfahrt →  So finden Sie uns 
      Leibniz-Zentrum für Archäologie Ludwig-Lindenschmit-Forum 1, 
      55116 Mainz ­ Stiftung des Öffentlichen Rechts
      vertreten durch die Generaldirektorin 
      Univ.-Prof. Dr. Alexandra W. Busch
        Kontakt
      Tel.: +49 (0) 6131 / 8885-0
      www.leiza.de ­ Redaktion: Arbeitsbereich Kommunikation, 
      V.i.s.d.P. Doris Rübsam-Brodkorb
       
    7. Universität Basel: Forschungskolloquium und Gastvorträge der Latinistik

      Programm

      18.02. – 27.05.2026

    8. Dynamics of urbanity: configurations of boundaries in pre-modern cities.

      A conference by the subcluster Urban Roots / Cluster of Excellence ROOTS

      Chairs: Patric-Alexander Kreuz (Urban Archaeology) / Ulrich Müller (Historical Archaeology)
      Venue: Kiel University (Germany), IBZ Kiellinie

      Date: 17/07/2026 – 18/07/2026. Evening lecture on Thursday, 16/07/2026
      Chronological frame: c. 1 to c. 1200 CE

      Target group: Archaeologists and related historical disciplines focusing on premodern urban
      spaces.

      Setting: The conference language is English. A publication of the contributions is envisaged.
      Contributions should be no longer than 25 minutes to allow for intensive exchange and
      discussion.

      Within the Cluster of Excellence ROOTS, boundaries function as a key analytical concept for
      understanding dynamic social, spatial, ecological, as well as symbolic constructions that
      simultaneously enable, structure, and constrain connectivity. They can illuminate how social order
      is produced, stabilised, and contested, and why processes of division are as constitutive of history
      as those of connection—particularly in urban settings.
      Cities in the past, as well as today, are places of density, interaction, and negotiation. They are
      characterised by shared places, spaces, and topographies, as well as by a supposedly shared
      understanding of what constitutes an urban community and its lifestyle(s). However, urban
      environments have always been characterised by intriguing differences—differences lived,
      embodied, shaped, and articulated through material, social, and mental boundaries: not only
      walls, but especially markets, neighbourhoods, ritualised settings, forms of social affiliation,
      patterns of behaviour, or “invisible” lines of belonging, attribution, and exclusion. As such, urban
      boundaries were never static but constantly subject to configurations that were reshaped,
      stabilised, inscribed, or dissolved through transgression and disruption. However, boundaries
      should by no means be understood solely in negative terms, as obstacles, restrictions, or means
      of exclusion. They also have enormous potential, for example in their ability to shape and structure
      an undifferentiated environment.
      Configuration is in this context understood not only as the process of “making”, but also as
      highlighting the specific arrangement of heterogeneous elements—actors, practices, discourses,
      and spaces—that together form a patterned and meaningful whole. Configurations are thus always
      relational, dynamic, and context-dependent: as configurations change (especially through social
      practices, technological shifts, or political contestations), boundaries are renegotiated. While
      boundary-making produces distinction, configuration captures the relational arrangement in
      which such distinction becomes meaningful and effective. In this understanding, both concepts
      offer a promising perspective on urban orders as dynamic, situated, and contested formations.
      The conference seeks to approach boundaries and boundary-making as a ubiquitous and
      pervasive facet of the urban phenomenon and aims to explore this phenomenon by bringing
      together archaeological and text-based perspectives. Especially in premodern urban contexts (c.
      1–1200 CE), we can observe how boundaries were created, maintained, shifted, crossed, or
      broken, and how they impacted urban societies and urban dynamics. The conference invites
      archaeologists (Classical Archaeology, Historical Archaeology) to explore the role of the
      configuration of boundaries and boundary-making in the urban historical landscape. We will
      address the topic in four closely interconnected sections, focusing on (Roman) Antiquity,
      Mediterranean Late Antiquity as a transitional phase (“long Late Antiquity”), and the European
      Middle Ages. In addition, we will examine transitional urbanity, including Sub-Saharan and East
      African as well as Central Asian perspectives.
      While the contributions will primarily focus on archaeological approaches to the analysis of
      material and immaterial boundaries—especially when developed in dialogue with cultural studies
      concepts of boundary-making—we explicitly encourage contributions that approach the topic
      from a comparative or intercultural perspective.

      If you are interested in joining us in the summer on the Firth of Kiel, we kindly ask you to let us
      know by 28/02/2026.
      Please do not hesitate to contact us if you have any questions (umueller(at)ufg.uni-kiel.de;
      kreuz(at)klassarch.uni-kiel.de)    

    9. „Le Barbare: héritages antiques, échos contemporains“

      Cycle de conférences

      Les chaires de littérature française et de philologie classique de l’Université de Neuchâtel organisent ce printemps un cycle de cinq conférences ouvert au public sur „Le Barbare: héritages antiques, échos contemporains“.

      Université de Neuchâtel

      Programme

    10. 21st Trends in Classics: «Euripidean Stagecraft: New Perspectives»

      Aristotle University, Department of Classics

      21st Trends in Classics International Conference

      «Euripidean Stagecraft: New Perspectives»»

      Thessaloniki, 12-14 Νοvember, 2026

      Auditorium Ι

      Aristotle University of Thessaloniki

      Research Dissemination Center
      September 3rd Avenue, University Campus

      https://kedea.rc.auth.gr

      Conference Description

      The fresh perspectives on Euripidean dramatic and staging techniques gained in the last decades, in conjunction with performance theory, give much scope for a re-evaluation of Euripides‘ stagecraft that takes into account extant and fragmentary evidence. Ancient performance encompasses seen and unseen action, speech, song and dance. This conference investigate and re-assess the rich material for Euripides‘ stage action and theatre production, as well as the relation of vision and understanding, illusion and fantasy, conveyed through performance. The open-endedness of ancient dramatic texts does not restrict the evidence to a fixed reading and gives rise to challenging questions about the ways in which Euripidean drama is performed and experienced. For instance, in what ways can the play define its own interpretation in performance? How does Euripides use and challenge conventions through variation, experimentation and surprise? In turn, how can a play shape its communication with its audience? At the same time, critical responses to Euripidean stagecraft, as well as the impact of ancient staging practices on modern performance similarly need to be addressed.

      Conference Speakers

      Rosa Andujar (Barnard College, Columbia University)

      Aikaterini Arvaniti (University of Patras)

      Joshua Billings (Princeton University)

      Claire Cattenaccio (University of Georgetown)

      Armand d’ Angour (Oxford University)

      Paul Eberwine (College of William and Mary)

      Stavros Frangoulidis (Aristotle University of Thessaloniki)

      Melissa Funke (University of Winnipeg)

      John Gibert (University of Colorado Boulder)

      Simon Goldhill (University of Cambridge)

      Edith Hall (University of Durham)

      Richard Hunter (University of Cambridge)

      Ioanna Karamanou (Aristotle University of Thessaloniki)

      Poulheria Kyriakou (Aristotle University of Thessaloniki)

      Rebecca Laemmle (University of Cambridge)

      Anna Lamari (Aristotle University of Thessaloniki)

      Vayos Liapis (Open University of Cyprus)

      C.W. Marshall (University of British Columbia)

      Hallie Marshall (University of British Columbia)

      Chiara Meccariello (University of Exeter)

      Sarah Miles (University of Durham)

      Judith Mossman (University of Coventry)

      Sheila Murnaghan (University of Pennsylvania)

      Jessica Paga (College of William and Mary)

      Rush Rehm (Stanford University)

      Hanna Roisman (Colby College, Maine)

      Elizabeth Scharffenberger (Columbia University)

      Niall Slater (Emory University)

      Stavros Tsitsiridis (University of Patras)

      Erika Weiberg (Duke University)

      Naomi Weiss (Harvard University)

      David Wiles (University of Exeter)

      Rosie Wyles (University of Durham)

      For further information, please contact:

      Ioanna Karamanou (ikaramanou(at)lit.auth.gr)

      Organizing Committee

      Ioanna Karamanou (Aristotle University of Thessaloniki)

      C.W. (Toph) Marshall (University of British Columbia)

      Antonios Rengakos (Academy of Athens & Aristotle University of Thessaloniki)
      Stavros Frangoulidis (Aristotle University of Thessaloniki)

      The organizers would like to acknowledge the kind and generous support of the AUTh Research Committee, the Kostas and Eleni Ouranis Foundation of the Academy of Athens, De Gruyter Brill, and University Studio Press.

    11. 20th Trends in Classics: Mapping the History of Greek Literary History

      University of Amsterdam, Department of Classics

      Aristotle University of Thessaloniki, Department of Classics

      20th Trends in Classics International Conference

      Mapping the History of Greek Literary History

      Thessaloniki, May 21-23, 2026


      Auditorium I
      Aristotle University, Research Dissemination Center
      September 3rd Avenue, University Campus
      http://kedea.rc.auth.gr

      The conference explores the (early) history of literary histories of Classical Greek literature. While antiquity recognized literary periods and included canons from Alexandrian scholars, the actual emergence of literary history as a genre occurred in 19th-century Europe. Driven by nationalism, scholars began writing national literary histories and turned to Greek (and Latin) literature, which was widely taught and considered a shared cultural heritage. Friedrich von Schlegel’s Geschichte der Poesie der Griechen und Römer (1798) is seen as one of the earliest examples. Although classical scholarship in the 19th century has been thoroughly studied, the specific role of literary histories has received little attention. Similarly, while nationalism and its influence on classical studies have been researched, its connection to Greek literary history remains underexplored. This conference aims to analyze the structure, genealogical networks, national perspectives, and shifting receptions of key authors. Special focus will be given to paratextual elements such as titles, introductions, footnotes, and tables of contents.

      PROGRAM

      Thursday, May 21, 2026

      17.00-17.30

      Registration and Greetings

      Panel 1

      17.30-19.30

      Presider: Casper de Jonge

      Irene de Jong (Amsterdam): “Introduction: Why (and How) Literary History”

      James I. Porter (Berkeley): “The Literary History of the Cynics: A Beginning Without a Known Beginning”

      Stavros Tsitsiridis (Patras): “History vs Theory: On the Absence of Greek Literary Histories in Ancient Greece”

      Roberto Nicolai (Sapienza): “Greeks and Romans on Literature and History of Literature”

      19.30: Wine Reception

      Friday, May 22, 2026

      Panel 2

      10.00-11.00

      Presider: James Porter

      Casper de Jonge (Leiden): “Dionysius of Halicarnassus: Histories of Greek Literature in Augustan Rome”

      Carlotta Santini (École Normale Supérieure): “Nietzsche and Greek Literary History”

      11.00-11.30: Coffee Break

      Panel 3

      11.30-12.30

      Presider: Irene de Jong

      Margalit Finkelberg (Tel Aviv): “The 19th-Centrury German Histories of Greek Literature and the Historical Metanarrative”

      Constanze Güthenke (Oxford): “The First German Literary Histories”

      12.30-13.30: Lunch

      Panel 4

      13.30-15.00

      Presider: Antonios Rengakos

      Richard Hunter (Cambridge): “Forty Years On: Cambridge Reflections on The Cambridge History of Classical Literature

      Ioanna Karamanou (Thessaloniki): “The First Greek Literary History of the Modern Greek State and its Agenda”

      Ioannis Konstantakos (Athens): “Modern Greek Histories of Ancient Greek Literature: The Twentieth Century”

      15.00-15.30: Coffee Break

      Panel 5

      15.30-17.00

      Presider: Carlotta Santini

      Carlo Franco (Venezia): “Italian Histories of Greek Literature in XIXth Century”

      Maurizio Sonnino (Sapienza): “Gennaro Perrotta’s History of Greek Literature as a Balancing of Opposites”

      Laurent Pernot (Strasbourg/Institut de France): “The History of Ancient Greek Literature in France”

      20.00: Conference Dinner

      Saturday, May 23, 2026

      Panel 6

      10.00-11.00

      Presider: Maurizio Sonnino

      Judith E. Kalb (South Carolina): “The First Russian Literary Histories”

      Francisco García-Jurado (Universidad Complutense de Madrid): “Hispanic Greek Literature Textbooks During the 19th Century: From Braulio Foz to Otfried Müller”

      11.00-11.30: Coffee Break

      Panel 7

      11.30-13.00

      Presider: Margalit Finkelberg

      Gościwit Malinowski (Wrocław): “The First Polish Literary Histories”

      Maciej Junkiert (Adam Mickiewicz University Poznań): “Polish Monographs on the History of Greek Literature: Groddeck, Węclewski, Sinko”

      Olesia Lazer-Pankiv & Oleksandr Levko (Taras Shevchenko National University of Kyiv): “Studies on Greek Literary History in Ukraine in the Late 19th and Early 20th Centuries: Trends and Challenges”

      13.00-14.00: Lunch

      Organizing Committee

      Irene J. F. de Jong, University of Amsterdam
      Antonios Rengakos, Aristotle University of Thessaloniki & Academy of Athens
      Stavros Frangoulidis, Aristotle University of Thessaloniki

      With the kind support of

      ARISTOTLE UNIVERSITY RESEARCH COMMITTEE

      DE GRUYTER BRILL

      UNIVERSITY STUDIO PRESS

    Workshops


    • „FAIRe Objektdokumentation in Museen und Sammlungen“

      Vom 08.-09. Oktober 2026 findet im Archäologischen Zentrum Berlin(Brugsch-Pascha-Saal) und auf der Museumsinsel ein 2-tägiger Präsenzworkshop „FAIRe Objektdokumentation in Museen und Sammlungen“ statt.

      Er ist vor allem an fortgeschrittene Studierende in Bachelorstudiengängen, Masterstudiengängen sowie Promovierende der Archäologie, Kunstgeschichte und verwandter Kultur- und Geisteswissenschaften gerichtet.

      Interessierte werden gebeten, ihre Bewerbung mit einem kurzen Motivationsschreiben (ca. 250 Wörter) bis spätestens 13. September an c.klose@smb.spk-berlin.de zu senden.

      Bei frühzeitiger Anmeldung können Reise und Übernachtungskosten in begrenztem Umfang erstattet werden.

      Alle Informationen unter: https://www.nfdi4objects.net/events/n4o_activity_20261125-CM26_FAIRE_Objektdokumentation/

    • Studientag: Antike Texte – moderne Werkzeuge: KI in Latein und Griechisch

      Universität Zürich, 11. September 2026 -> link

    • Einladung zum Fachwissenschaftlichen Kurs 2026: Das römische Heer der Kaiserzeit. Quellen, Methoden und neue Zugänge

      DEUTSCHES ARCHÄOLOGISCHES INSTITUT
      K O M M I S S I O N f ü r A L T E G E S C H I C H T E
      u n d E P I G R A P H I K

      Prof. Dr. Michael Speidel (Universität Zürich)


      Der Kurs findet statt von
      Donnerstag, 8. Oktober, 17 Uhr, bis Samstag, 10. Oktober 2026, ca. 12.30 Uhr.
      Der Kurs vermittelt anhand ausgewählter Fallbeispiele aus allen Abschnitten der
      Grenzen des römischen Reichs vertiefte methodische Kompetenzen im Umgang mit
      den zentralen Quellengattungen zum römischen Heer der Kaiserzeit: Inschriften,
      Militärdiplome, Papyri und Ostraka sowie archäologische Befunde aus Lagern und
      Grenzräumen. Im Zentrum stehen sowohl die kritische Erschließung und
      Interpretation dieser Quellen als auch aktuelle Forschungsansätze. Der Kurs wird
      darüber hinaus die Forschungsgeschichte zum römischen Heer in den Blick nehmen
      und die Rolle dieser Institution als Machtmittel vom Einsatz auf dem Schlachtfeld bis
      hin etwa zum Instrument der Fiskalpolitik, der Provinzverwaltung, aber auch in seiner
      Rolle als Kulturträger untersuchen.
      Der Kurs richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler früher
      Karrierestufen, Prae- oder Postdocs der Alten Geschichte und ihrer Nachbarfächer.
      Die Teilnehmerzahl ist auf 20 beschränkt. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
      werden in München auf Kosten der Kommission untergebracht, Reisekosten können
      nicht übernommen werden. Quartierwünsche bitten wir unbedingt bereits bei der
      Bewerbung mitzuteilen. Bewerbungen (mit kurzem Motivationsschreiben und
      Lebenslauf, in einem pdf) werden per E-Mail an info.aek@dainst.de erbeten.
      Bewerbungsschluss ist der 9. August 2026.


      Mit besten Grüßen
      Christof Schuler – Sophia Boenisch-Meyer

    • Studienkurs „Architekturzeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts“

      Call for Participation für einen Studienkurs zum Thema „Architekturzeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts“, der vom 19. bis zum 20. November 2026 am DAI Rom in Zusammenarbeit mit dem Institut für Archäologische Wissenschaften der Ruhr-Universität Bochum stattfinden wird. Wenn Sie an einer Teilnahme am Studienkurs interessiert sind, dann schicken Sie Ihre elektronische Bewerbung bis zum 30. Juni 2026.

      Alle Informationen im Anhang und unter: https://www.dainst.org/newsroom/noslug/844

    • Workshop : Les Sévères (193-235) : Espace impérialet réformes des Sévères :

      entre administration et
      nouvel ordonnancement du monde


      Dates et lieu : jeudi 18 et vendredi 19 juin 2026 ; Université
      de Montpellier – Site Saint-Charles 2 – Salle Kouros.
      Organisation : Agnès Bérenger (Université de Montpellier
      Paul-Valéry)
      Comité scientifique : Estelle Bertrand Goreau (Le Mans
      Université) ; Agnès Bérenger (Université de Montpellier
      Paul-Valéry) ; Rita Compatangelo Soussignan (Le Mans
      Université) ; Gian Luca Gregori (Sapienza Università di
      Roma).
      Le projet sur la dynastie des Sévères, qui avait démarré au
      Mans en novembre 2025 par un premier atelier autour de la
      dimension dynastique du contrôle de l’espace impérial, se
      poursuit avec un deuxième workshop consacré cette fois-ci
      à la dimension spatiale des réformes sévériennes.
      Contact (pour demander un lien pour assister au workshop
      en visioconférence et pour tout autre renseignement) :
      agnes.berenger@umpv.fr

      https://creaah.cnrs.fr/wp-content/uploads/2026/05/programme_workshop_a_berenger_v._def.pdf

    • Landscapes of Power. The Colonial Legacies of the Corpus Agrimensorum Romanorum

      UPCOMING CONFERENCE

      The Corpus Agrimensorum Romanorum is a selection of Roman texts on the topic of land

      surveying in colonial contexts. It contains specialist treatises, extracts from legal texts, and

      mathematical texts, varying chronologically from the late first century AD to the eighth

      century.

      In a workshop to be held in Groningen on 12 June 2026, we aim to explore the uses of these texts beyond technical uses and beyond Antiquity. We ask in what ways the corpus was mobilized, interpreted, and adapted to meet shifting legal, political, and administrative needs, throughout history.

      To register and for further information, send an email to Dinah Wouters (dinah.wouters@rug.nl) and Anouk Vermeulen (a.e.vermeulen@vu.nl).

    • Studienkurs zu den Architekturzeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts

      „Erheblich weiter führen uns die Studien von Architekten des Cinquecento, welche in den Sammlungen, (…), bisher so gut wie unbenutzt, erhalten sind.“[1]

      Rom, 19-20.11.2026

      (Deutsches Archäologisches Institut Abteilung Rom in Zusammenarbeit mit dem Institut für Archäologische Wissenschaften der Ruhr-Universität Bochum)

      english version below

      Mehr als 100 Jahre nach den grundlegenden Publikationen von Thomas Ashby, Christian Hülsen und Hermann Egger, die eine große Anzahl frühneuzeitlicher Architekturzeichnungen ‚ausgegraben‘ und für die Forschung erschlossen haben, soll die Auseinandersetzung mit dieser wichtigen Form der Antikenrezeption und -dokumentation wieder intensiviert und aktualisiert werden. Aus diesem Grund bietet das DAI Rom in Zusammenarbeit mit dem Institut für Archäologische Wissenschaften der Ruhr-Universität Bochum einen Studienkurs zum Thema Architekturzeichnungen des 15. und 16. Jahrhunderts an. Geleitet wird der Kurs von Dr. Dennis Mario Beck (DAI Rom) und Dr. Barbara Sielhorst (Ruhr-Universität Bochum). Als Expert*innen wirken außerdem mit: Dr. des. Miriam Knechtel (DAI Rom) und Dr.-Ing. Heinz-Jürgen Beste (Rom) für den Bereich der Bauforschung und Prof. Dr. Arnold Nesselrath (Berlin/Rom) für die Architekturzeichnungen der Renaissance. Der Studienkurs umfasst zwei Tage. Am ersten Tag werden in den Räumlichkeiten des DAI Rom die besonderen Aspekte von Architekturzeichnungen der Frühen Neuzeit und ihr kulturhistorischer Kontext eingehend diskutiert und mit Hilfe von Kurzpräsentationen weiter vertieft. Am zweiten Tag werden im Istituto Centrale per la Grafica ausgewählte Zeichnungen näher betrachtet und gemeinsam analysiert.

      Der Kurs richtet sich vor allem an Nachwuchswissenschaftler*Innen in der Promotions- oder Postdoc-Phase sowie in fortgeschrittenen Masterstudiengängen der Archäologie, der Kunstgeschichte, der Bauforschung und der Geschichtswissenschaften. Erwartet wird die Bereitschaft zur Übernahme eines Kurzreferates, gerne aus dem Kontext der eigenen Forschungen zum Thema.

      Die Teilnehmer*innen

      • vertiefen ihre Kenntnisse der frühneuzeitlichen Architekturzeichnungen und tauschen sich intensiv über den Stand der Forschungen aus
      • erhalten Einblick in die Sammlung von Architekturzeichnungen des DAI Rom sowie in die des Istituto Centrale per la Grafica
      • entwickeln im Austausch miteinander neue Fragestellungen im Hinblick auf die weitere Erforschung der Zeichnungen und ihrer Bedeutung für die Archäologie, Kunstgeschichte, Architekturgeschichte und Wissenschaftsgeschichte

      Wenn Sie an einer Teilnahme am Studienkurs interessiert sind, dann schicken Sie Ihre elektronische Bewerbung bis zum 30. Juni 2026 an barbara.sielhorst@rub.de.

      Ihre Bewerbung sollte einen Lebenslauf (zwei Seiten) sowie ein Motivationsschreiben (eine Seite) enthalten, in dem auch der Bezug zum Thema des Kurses deutlich wird. Bitte schicken Sie ihre Unterlagen als ein PDF-Dokument.

      Die Kurssprachen sind Deutsch, Englisch und Italienisch.

      Die Kosten für die An- und Abreise sowie für die Unterbringung übernehmen die ausrichtenden Institutionen.


      [1] C. Hülsen, Das Septizonium des Septimius Severus, Winckelmannprogramm der Archäologischen Gesellschaft zu Berlin 46 (Berlin 1886), 6, https://doi.org/10.11588/diglit.729 (13.04.206).

      english version

      „Erheblich weiter führen uns die Studien von Architekten des Cinquecento, welche in den Sammlungen, (…), bisher so gut wie unbenutzt, erhalten sind.“[1]

      Study course on Architectural Drawings of the 15th and 16th Centuries

      Rome, 19–20 November 2026

      (German Archaeological Institute at Rome in collaboration with the Institute of Archaeological Sciences at Ruhr University Bochum)

      More than 100 years after the key publications by Thomas Ashby, Christian Hülsen and Hermann Egger, which ‘unearthed’ a large number of early modern architectural drawings and made them accessible to research, the study of this important form of reception and documentation of antiquity is to be intensified and brought up to date. For this reason, the DAI Rome, in collaboration with the Institute of Archaeological Sciences at Ruhr University Bochum, is offering a study course on the subject of architectural drawings of the 15th and 16th centuries. The course is led by Dr Dennis Mario Beck (DAI Rome) and Dr Barbara Sielhorst (Ruhr University Bochum). Other experts contributing to the course include Dr. des. Miriam Knechtel (DAI Rom) and Dr Heinz-Jürgen Beste (Rome) in the field of historical building research and Prof. Arnold Nesselrath (Berlin/Rome) on Renaissance architectural drawings The course lasts two days. On the first day, at the DAI Rome premises, the specific aspects of early modern architectural drawings and their cultural-historical context will be discussed in detail and explored further through short presentations. On the second day, participants will view and analyze original drawings together at the Istituto Centrale per la Grafica, one of Rome’s outstanding collections.

      The course is primarily aimed at early-career researchers at PhD or postdoctoral level, as well as those in advanced Master’s programmes in archaeology, art history, architectural research and history. Participants are expected to be willing to give a short presentation, preferably based on their own research on the topic.

      The participants

      • will deepen their knowledge of early modern architectural drawings and engage in in-depth discussions on the current state of research
      • will gain an insight into the DAI Rome’s collection of architectural drawings as well as into the collection of the Istituto Centrale per la Grafica in Rome
      • will develop and discuss new questions regarding further research into the drawings and their significance for archaeology, art history, architectural history and the history of science

      If you are interested in taking part in the study course, please send your online application by June 30th 2026 to barbara.sielhorst@rub.de.

      Your application should include a CV (two pages) and a letter of motivation (one page) that clearly explains your connection to the course topic. Please send your documents as a single PDF file.

      The languages of the course are German, English and Italian.

      The organizing institutions will cover travel and accommodation expenses.


      [1] C. Hülsen, Das Septizonium des Septimius Severus, Winckelmannprogramm der Archäologischen Gesellschaft zu Berlin 46 (Berlin 1886), 6, https://doi.org/10.11588/diglit.729 (13.04.206).

    Sommerschulen


    • Summerschool „BEYOND THE BATTLEFIELD. Consequences of Premodern Warfare for Society, Culture and Landscape in Mainz

      20.07.2026 – 24.07.2026 Ganztags

      Summerschool Organised by the RTG 2304 ‘Byzantium and the Euro-Mediterraenan Cultures of War’, JGU Mainz, and the Centre for Medieval Arts & Rituals (CeMAR), University of Cyprus

      Beyond the Battlefield. Consequences of Premodern Warfare for Society, Culture and Landscape

      Wars do not end when the weapons fall silent. When dealing with war and armed conflict, it is therefore also necessary to consider their consequences. These can be divided broadly into the following three stages:

      Immediate consequences in the course of war: These include, above all, issues such as quartering, impoverishment, displacement, captivity, hostage-taking and enslavement, which have a particular impact upon women and children. It is also revealing to examine the fate and support of war widows and orphans from social and everyday historical perspectives, as well as from a legal point of view. This perspective also highlights those population groups which, although not directly involved in the fighting, are nevertheless affected by war.

      The medium- and long-term aftermath of war: Combatants and invalids are reintegrated into society, victory or memorial celebrations are held, and monuments are erected. In the postwar period, different societal discourses on victory and defeat also emerge. At the same time, there exist longer-term consequences, such as those resulting from military occupation; this may include the settlement of new groups (e.g. veterans), which can have significant repercussions for societies and may in turn lead to rebellions against the conquerors. The aftermath of war also encompasses its impact on natural and environmental conditions.

      Effects of war on the collective formation of groups and territories: Long-term consequences include institutional and ideological transformations, such as changes in taxation or landholding or the emergence of new shared identities, as well as the construction of new fortifications and the adoption of new military technologies shaped by wartime experience.

      The social groups to be examined in detail include not only soldiers, but also non-combatants affected by war, for instance women and children. The summer school therefore aims to shed light on aspects of war that are less frequently depicted in historical sources.

      The Summer School will include several thematic workshops, conducted by experts from Mainz University, the University of Cyprus and LEIZA (Leibniz-Zentrum für Archäologie). The workshop will consist of lectures and group work on relevant literature and source texts (in modern translation). In addition, a number of short excursions in and around Mainz are planned.

      Application

      Advanced MA students and doctoral students with an interest in medieval warfare and its aftermaths are invited to apply with the following documents:

      • Letter of motivation
      • Letter of motivation CV (tabular format)
      • Summary of current MA / PhD project (1-2 pages)
      • Short letter of recommendation from a university tutor.

      Costs for accommodation in Mainz, the expenses for excursions as well as entrance fees will be covered for the accepted participants. Additionally, travel expenses can be subsidised up to €200. Further travel expenses and living expenses must be met by the participants. Please submit your application as a PDF-file to the following address: grk2304@uni-mainz.de

      Deadline for applications: 30th April 2026

      Kontakt: grk2304(at)uni-mainz(dot)de

      Flyer as PDF

    • RESILIENT HUMANSCAPES EXPLORING RESILIENCIES IN HUMAN-SPATIAL INTERACTIONS

      17TH-21ST AUGUST 2026
      LEIBNIZ-ZENTRUM
      FÜR ARCHÄOLOGIE
      LUDWIG-LINDENSCHMIT-
      FORUM 1
      MAINZ, GERMANY


      Resilience has become a key concept
      across science, politics, and society,
      whose growing conceptual diversity calls
      for interdisciplinary and transdisciplinary
      approaches. The summer school hosted by
      the Leibniz Science Campus
      “Resiliencies: Comparing and Integrating
      Methodologies, Methods, Narratives, and
      Theories – Mainz/Trier” (RECOMENT)
      addresses this challenge by exploring
      resilient humanscapes, focusing on how
      resiliencies emerge and are negotiated
      within the entanglements of human
      societies and their cultural,
      environmental, and historical contexts.

      Designed for postgraduate students,
      doctoral candidates, and postdoctoral
      researchers, it combines thematic
      clusters with interdisciplinary exchange
      and practical training in methods such as
      Deep Mapping to provide both conceptual
      insights and analytical tools. Lectures,
      workshops, excursions, and collaborative
      sessions foster engagement with current
      debates and support participants in
      contributing to ongoing research in
      resilience studies.

      https://www.lwc-recoment.de/veranstaltungen/internationales-summer-school-programm/summer-school-mainz-2026

    • Summer School in “Archeometria, Conservazione, Digitalizzazione del Patrimonio Tessile Archeologico/ In Archaeometry, Conservation, and Digitization of Archaeological Textile Heritage

      Sapienza University of Rome, Italy

      ID : 

      33423

      Course type : 

      Summer and winter school

      Academic year : 

      2025/2026

      Tuition fee : 

      Euro 800

      CFU : 

      5

      Scadenza presentazione domanda di ammissione 24 maggio 2026

      The completed application form, with all required documents, must be submitted by May 24, 2026

      Educational goals

      Introduction and Learning Objectives

      The A3TEX Summer School aims to provide participants with both theoretical and practical training in the methodologies for the study, analysis, and conservation of archaeological textile artefacts. The program adopts an interdisciplinary approach, integrating expertise from archaeology, materials science, and advanced diagnostic techniques. Through collaboration with specialists from the A3TEX Centre, the Summer School offers an introduction to the most innovative digital tools and techniques for the documentation and communication of textile heritage.

      Through lectures, laboratory sessions, and the direct analysis of numerous case studies of ancient textile artefacts, participants will acquire both theoretical knowledge and practical skills aimed at documenting, analysing, and conserving archaeological textile remains. Particular attention will be devoted to diagnostic protocols for assessing degradation and to musealisation processes. Technical and scientific aspects of textile studies, as well as critical evaluations of analytical procedures, will be discussed in relation to material types and their state of preservation.

      The training programme will be complemented by a visit to the Museum of the Roman Ships of Nemi (Regional Directorate of Museums of Lazio), where participants will take part in seminars and practical activities in experimental and digital archaeology.

      Programme

      The A3TEX Summer School programme is structured into five thematic modules addressing the main aspects of the study, diagnostics, and conservation of archaeological textile heritage.

      Module 1: Archaeological Study of Ancient Textile Artefacts

      Historical and archaeological introduction to textile production: ancient craft practices, the textile chaîne opératoire, and contexts. Research protocols based on historical-archaeological approaches: structure of protocols and methodologies for addressing historical and archaeological questions. Interdisciplinary approaches: strategies for collaboration with experts from different disciplines to achieve accurate and meaningful results.

      Module 2: Enhancement and Communication of Textile Heritage

      Strategies for the exhibition and communication of archaeological textile heritage in museum contexts. Digital technologies: 3D modelling, augmented reality, and other innovative solutions for access and virtual preservation. Case studies of textile artefact musealisation and communication strategies tailored to different audiences.

      Module 3: Preventive Conservation and Restoration Techniques

      Methods for assessing the state of degradation of archaeological textiles. Preventive conservation approaches: environmental conditions, support materials, and packaging techniques. Development of intervention projects for the conservation and restoration of archaeological textile artefacts.

      Module 4: Diagnostics and Archaeometric Analysis

      Analytical techniques for the characterisation of textile materials: optical, digital, and scanning electron microscopy. Infrared and Raman spectroscopy. Liquid chromatography for dye analysis. Extraction techniques for proteomic identification. Application of archaeometric analyses to the conservation of textile artefacts.

      Module 5: Strengthening Analytical Skills through Laboratory Practice

      Documentation and identification of textile weaves. Analysis and characterisation of textile fibres and metallic threads. Extraction and analysis of dyes using mass spectrometry. Interpretation of spectra obtained from proteomic analyses for the identification of textile fibre species.

      Methodology

      The programme is structured through an integrated combination of lectures, seminars, case study analyses, and hands-on laboratory activities. Participants will have the opportunity not only to integrate theoretical approaches with direct work on archaeological samples, but also to engage with experts from different disciplines in the study of ancient textile heritage. This will enable them to develop competencies applicable in academic, museum, and conservation contexts.

      Downloads

      File Piano_Formativo_33423

      File Call

      File Avviso_Selezione_33423

      File Academic_staff

      File Program_summer_school

      Director

      Marco Galli

      Email for contacts

      centro.a3tex@cert.uniroma1.it

      Department

      Diparimento di Scienze dell’Antichità

      Faculty

      Facoltà di Lettere e FilosofiaFacebookTwitter

      more information:

      https://www.uniroma1.it/en/offerta-formativa/summer-and-winter-school/2026/summer-school-archeometria-conservazione

    • „Autonomy of Heteronomous Texts in Antiquity and the Middle Ages“

      DFG-Research Training Group

      „Autonomy of Heteronomous Texts in Antiquity and the Middle Ages“

      International Summer School 2026

       Heteronomous texts in Roman and Germanic Legal history”

      7 – 10 September 2026, Friedrich-Schiller-University Jena

      Organizers: Jan Dirk Harke (Jena), Martin Pennitz (Innsbruck), Adrian Schmidt-Recla (Jena)

        Call for Applications (deadline:  22 June 2026)

      The interdisciplinary Research Training Group 2792 ”Autonomy of Heteronomous Texts in Antiquity and the Middle Ages“ at the Friedrich-Schiller-University Jena invites applications for the international Summer School “Heteronomous texts in Roman and Germanic legal history“

      Topic

      Heteronomous texts appear in many forms in legal history. At first glance, their character seems obvious in the case of commentaries, as written in particular by late classical Roman jurists. On closer inspection, however, doubts arise as to whether the modern term “commentary” is justified at all. Conversely, there is genuine heteronomy in texts that do not reveal their dependence at all. This is not seldom the case with the legal texts of the early and high Middle Ages, which draw on ancient material but appear as independent works. In order to explore the full range of textual dependencies in ancient and medieval legal history, we will examine individual works from the period of late classical Roman jurisprudence to the German Middle Ages.

      We are particularly looking forward to the discussion of research projects in the area of heteronomous texts that can be presented by the participants.

      Working languages will be English and German.

      Programme

      The summer school takes place at the Friedrich-Schiller-Universität in Jena/Germany from 7 September to 10 September 2026. 

      In the course of the summer school we will attempt to shed light on typical traits of heteronomous texts by common lectures and presentations of typical examples of heteronomous texts.

      Fees and Funding

      No participation fees will be charged.

      We can provide accommodation for the duration of the summer school as well as reimbursement of travel costs up to a total of 1.000 EUR for 10 international participants. In addition we can provide travel cost reimbursement for 5 participants coming from locations within Germany (max. 200 EUR).

      Travel costs will be reimbursed according to the Thüringer Reisekostengesetz (Thuringian Travel Expenses Act).

      Application requirements

      • a master’s degree in one of the following disciplines: Old Testament Studies, New Testament Studies, Church History, Medieval-Latin and Neo-Latin Philologies, History of the Middle Ages, Roman Law, German Legal History, Medieval German Literature, Ancient and Medieval Philosophy, Ancient History, Classical Philology (Greek and Latin)
      • profound interest for legal questions
      • sufficient knowledge of Latin and substantial knowledge of German are required to understand the source texts which we will read
      • a paper to be presented during the summer school

      Application Documents and Procedure

      To apply for the summer school, please send the following documents in one PDF-file to heteronome.texte(at)uni-jena.deheteronome.texte(at)uni-jena.de:

      • a letter of motivation (1,5 pages) which outlines your research experience with heteronomous texts as well as information on your knowledge of Latin and German
      • Curriculum Vitae
      • a short abstract of the paper you want to present during the summer school

      The deadline for application is 22nd June 2026.

      Please note that the applicants for the summer school will be selected based on the quality of their application and their research experience. The total number of participants is restricted to 20.

      If you are an international applicant, please indicate in your letter of motivation if you want to apply for funded accommodation and travel reimbursement (see 3. Fees and Funding)

      If you plan to bring your child/ren to Jena and need child care, please contact us in advance to discuss if we can provide support.

      Contacts

      For questions related to the application procedure or other administrative matters, please contact Oliver Schmerbauch: heteronome.texte(at)uni-jena.deheteronome.texte(at)uni-jena.de

      For academic questions, please contact Prof. Dr. Jan Dirk Harke: jan.dirk.harke(at)uni-jena.dejan.dirk.harke(at)uni-jena.de

      Friedrich-Schiller-Universität Jena
      Theologische Fakultät

      DFG-Graduiertenkolleg 2792 „Autonomie heteronomer Texte in Antike und Mittelalter“
      Fürstengraben 6
      07743 Jena

    • SAXA LOQVVNTVR RÖMISCHE SCHRIFTDENKMÄLER AUS DEM FRIAUL

      Epigraphischer Sommerkurs  17. – 22. August 2026

      Das Institut für Antike FB Alte Geschichte und Epigraphik der Universität Graz veranstaltet
      zusammen mit der Società Friulana di Archeologia, dem Dipartimento di Studi Umanistici e del
      Patrimonio Culturale (Laboratorio di Epigrafia greca e latina) der Universität Udine, dem
      Dipartimento di Culture e Civiltà der Universität Verona, dem Lehrstuhl für Alte Geschichte der
      Universität Leipzig, dem Lehrstuhl für Alte Geschichte der Universität Regensburg der Professur für
      Alte Geschichte der Universität Passau und dem Arbeitsbereich Alte Geschichte und
      Kulturgeschichte der Antike der Universität Mainz heuer zwischen 17. und 22. August 2026 den
      dreizehnten epigraphischen Sommerkurs Saxa loquuntur, der sich an Interessent*innen jeden Alters
      richtet.

      Das Kursprogramm bietet eine allgemeine Einführung in die lateinische Epigraphik, bestehend aus
      theoretischen und praktischen Einheiten. Der diesjährige Kurs wird speziell dem Thema

      „Digitale Ansätze zur antiken Epigraphik“

      gewidmet sein.

      Die Teilnehmer*innen werden an die Benutzung der wichtigsten epigraphischen Datenbanken und
      an die persönliche Erstellung von schriftlichen Autopsien einiger Monumente herangeführt, um sich
      mit dieser Praxis vertraut zu machen, die heute eine Grundlage für die epigraphische Forschung und
      ganz allgemein für die historische Rekonstruktion vieler Aspekte der römischen Welt darstellt.
      Während des Kurses sind Besuche der Museen, Lapidarien und epigraphischen Sammlungen von
      Aquileia und seines Gebietes, darunter Grado, San Canzian d’Isonzo und Villa Vicentina, mit
      Exkursionen nach Cividale (Forum Iulii), Zuglio (Iulium Carnicum) und Camporosso, vorgesehen,
      wo die einzelnen Monumente analysiert und besprochen sowie die Modalitäten illustriert werden,
      Skizzen, Abklatsche und Fotos von ausgewählten Inschriften zu erstellen. Die Teilnehmer*innen
      werden auch angeleitet, einige Denkmäler selbst zu bearbeiten, um sich mit den epigraphischen
      Zeugnissen vertraut zu machen.

      Besondere Aufmerksamkeit wird der epigraphischen Sammlung des Museums von Aquileia
      gewidmet, deren Nutzbarkeit vor kurzem durch die Eröffnung der Depots erweitert worden ist, sowie
      der epigraphischen Sammlung im Lapidarium der Basilika S. Eufemia in Grado, die von den
      Studierenden vollständig katalogisiert wird.

      Die Durchführung des Programms obliegt Personen, die Experten auf diesem Gebiet sind. Unter ihrer
      Anleitung werden die Teilnehmer*innen auch die Möglichkeit haben, einige unveröffentlichte
      epigraphische Fragmente zu katalogisieren und als Studie in einer wissenschaftlichen Zeitschrift zu
      publizieren.

      Der Kurs ist auch als Erasmus Blended Intensive Course im Rahmen eines Abkommens zwischen
      den Partneruniversitäten gültig. In den Wochen vor und nach dem Kurs finden einige
      Einführungsvorlesungen statt, die online abgehalten werden und an denen auch Studierende
      teilnehmen können, die nicht am Erasmus-Abkommen beteiligt sind. Zum Abschluss der Aktivitäten
      ist ein Vortrag von Markus Vinzent geplant.

      Der Kurs steht allen Interessierten offen, und für die Zulassung werden keine bestimmten
      Bildungsabschlüsse verlangt. Es versteht sich allerdings von selbst, dass für eine erfolgreiche
      Teilnahme Basiskenntnisse des Lateinischen vorausgesetzt werden. Der Unterricht und die
      Aktivitäten werden in englischer Sprache abgehalten, wobei die Möglichkeit besteht, sofortige
      Übersetzungen und Diskussionen auch auf Deutsch und Italienisch zu führen.

      ALLGEMEINE INFORMATIONEN
      Teilnehmerzahl: mindenstens 10.
      Kursgebühr: € 250,00.
      Das Anmeldeformular für den Sommerkurs Saxa loquuntur kann von der folgenden Webseite
      heruntergeladen werden:
      https://www.jotform.com/app/260672906163358

      Die Anmeldegebühr beinhaltet Mittagessen (Mo.-Sa.), zwei gemeinsame Abendessen, Transport,
      Eintritt zu Museen und archäologischen Gebieten sowie Materialien für den Kurs.
      Übernachtungskosten werden von den Teilnehmer*innen selbst getragen. Mehrere Betten wurden in
      der Jugendherberge „Domus Augusta“ zu einem Sonderpreis reserviert. Diejenigen, die an einer
      solchen Lösung interessiert sind, werden gebeten, dies bei der Anmeldung mitzuteilen. Auf den
      folgenden Seiten finden Sie einige Unterkunftsmöglichkeiten, die für die Übernachtungen in Aquileia
      kontaktiert werden können.

      Anmeldung
      Die Bezahlung der Kursgebühr ist auf folgende Weise möglich:
      ► mittels Überweisung auf das Bankkonto bei der Banca Intesa San Paolo (Filiale terzo settore),
      lautend auf Società Friulana di Archeologia:
      – IBAN: IT86F0306909606100000004876
      – BIC Swift: BCITITMM
      Verwendungszweck: Anmeldung Epigraphischer Sommerkurs Saxa loquuntur 2026.


      Anmeldeschluss: 30. Juni 2026.


      (Im Falle einer Stornierung bis zum 15. August 2026 ist eine teilweise Rückerstattung möglich, wobei 80 € für Organisationskosten abgezogen werden. Nach dem 15. August 2026 ist keine Rückerstattung mehr möglich.)

      Stipendien von Terra Italia
      Dank der Unterstützung von Terra Italia Onlus wird es möglich sein, qualifizierten Studierenden von
      außerhalb der Erasmus-BIP-Partneruniversitäten Stipendien im Wert von 50 € oder 100 € zu
      gewähren, um Transport- und Unterbringungskosten zu bezuschussen.
      Stipendium zu Ehren von Winfried Kumpitsch
      Dank der Unterstützung der Società Friulana di Archeologia und der Familie Kumpitsch kann ein
      Stipendium zu Ehren von Winfried Kumpitsch in Höhe von 250 € an eine*n Studierenden vergeben
      werden, der nicht am Erasmus-Austauschprogramm teilnimmt.

      Credits
      Am Ende des Kurses wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt. Die aktive Teilnahme am
      Sommerkurs beinhaltet den Erwerb von Praktikumscredits (3 CFU/ECTS)2.

      Kontaktadressen
      Epigraphischer Sommerkurs Saxa loquuntur, Email: epigraphischer.sommerkurs(at)gmail.com
      Società Friulana di Archeologia, Email: archeofriuli(at)yahoo.it
      Dipartimento di Studi Umanistici e del Patrimonio Culturale, Università di Udine, Email:
      stefano.magnani(at)uniud.it
      Institut für Antike, FB Alte Geschichte und Epigraphik, Universität Graz, Email:
      wolfgang.spickermann(at)uni-graz.at
      Dipartimento di Culture e Civiltà, Università di Verona, Email: riccardo.bertolazzi(at)univr.it und
      alfredo.buonopane(at)univr.it
      Lehrstuhl für Alte Geschichte, Universität Leipzig, Email: matijevic(at)uni-leipzig.de
      Lehrstuhl für Alte Geschichte, Regensburg Universität: Email:
      Lorenzo.Cigaina(at)psk.uni-regensburg.de
      Professur für Alte Geschichte, Universität Passau, Email: Florian.Wieninger(at)Uni-Passau.de
      Arbeitsbereich Alte Geschichte und Kulturgeschichte der Antike, Universität Mainz: Email:
      eibeckd(at)uni-mainz.de
      2 Die Anerkennung gilt für die Student*innen, die an der Universität Udine eingeschrieben sind. Die an anderen
      Universitäten eingeschrieben Studierenden müssen zunächst eine präventive Anerkennung der Aktivität von ihrem
      Studienbüro bekommen. Am Ende des Kurses wird eine Teilnahmebescheinigung ausgestellt.

      WO ÜBERNACHTEN IN AQUILEIA
      Jugendherberge „Domus Augusta“, via Roma, 25, Aquileia. Tel.: +39(0)43191024; Reservierung:
      +39 3311041317
      http://www.ostelloaquileia.it/
      Hotel Patriarchi di Aquileia, via Julia Augusta 12 – 33051 Aquileia (UD). Tel.: +39(0)431919595;
      +39(0)43191036
      https://www.visitaquileia.com/it/hotel-patriarchi
      Hotel „Aquila Nera“, Piazza Garibaldi, 5 – Aquileia (UD) Tel./fax: +39(0)43191045
      E-mail: info(at)hotelaquilanera.com
      http://www.hotelaquilanera.com
      Albergo „Alla Basilica“, Via della Stazione 2 – 33051 Aquileia (UD). Tel.: +39(0)431917449
      http://www.allabasilica.it/
      B&B „Casa di Giulia“, Via Giulia Augusta 21 – 33051 Aquileia (UD). Tel.: +39(0)431918742; Cell:
      +39 3498429796
      http://www.casadigiulia.it
      B&B „Casa Gioconda“, Via Bolivia 8 – 33051 Aquileia (UD). Tel.: +39(0)43191208; Cell: +39
      3408541485; Cell: +39 3335288245
      http://www.casagioconda.it
      B&B Casa Del Neri, Via XXIV Maggio, 18 – 33051 Aquileia (UD). Tel.: +39(0)43191171
      http://casa-delneri-guest-house.hotels-in-friuli.com/it/
      B&B „Immersi nella storia e nella natura“, Via G. Liruti 12 – 33051 Aquileia (UD). Tel.:
      +39(0)431919368; Cell: +39 336422719
      http://www.storiaenatura.com
      Camping Aquileia, via Gemina 10, 33051 Aquileia (UD).
      Email: info(at)campingaquileia.it
      https://www.campingaquileia.it


      KURSPROGRAMM
      17. – 22. August 2026

      DIGITALE ANSÄTZE ZUR ANTIKEN EPIGRAPHIK

      Vorträge, Konferenzen und Übungen werden von den folgenden Dozenten gehalten: Riccardo
      Bertolazzi, Alfredo Buonopane, Maurizio Buora, Lorenzo Cigaina, David Eibeck, Stefano Magnani,
      Krešimir Matijević, Wolfgang Spickermann, Markus Vinzent, Florian Wieninger.


      Montag 17. August
      Aquileia
      Vormittag (9.00-13.00) – Piazza S. Giovanni, Aquileia
      – Treffen aller Teilnehmer auf der Piazza S. Giovanni in Aquileia
      – Besuch der archäologischen Bereiche: römisches Gräberfeld an der „via Annia“; Flusshafen
      – Annäherung an antike Denkmäler und Inschriften
      Nachmittag (15.00-19.00)
      – Besuch des Basilika-Komplexes von Aquileia
      – „Epigraphische Safari“, praktische Übungen entlang der Straßen von Aquileia
      Abend (20.00)
      – Gemeinsames Abendessen in einem lokalen Restaurant

      Dienstag 18. August
      Aquileia
      – Vormittag (9.00-13.00) – Via Roma 1, Aquileia
      – Besuch des Archäologischen Nationalmuseums und des Lapidarium von Aquileia
      – Praktische Übung: Katalogisierung und Klassifizierung von Denkmälern und Inschriften
      Nachmittag (15.00-19.00)
      – Besuch des Archäologischen Nationalmuseums und des Lapidarium von Aquileia
      – Praktische Übung: Katalogisierung und Klassifizierung von Denkmälern und Inschriften

      Mittwoch 19. August
      Grado
      Vormittag (9.00-13.00) – Abfahrt von Aquileia, Parkplatz Aquileia centro, via Giulia Augusta 48
      – Besuch des Lapidariums und der Basiliken von Grado
      – Praktische Tätigkeit: Katalogisierung und Abklatsche von Denkmälern und Inschriften
      Freier Nachmittag in Grado

      Donnerstag 20. August
      S. Canzian d’Isonzo, Villa Vicentina, Cividale
      Vormittag (9.00-12.00) – Abfahrt von Aquileia, Parkplatz Aquileia centro, via Giulia Augusta 48
      – Besuch des Antiquariums von S. Canzian d’Isonzo: Fotografieren und Abklatsche von
      Denkmälern und Inschriften
      – Besuch der Sammlung Baciocchi in Villa Vicentina: Katalogisierung und Klassifizierung der
      Inschriften
      – Weinverkostung
      Nachmittag (15.00-19.00) – Fahrt nach Cividale
      – Besuch des Archäologischen Nationalmuseums von Cividale
      – Praktische Übung: Katalogisierung und Fotografie der Denkmäler und Inschriften

      Freitag 21. August
      Zuglio und Camporosso
      Vormittag (8.00-12.00) – Abfahrt von Aquileia, Parkplatz Aquileia centro, via Giulia Augusta 48
      – Besuch des Archäologischen Museums und der epigraphischen Sammlung in Zuglio
      Nachmittag (15.00-18.00)
      – Besichtigung des Antiquarium in Camporosso

      Samstag 22. August

      Aquileia

      Vormittag (9.00-13.00) – Piazza Pirano, Monastero di Aquileia
      – Besuch des Frühchristlich Museums von Aquileia
      – Praktische Übung: Katalogisierung und Klassifizierung der Inschriften
      – Weinverkostung
      Nachmittag (15.00) – Piazza Pirano, Monastero di Aquileia (Azienda Agricola Ritter de Záhony)
      – Abschlussvortrag von Markus Vinzent
      Abend (20.00)
      – Gemeinsames Abendessen in einem lokalen Restaurant

    • Ausschreibung Studienkurs Venedig 2026

      Il tempo a Venezia: Zeitbilder und Zeitordnungen im frühneuzeitlichen Venedig

      Bewerbungsschluss: 15.04.2026

      Das Deutsche Studienzentrum in Venedig veranstaltet vom 27.09. – 4.10. 2026 (An- und Abreisetag) einen interdisziplinären Studienkurs. Er wird geleitet von Prof. Dr. Daniela Bohde (Kunstgeschichte, Universität Stuttgart) und Prof. Dr. Anja Wolkenhauer (Latinistik, Eberhard-Karls-Universität Tübingen).

      Zeit ist mehr als Uhrzeit. Zeit kann man nicht sehen, nicht hören, nicht riechen. Trotzdem beziehen sich Menschen darauf, um ihr Leben zu organisieren, während die grundlegende Unfassbarkeit der Zeit ihr einen festen Platz in Philosophie und Theologie verschafft hat. Es gibt Praktiken und Instrumente der Zeitordnung, soziale Normen, visuelle Repräsentationen, Utopien der Zeitlosigkeit, Konzepte von Geschichte und Ewigkeit. Im Studienkurs wollen wir in die kulturhistorische Zeitforschung einführen und am Beispiel des frühneuzeitlichen Venedig die Nutzung und Veranschaulichung von Zeit diskutieren.

      Wir fragen im Studienkurs danach, welche Zeit wann und wo für wen in Venedig galt –auf dem Markusplatz, im Ghetto, im Arsenale, in den Kirchen und Klöstern und in den privaten Räumen der Stadt, vermittelt durch Uhren, Kalender, Alltagspraktiken, Geschichtsbilder, eschatologische Erwartungen etc. Wir wollen verstehen, wie Zeitstrukturen kulturelle Normen prägen und wo die Berührungszonen zwischen Alltagspraxis und zeitphilosophischem Denken liegen. Gemeinsam werden wir uns Grundlagentexte der historischen Zeitforschung (Elias, Le Goff, Borst, Levine, Dohrn-van Rossum etc.) und Vorbilder (wie z.B. das antike Rom) erschließen. Wir werden unseren Fragen in den Räumen des Centro Tedesco di Studi Veneziani am Canal Grande nachgehen, aber auch auf vielen Exkursionen im Stadtraum, die uns u.a. in die Biblioteca Marciana und ins Archivio di Stato, in den Markusdom und auf den Uhrturm bringen werden. Eine Stadttour per Ruderboot ist ebenfalls vorgesehen.

      Das frühneuzeitliche Venedig war ein Ort, an dem der Zeit in all ihren Facetten große Aufmerksamkeit geschenkt wurde: Die Mosaiken von San Marco bezeugten die Dauer und die Geschichte der Stadt, die sich bis in die Neuzeit eine eigene Zeitrechnung leistete. Spolien schufen Verbindungen zwischen Venedig und der Welt und hielten ferne Zeiten im Alltag präsent. Die Torre dell’Orologio verknüpfte astronomische, zivile und religiöse Zeiten miteinander. Noch heute bietet sie ihren BetrachterInnen zwei Gesichter: Eine große, repräsentative, von Automaten flankierte astronomische Uhr, die zum Meer und hinaus und in die Welt schaut, und eine schlichte und unauffällige Anzeige auf der Rückseite des Turmes, die der Stadt und ihren Bewohnern zugewandt ist. Im frühneuzeitlichen Venedig riefen Glocken zur Arbeit, zur Versammlung und zum Gebet; Chronographen und gedruckte Kalender vermittelten Orientierung im Alltag, Stundenbücher wie das berühmte Breviario Grimani begleiteten das Nachdenken über Zeit und Endlichkeit.

      Der Kurs ist interdisziplinär ausgerichtet und lädt fortgeschrittene Studierende und DoktorandInnen aus den historisch orientierten Text- und Bildwissenschaften herzlich zur Bewerbung ein. Wenn Sie etwas Anderes studieren bzw. studiert haben, aber begründen können, weshalb dieses Thema auch Ihr Thema ist, bewerben Sie sich gerne ebenfalls. Wir erwarten von allen Teilnehmenden, dass sie sich mit engagierter Neugier auf die disziplinübergreifende Diskussion einlassen; dazu gehört auch die Übernahme eines Referats und die Vorbereitung der gemeinsamen Quellenlektüre. Die umfassende finanzielle Unterstützung durch die Fritz Thyssen Stiftung ermöglicht es uns, den Eigenanteil der Teilnehmenden gering zu halten. Der Studienkurs wird in deutscher Sprache stattfinden; für die Arbeit mit den Quellen und vor Ort sollten Sie entweder Italienisch- oder Lateinkenntnisse mitbringen. 

      Folgende Themenblöcke sind geplant (individuelle Ergänzungen sind möglich):

      Schwerpunkt 1: Göttliche und menschliche Zeit: grundlegende Texte & Themen

      ‚Zeit‘ kann aus verschiedenen Perspektiven beschrieben werden. In der literarischen Tradition stehen neben philosophischen Studien (Platon, Augustinus) kulturhistorische (Plinius d.Ä., Censorinus) und literarische Werke (Ovid, Prudentius), die die Zeitordnung als Rahmen und Struktur nutzen, dabei aber auch stets reflektieren.

      Mögliche Referatsthemen:

      1. Censorinus, De die natali: Die Zeiten des Menschen
      2. Augustinus von Hippo, Confessiones: Göttliche und menschliche Zeiten
      3. Christliche Tagesordnungen (Regula Benedicti, Prudentius՚ Kathemerinon)
      4. Zeitrechnung, Komputistik; Kalenderreformen (Dionysios Exiguus)

      Schwerpunkt 2: Instrumente und Orte der Zeitordnung

      Bis weit in die Neuzeit hinein hatten die organisatorischen, und das heißt auch: die zeitlichen Strukturen des römischen Imperiums Modellcharakter in Europa. Viele Städte rechneten ausgehend vom römischen Vorbild nach Regenten- oder Stadtjahren (ab urbe condita), und fast alle nutzten den julianischen Kalender, während Sonnen- und Wasseruhren neben den modernen Räderuhren fortbestanden. Sie entwickelten im Stadtraum Orte hoher ‚Zeitdichte‘, an denen sich differente Chronotope vielfach überlagerten.

      Mögliche Referatsthemen:

      1. Der venezianische Kalender
      2. Die Torre dell’Orologio am Markusplatz mit ihren beiden Uhren und dem Läutwerk
      3. Die akustische Zeitordnung der venezianischen Glocken (Marangona, Trottiera etc.)
      4. Die ‚Marktuhr‘ von San Giacomo di Rialto

      Schwerpunkt 3: San Marco als Ort der Überblendung von Zeitentwürfen

      San Marco leistet durch seine Funktion als Palastkirche eine paradigmatische Verschmelzung von politischer und religiöser Sphäre. Die Ausstattung von San Marco referiert einerseits auf die Schöpfung und die Geschichte der Menschheit, andererseits auf die Geschichte Venedigs und die ihres legendären Heiligen, dem schon prophezeit worden war, in Venedig zu ‚ruhen‘ bevor seine Gebeine in Alexandria geraubt und in San Marco beigesetzt wurden.

      Mögliche Referatsthemen:

      1. Die Narthexmosaike, insbesondere die Genesiskuppel
      2. Die Fassade mit ihren Spolien und vermeintlichen Spolien
      3. Die Markuslegende in den Mosaiken von San Marco und auf der Pala d’Oro.
      4. Gentile Bellini: Prozession auf dem Markusplatz.

      Schwerpunkt 4: Zeit der Erinnerung, Vergegenwärtigung, Erlösungshoffnung

      Christliches Zeitverständnis ist stark von der Erinnerung und Vergegenwärtigung von Heilsereignissen geprägt. Die Messliturgie ist als unblutige Wiederholung der Selbstopferung Christi konzipiert, die Heiligentage dienen vor allem der Erinnerung der Martyrien der Heiliggesprochenen. Die religiöseAndacht bot eine besondere Gelegenheit über Zeit zu reflektieren.

      1. Vittore Carpaccio: Grabbereitung Christi (Berlin, Gemäldegalerie)
      2. Vittore Carpaccio: Meditation über die Passion (New York, Metropolitan Museum)
      3. Breviario Grimani (Biblioteca Marciana)

      Praktische Hinweise

      Am Studienkurs können 15 Masterstudierende und DoktorandInnen aus allen historisch orientierten Bild- und Textwissenschaften teilnehmen; individuelle Ausnahmen sind mit spezifischer Begründung möglich. Internationale Bewerbungen sind herzlich willkommen. Der Kurs findet in deutscher Sprache statt; darüber hinaus sollten Sie für die Lektüre der Quellentexte und der Forschungsliteratur Italienisch- oder Lateinkenntnisse mitbringen.

      Die Bewerbung sollte folgende Unterlagen enthalten:

      1. Anschreiben (mit Benennung dreier Referatsinteressen)
      2. Tabellarischer Lebenslauf
      3. Immatrikulationsbescheinigung
      4. Eine Publikation oder Hausarbeit eigener Wahl (ca. 20 Seiten)
      5. eine Zusammenfassung Ihres Master- oder Promotionsprojekts (1-2 Seiten)
      6. Ein kurzes Empfehlungsschreiben eines Hochschullehrers/einer Hochschullehrerin

      Bitte schicken Sie Ihre Bewerbung in einer zusammenhängenden PDF-Datei an die Koordinatorin dott.ssa Michaela Böhringer (m.boehringer(at)dszv.itm.boehringer(at)dszv.it). Bewerbungsschluss ist der 15.04.2026. Die ausgewählten Teilnehmenden werden im Mai 2026 per E-Mail benachrichtigt. Für die Unterkunft in gemeinschaftlichen Ferienwohnungen in Venedig (7 Nächte) kommt das Studienzentrum auf; ebenso für Exkursionen, Eintritte, eine Wochenkarte für die venezianischen Vaporetti, Begrüßungsempfang und Abschlussessen. Darüberhinausgehende Reise- und Verpflegungskosten tragen die Teilnehmenden selbst.

      Wir danken der Fritz Thyssen Stiftung für die freundliche Unterstützung.

      Deutsches Studienzentrum in Venedig

      PD Dr. Richard Erkens, Direktor DSZV

      Palazzo Barbarigo della Terrazza, S. Polo 2765/A, Calle Corner, 30125 Venezia,
      T. 0039-041-5206355, www.dszv.it

    • 2nd Archaeological-Historical Cologne Summer School 2026 “From Town to Metropolis II: Exploring the Diversity of Urban Economy in Roman Pompeii, Ostia, and Rome“

      17.-25. Juli 2026
      Bewerbungsschluss: 15. März 2026

      A cooperation between the Archaeological Institute (Prof. Dr. Michael Heinzelmann, Diana
      Wozniok M.A., Classical Archaeology) and the Historical Institute (Prof. Dr. Dorothea Rohde,
      Ancient History) of the University of Cologne, Germany

      Join us for our archaeological-historical Summer School in Pompeii, Rome and Ostia in July 2026.

      Over the course of nine days, participants will examine the economic foundations of
      Roman urban life in these three unique cities. How were production, trade and consumption
      organised in the Roman world, and how did economic structures shape urban space? An
      intensive on-site programme at each site explores workshops and commercial districts,
      marketplaces, harbour infrastructure and logistics, as well as public supply systems, patterns
      of mass consumption and the management of urban resources. Combining theory and hands-
      on experience, the programme includes engaging lectures, guided explorations, workshops
      as well as visits of the German Archaeological Institute and the epigraphical collection of the
      Museo Nazionale Romano/Terme di Diocleziano.

        Funding
        This Summer School is kindly supported by COLOGNE SUMMER SCHOOLS. Travel costs (up to
        250 Euro) and accommodation for 16 participants from Germany and abroad are covered. A
        personal contribution of 280 Euro is required from each student.

        Who can apply?
        We welcome advanced BA, MA and PhD students in Classical Archaeology and Ancient
        History.

        Requirements
        ▪ Availability to participate in the full programme: 30.04. preliminary meeting (via
        Zoom), 26.06. + 03.07. block seminar (full day, hybrid via Zoom), 17.07.-25.07.
        Summer School (on-site in Italy)
        ▪ Enrollment in an archaeology or history programme at a German or international
        university
        ▪ Sufficient knowledge of English to be able to follow lectures, make short
        presentations and take part in discussions.
        ▪ A valid ID (passport or national ID card) to enter Italy
        ▪ An international health insurance for the duration of the Summer School
        (Auslandskrankenversicherung)

        Application process
        To apply for this Summer School, please hand in the following documents in English
        language by 15.03. via the Santander Open Academy Plattform:

        • A motivation letter explaining why you wish to participate (1 page)
        • A CV detailing your academic background and any relevant experience (max. 2
          pages)
        • Transcript of Records / Overview of your current grades
          Participation in the Summer School can be credited with 6 ECTS.

        If you have any further questions, please don’t hesitate to reach out to diana.wozniok(at)uni-
        koeln.de.

      1. SOMMERKURS FACHSPEZIFISCHES LATEIN Uni Bern

        31.8.-11.9.2026
        Plenum: 8.45-13.00 Uhr; Einzelsitzungen nach individueller Absprache
        Bewerbung bis 31. Mai 2026

        Sie sind
        Student*in (BA/MA), Doktorand*in, Postdoc
        in einer Disziplin mit ‘lateinischer Vergangenheit’ oder Affinität zu lateinischer Literatur,
        die Sie sich für Ihre Studien- oder Forschungsinteressen erschliessen wollen.
        Oder Sie sind einfach an Latein interessiert.
        Sie verfügen über
        Vorkenntnisse, die sich in etwa auf dem Niveau einer Schweizer Matura beweg(t)en, auf dem
        Besuch von universitären Lateinkursen beruhen oder sonstwie erworben sind.

        Wir sind oder waren
        Dozierende und Studierende der Klassischen Philologie an der Universität Bern.

        Wir bieten
        in einem Mix von Plenarveranstaltungen, binnendifferenziertem Unterricht und 1:1-Betreuung:
        – eine Intensivauffrischung in lateinischer Grammatik
        – eine Einführung in die Besonderheiten der nachklassischen Latinität
        – fachspezifische Blöcke (je nach disziplinärer Zusammensetzung der Gruppe)
        – individuelle Supervision bei individuellen Fragen.

        Es besteht die Möglichkeit, 4 ECTS-Punkte zu erwerben. Nähere Informationen zu den
        Modalitäten werden nach der Teilnahmebestätigung erteilt.
        Teilnehmer*innenzahl: nicht weniger als fünf, nicht mehr als zwanzig
        Unterrichtssprache: Deutsch
        Fristen: Bewerbung: bis 31. Mai 2026
        Mitteilung über Zulassung: bis 8. Juni 2026
        Bewerbungsunterlagen: – Motivationsschreiben (max. 1 Seite), aus dem hervorgeht, was Sie sich
        von dem Kurs erwarten und welche Texte / Art von Texten Sie gerne
        behandeln würden
        – Angabe Ihrer Studienfächer
        – Auskunft über das aktuelle Niveau Ihrer Lateinkenntnisse
        als ein PDF zu senden an: gerlinde.huber(at)unibe.ch

      2. Bristol Medieval Studies Summer School

        14 June – 4 July 2026, University of Bristol
        Bewerbungsschluss: 3. Mai 2026

        The Bristol Centre for Medieval Studies and the University of Bristol are delighted to announce the Medieval Studies Summer School 2026, which will run from 14 June to 4 July 2026.

        This three-week program is for students (undergraduates, graduates, and postgraduates) who are interested in a foundation in the methodologies needed to examine primary medieval sources and to explore a region of crucial importance in shaping the medieval history of Western Europe.

        Students will be working with academics from our internationally recognised Centre for Medieval Studies. This is one of the largest communities of academic medievalists in the UK, giving you a unique opportunity for networking and academic development.

        The following main topics will be taught:

        • Palaeography (Caroline script, Gothic script, Anglicana and Secretarial) and digital tools for palaeography;
        • Codicology (how to work and describe a codex);
        • Textual criticism and fragmentology;
        • Medieval history of Bristol and the Southwest of England;
        • Medieval religion and philosophy;
        • Medieval literature in vernacular and Arthurian literature;
        • Literature, landscape and nature in the Middle Ages;
        • Medieval history of art and architecture;
        • Medieval music.


        Students will be able to apply the research skills they will learn on at least five field trips to exclusive locations, including Gloucester Cathedral, Wells Cathedral, Windsor, Oxford.

        The provisional timetable can be accessed on our website.

        Tuition fees, which include meals, accommodation, and five guided excursions, are £3,595.

        We offer an early-bird single 10% discount for:

        • students from International Partner Universities and Study Abroad student mobility partners;
        • students who apply for two consecutive programmes; or
        • groups of 10 or more students from the same university.

        Early-bird deadline: 1 March 2026

        Application deadline: 3 May 2026.

        For more information, please visit our website (https://www.bristol.ac.uk/centre-for-study-abroad/bristol-summer/undergraduate/medieval) or contact the Director, Dr Leonardo Costantini (leonardo.costantini(at)bristol.ac.uk) or the Summer School Team (bristol-summer(at)bristol.ac.uk).

      Ausstellungen


      • Schloss Eutin im Spiegel der Antike

        Antikensammlung der Uni Kiel stellt Glanzstücke im Schloss Eutin aus

        Sonderausstellung vom 8. Mai bis 1. November 2026: “Im Spiegel der Antike – Glanzstücke der Antikensammlung im Schloss Eutin”

        Die Antikensammlung der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel stellt Glanzstücke ihrer Sammlung im Schloss Eutin aus. Abgüsse von Skulpturen wie dem Torso vom Belvedere oder der Venus Medici schmückten über Jahrhunderte Schlösser und Paläste. Im Schloss Eutin treten sie nun erneut in den Kontext höfischer und politischer Repräsentation, im Rahmen der großen Sonderausstellung „Im Spiegel der Antike“, die am 7. Mai 2026 eröffnet wird. Kuratiert wurde die Ausstellung von der Kuratorin der Stiftung Schloss Eutin, Dr. Sophie Borges, und dem Kustos der Antikensammlung Kiel, Dr. Benjamin Engels.

        https://www.uni-kiel.de/de/detailansicht/news/073-antikensammlung-schloss-eutin

      • SKULPTUR IM FOKUS. Archäologische Forschungsprojekte zum antiken Ostia (Italien) und Apollonia (Albanien)“

        Am 20. Mai 2026 eröffnen wir um 18 Uhr. c.t. die Ausstellung „SKULPTUR IM FOKUS. Archäologische Forschungsprojekte zum antiken Ostia (Italien) und Apollonia (Albanien)“ in der Kleinen Galerie des Martin von Wagner Museums. Die Ausstellung liefert einen repräsentativen Einblick in die vorläufigen Ergebnisse der aktuellen DFG-Projekte der Klassischen Archäologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

        Als Auftaktveranstaltung berichten Elisa Bazzechi, Marcel Danner und Jochen Griesbach live aus dem Toscanasaal der Residenz über ihre Projekte: https://youtube.com/live/SEenC_FpCZ4?feature=share

      • ZODIAC-Ausstellung „Schicksal in den Sternen. Die Anfänge des Tierkreises“

        21.03.2026–10.01.2027
        Berlin; Neues Museum

        Flyer
        https://www.berlin.de/tickets/ausstellungen/schicksal-in-den-sternen-die-anfaenge-des-tierkreises-111f1ace-e88d-419b-bd5d-8bd16d261ac8/

      • Prolongation de l’exposition “Nouvelles d’Anticythère”

        Verlängert bis 6. Mai 2026

        L’exposition „Nouvelles d’Anticythère“ est consacrée aux recherches menées au large d’Anticythère entre 2021 et 2025 par l’Unité d’archéologie classique de l’Université de Genève, en collaboration avec le Ministère grec de la Culture. C’est sur cette île qu’a été retrouvée en 1900 l’épave d’un important navire marchand ayant fait naufrage au premier siècle avant notre ère. Cette exposition vous propose de plonger sur le site de l’épave et de découvrir les aspects qui font de ce navire un sujet si crucial pour la recherche archéologique à l’échelle de la Méditerranée entière.

        Prolongation de l’exposition “Nouvelles d’Anticythère” à la Collection des moulages (10, rue des Vieux-Grenadiers, Genève) du 16 février au 6 mai 2026 (horaires: lundi et mercredi, 11h à 18h).

      • Kostbare Miniaturen. Kunst des Steinschneidens in acht Jahrtausenden. Aus der Sammlung Werner Daum

        Eine Ausstellung im Winckelmann-Museum Stendal (1. Februar bis 19. April 2026)

        Es ist eine kleine Sensation: Das Winckelmann-Museum präsentiert in einer neuen Sonderausstellung erlesene Werke der Steinschneidekunst aus insgesamt 8 Jahrtausenden. Die Miniaturen – insbesondere hochwertige Gemmen, Kameen und Siegel – fiel der Winckelmann-Gesellschaft im letzten Jahr quasi über Nacht von dem Sammler Dr. Werner Daum als Erbschaft zu. Der Berliner Diplomat, Jurist und ausgewiesene Kunstkenner verstarb plötzlich während eines Aufenthaltes in Albanien im Juli 2025. Sein gesamtes Vermögen konsequent für die Sammlung umsetzend, hatte Daum im Lauf seines Lebens ca. 1600 Kunstgegenstände, zu denen u.a. auch Porzellan, Skulpturen und Gemälde zählen, zusammengetragen.
        Werner Daums Sammlungsfokus lag aber klar auf der Kunst des Steinschneidens. Es ging ihm hier weniger um Einzelepochen, spezielles Gestein oder ausgewählte Bildthemen – sein Anspruch war eine allumfassende Gesamtschau durch die Kulturen und Zeiten. Insgesamt 8 Jahrtausende umfasst sein Nachlass, von den ältesten Siegeln aus dem 6. bis 4. Jahrtausend v. Chr., die zur Kennzeichnung von Besitz, Verträgen und Vollmachten verwendet wurden, bis hin zu Kunstwerken der Moderne, etwa eine Kamee des französischen Kubisten und Picasso-Vertrauten Georges Braque. Das macht die Privatsammlung – und nunmehr ebenso die Ausstellung im Winckelmann-Museum – einzigartig.
        Demgemäß führt die Ausstellung durch die Kulturen: Sie präsentiert Siegel und Petschaften von ihrem Beginn bis in die Jetztzeit, mesopotamische Rollsiegel mit Keilschrift und Miniaturbildern, dann Gemmen von der griechischen Frühzeit der Minoer (1500 v. Chr) bis in die nachantiken Epochen von Renaissance bis Klassizismus. Diese meist Edel- oder Halbedelsteine mit feinsten in die Tiefe geschnittenen Minaturbildern dienten den Griechen und Römern als Siegel, magisches Amulett oder Schmuckstein für Ringe, Ohr- und Kettenschmuck. In der Ausstellung können sich die Besucher von dem reichen Motivschatz der Gemmen mit Darstellung u.a. von Göttern, Herrschern, Helden, Mythen oder Tieren überzeugen. Wie die Antike brachte auch die Neuzeit bekannte Steinschneider hervor, so Giovanni Carandrelli oder Giovanni Pichler, denen später nicht selten der Vorwurf des Fälschens nachgesagt wurde. Die Ausstellung zeigt mehrere Exemplare der Künstler, z. B. einen von Pichler signierten Karneol mit Darstellung der berühmten Statue der Hercules Farnese.
        In der Ausstellung ist außerdem eine große Sammlung herausragender Kameen, insbesondere des 17. bis 20. Jahrhunderts, vertreten. Erhaben gefertigt aus Schichtsteinen, Muscheln oder Perlen faszinieren die Kameen ebenso wie die Gemmen durch ihren reichen bildlichen Kosmos, vor allem aus der antiken Mythologie. Beliebt waren zudem Profilporträts, etwa jene des französischen Königspaares Louis XVI. und Marie Antoinette. Ein biblisches Motiv – die Geburt Christi – schnitt der italienische Miniaturist Alessandro Masnago in Achat.
        Die Besucherinnen und Besucher entdecken Überraschendes und qualitativ Hochwertiges, so die Siegel des französischen Juweliers Jean-Valentin Morel mit den Chiffren des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. und seiner Gattin Luise.
        Die bis dato noch gar nicht oder nur in Ausnahmefällen der Öffentlichkeit präsentierten Exponate sind noch bis 19. April in Stendal zu sehen.    

        Thematische Führungen:
        15.02., 15.00 Uhr – Siegel – Gestalt und Gebrauch von der Antike bis zur Neuzeit (Dr. Stephanie-Gerrit Bruer)
        04.03., 15.30 Uhr – Edle Steine – feine Reliefs: Kameen, Kleinkunst, Wedgwood-Keramik (Dr. Kathrin Schade)
        12.04., 15.00 Uhr – Buchhaltung, Verträge und Betrug – Dokumente in Keilschrift (Dr. Stephanie-Gerrit Bruer)

        Vorträge und Lesungen:
        11.03., 15.30 Uhr – Dr. Georg Neumann: Von magischen Steinen, geheimnisvollen Bildern und gesiegeltem Recht
        15.03., 15.00 Uhr – Dr. Eva Hofstetter / Jutta Kunze: Wiederentdeckte jemenitische Märchen, gesammelt, übersetzt und aufgeschrieben von Werner Daum
        25.03., 15.00 Uhr – Dr. Axel Rügler: Die Gemmen des Baron von Stosch: Winckelmanns Erkenntnis-Quell für Kulturepochen und Ikonographie
        08.04., 17.30 Uhr – Prof. Dr. Max Kunze: Fälscher oder Künstler? Steinschneider der Winckelmann-Zeit
        15.04., 17.30 Uhr – Dr. Eva Hofstetter: Königin von Saba – eine historische Person?
        19.04., 15.00 Uhr – Kunstnachlässe: Last oder Gewinn Gesprächsrunde zur Finissage

      • Grundstein Antike – Berlins erstes Museum

        10.07.2025 bis 03.05.2026
        Altes Museum

        Am 9. Juli 1825 wurde der Grundstein für das von Karl Friedrich Schinkel entworfene Museum im Berliner Lustgarten gelegt. Nur fünf Jahre später, am 3. August 1830, wurde das erste öffentliche Museum Berlins und Preußens einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Rasch entwickelte sich das Alte Museum zu einem Publikumsmagneten und einer bis heute bedeutenden Institution der archäologischen Grundlagenforschung.

        In der Sonderausstellung werden nicht nur die baulichen Herausforderungen und innovativen Lösungen Schinkels beleuchtet, sondern auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sowie das damals ganz andere Erscheinungsbild der Ausstellungsräume, die im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört wurden. Ein großformatiges Modell im Zentrum der Ausstellung vermittelt einen Eindruck von Schinkels ursprünglichem Bau, von dem zudem nur wenige bildliche Darstellungen aus der Gründungszeit des Museums sowie historische Fotografien aus dem späteren 19. Jh. eine Vorstellung geben.

        Schinkels Geniestreich

        Das Alte Museum markiert tatsächlich einen Wendepunkt in der Architekturgeschichte öffentlicher Bauwerke für die Kunst: Zum ersten Mal überhaupt wurde ein Gebäude eigens als reines Kunstmuseum konzipiert. Karl Friedrich Schinkel schuf einen Bautypus, der die Gestaltung von Museen über Jahrzehnte hinweg prägen sollte. Der Architekt Schinkel stand bei der Errichtung des Museums vor großen technischen und finanziellen Herausforderungen – der preußische König Friedrich Wilhelm III. forderte äußerste Sparsamkeit, sodass innovative und gleichzeitig kostengünstige Lösungen entwickeln mussten.

        Antike Kunst – und Alte Meister!

        Während im Sockelgeschoss antike Kleinkunst – insbesondere Vasen, Bronzen, Terrakotten sowie Gemmen, Kameen und Münzen – gezeigt wurden, war das Hauptgeschoss mit der Rotunde antiken (vor allem römischen) Skulpturen und das Obergeschoss der königlichen Gemäldegalerie gewidmet. Letztere kann aus inhaltlichen und konservatorischen Gründen in unserer Ausstellung nur eine Nebenrolle spielen, soll aber in einer für 2030 geplanten großen Jubiläumsausstellung in der James-Simon-Galerie prominent berücksichtigt werden. 

        Kunstgenuss und Wissenshunger des Bürgertums

        Die Eröffnung des Museums fiel in eine Zeit des aufstrebenden Bürgertums und der Propagierung neuer Bildungsideale. Die Öffentlichkeit verlangte nach frei zugänglichen Möglichkeiten der Kunstbetrachtung, und Friedrich Wilhelm III. förderte diesen Gedanken zur Bildung seiner Untertanen. Rasch wurde das Museum weit über Preußen hinaus zu einem beliebten Reiseziel der bildungsbürgerlichen Gesellschaft. Doch wie öffentlich zugänglich war es tatsächlich? Welche Besuchergruppen strömten in das Museum, und welche Kunstwerke faszinierten sie besonders?

      • Frankfurts römisches Erbe – Archäologie einer lebendigen Vergangenheit

        25. November 2025 – 26. April 2026
        Archäologisches Museum Frankfurt

        Unter den Straßen und Häusern Frankfurts liegt vielerorts eine zweite, viel ältere Stadt verborgen: das römische Frankfurt. Die Ausstellung „Frankfurts römisches Erbe“ lädt dazu ein, diese Vergangenheit Schicht für Schicht zu entdecken – von den ersten römischen Stützpunkten am Main, über das städtische Zentrum Nida mit den über das heutige Stadtgebiet verteilten Landgütern in seinem Umland bis zu den Ursprüngen des mittelalterlichen Frankfurt.

        Archäologische Funde aus Frankfurt – viele davon zum ersten Mal zu sehen –, veranschaulichende Rekonstruktionen und Karten zeigen, wie Menschen aus dem gesamten Römischen Reich und Einheimische am Main zusammenlebten, handelten und ihrem Glauben nachgingen. Sie erzählen von Militär und Macht, Handwerk und Handel, Göttern und Gemeinschaften – und davon, wie das römische Erbe in der Stadt bis heute fortlebt.

        Die Ausstellung macht sichtbar, dass die römische Vergangenheit kein fernes Kapitel ist, sondern ein lebendiger Teil Frankfurts und der Metropolregion: ein Fundament, auf dem die Stadt des Mittelalters gründet.
        https://www.museumsufer.de/de/ausstellungen-und-veranstaltungen/ausstellungen/frankfurts-roemisches-erbe-archaeologie-einer-lebendigen-vergangenheit/    

      • Online-Ausstellung gibt Einblick in Archäologische Sammlung des DAI Athen.

        Gleichzeitig informiert sie über die neu erarbeiteten digitalen Recherchemöglichkeiten. Anhand erster Beispiele werden künftige Forschungsperspektiven gezeigt. Nicht nur kann die Provenienz der Objekte rekontextualisiert werden, die Antiken dienen darüber hinaus als Quelle zur Topographie und Siedlungsgeschichte des antiken Griechenlands.

        https://www.dainst.org/newsroom/online-ausstellung-aufgelesen-aufbewahrt-aufgearbeitet-ist-online-verfuegbar/298