Workshops

  • AG Wissen schafft Karriere des DArV

    • Am Freitag, den 23.10.2026 lädt die AG von 14:00 – 16:30 Uhr zu ihrem Online-Herbsttreffen ein. Wir freuen uns über neue Mitglieder, die Studierende und Absolvent*innen beim Übergang vom Archäologiestudium in die Arbeitswelt unterstützen wollen. Bitte kontaktieren Sie gerne die beiden AG-Sprecher*innen Anke Bohne und Doris Gutsmiedl-Schümann per E-Mail (wissenschafftkarriere@web.de), wenn Sie an dem Herbsttreffen teilnehmen und sich aktiv in die AG-Arbeit einbringen wollen.

    Auf der Seite https://www.darv.de/arbeitsgemeinschaften/wissen-schafft-karriere.html finden Sie die Angebote und Aktivitäten der AG. 

    Mit den besten Grüßen zum Semesterstart
    AG Wissen schafft Karriere 
    Deutscher Archäologen-Verband e.V.

    Sprecherinnen:
    Dr. Anke Bohne
    PD Dr. Doris Gutsmiedl-Schümann MHEd

    darv-geschaeftsstelle@darv.de 

    www.darv.de

  • Archäologischer Workshop „Monument(al) Clay

    Vom 17.-18. Oktober 2026 findet an der Universität Eichstätt-Ingolstadt der Workshop „Monument(al) Clay“ statt, organisiert von Louis Nebelsick (Universität Warszawa) und Nadin Burkhardt (Universität Eichstätt-Ingolstadt). Der 17. Oktober ist der Vortragstag; am 18. Oktober ist eine Führung auf dem Stätteberg durch das Ausgräberteam vorgesehen. Vortragsraum ist UA 141 in der Universitätsallee 1 in Eichstätt.

    Die Beitragenden richten ihren Fokus auf den Lehmboden selbst, auf die Verwendung von Lehm im Haus- und Befestigungsbau, auf bautechnische und experimentelle Aspekte. Chronologisch und topographisch umspannen die Themen die Bronze- und Eisenzeit in einer Region, die sich von Mittel- und Süddeutschland über Italien und Griechenland bis nach Nordafrika und den östlichen Mittelmeerraum erstreckt. Die Vorträge sind in deutscher und englischer Sprache.

    Ausgangspunkt bilden Befunde, die in chronologischer, geographischer und technischer Hinsicht äußerst heterogen erscheinen, zugleich jedoch auf ein bemerkenswert breites Spektrum an Lehmbauweisen und -anwendungen hinweisen: von Lehmeinsatz in Siedlungen in Mitteldeutschland und der Lehmverwendung im Haus- und Befestigungsbau der Heuneburg über die Pisé- (Stampflehm-) Technik der bronzezeitlichen Befestigungsmauer am Stätteberg oder verschiedene Strukturen in Nordafrika bis hin zu bronzezeitlichen Beispielen aus dem östlichen Mittelmeerraum und bronzezeitlichen bis archaischen Befestigungen in Griechenland und Italien. 

    Mit diesem Workshop möchten wir diese unterschiedlichen Befundkomplexe fokussiert gemeinsam diskutieren und dabei technische Verfahren, funktionale Kontexte, regionale Traditionen, Wissenstransfer sowie die jeweiligen baulichen Rahmenbedingungen thematisieren.

    Der Workshop ist als diskussionsorientiertes Format konzipiert. 
    Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
    Um Anmeldung wird gebeten (Nadin.Burkhardt@ku.de / l.nebelsick@uksw.edu.pl).

    Programm zum Download.

  • Workshop: Herrschaftspraxis im Seleukidenreich.Räume, Strukturen und Akteure

    Das Seleukidenreich erstreckte sich über einen außerordentlich großen und politisch, kulturell und
    sozial heterogenen Raum. Die Frage, wie unter diesen Bedingungen königliche Herrschaft
    organisiert und wirksam werden konnte, gehört daher zu den zentralen Problemen der
    Seleukidenforschung. Dabei stellt sich nicht allein die Frage nach den institutionellen Strukturen
    des Reiches, sondern insbesondere danach, wie Herrschaft praktisch ausgeübt, vermittelt und in
    unterschiedlichen Räumen präsent gemacht wurde.
    Der Workshop möchte deshalb die Praxis seleukidischer Herrschaft in den Mittelpunkt stellen.
    Wie konnte eine kleine makedonisch-griechische Herrschaftsgruppe mit den vielfältigen ethnischen
    und politischen Gruppen des Reiches kommunizieren und Herrschaft vermitteln? Gefragt werden
    soll also, welche Akteure, Strukturen und Praktiken es ermöglichten, königliche Herrschaft über
    große Distanzen – auch vor dem Hintergrund der möglichen Kommunikationsmittel – hinweg
    auszuüben und unterschiedliche Regionen in die seleukidische Herrschaftsordnung einzubinden.


    Im Zentrum steht dabei die Frage:
    Wie wurde seleukidische Herrschaft räumlich wirksam – und welche Rolle spielten dabei die
    Mobilität des Königs und seines Hofes, Kommunikation, lokale Akteure und regionale Netzwerke?
    Besonderes Interesse gilt dabei der räumlichen Dimension seleukidischer Herrschaft. Das
    Verhältnis zwischen Zentrum bzw. Zentren und Peripherie, die Präsenz oder Abwesenheit des
    Königs, die Mobilität des Hofes sowie die Einbindung unterschiedlicher Regionen und
    Bevölkerungsgruppen eröffnen wichtige Perspektiven auf die Funktionsweise des Reiches. Ebenso
    soll danach gefragt werden, inwiefern sich Herrschaftsstrukturen und Herrschaftspraktiken im
    Verlauf der seleukidischen Geschichte veränderten.
    Erwünscht sind Beiträge, die anhand konkreter Fallbeispiele oder übergreifender Untersuchungen
    zeigen, wie seleukidische Herrschaft vor Ort funktionierte. Dabei soll nicht allein rekonstruiert
    werden, welche Institutionen oder Ämter existierten, sondern untersucht werden, wie diese
    Strukturen in der politischen Praxis wirksam wurden.


    Mögliche Fragestellungen sind etwa:
    § Wie wurde die Präsenz des Königs in den verschiedenen Regionen des Reiches hergestellt und
    wahrgenommen? Welche Infrastruktur stand dem Herrscher zur Verfügung? Gab es eine Art
    „Königsumritt“?
    § Welche Bedeutung hatten Reisen des Königs und des Hofes für die Ausübung und
    Kommunikation von Herrschaft?
    § Welche Rolle spielten Hof, Verwaltung, Militär und königliche Netzwerke?
    § Wie wurden lokale Eliten, Städte und regionale Machthaber in königliche Herrschaft
    eingebunden?
    § Wie funktionierte das Verhältnis zwischen königlicher Präsenz und delegierter Herrschaft?
    § Welche Bedeutung hatten Kommunikation, persönliche Beziehungen und Patronage?
    § Wie wurde königliche Herrschaft in unterschiedlichen Regionen konkret sichtbar und wirksam?
    § Lassen sich regionale oder zeitliche Unterschiede in den Herrschaftspraktiken feststellen?
    § In welchem Verhältnis standen seleukidische Herrschaftspraktiken zu älteren, insbesondere
    achämenidischen und alexandrinischen Traditionen?

    Von den Beiträgen wird erwünscht, dass sie über die Beschreibung einzelner Institutionen oder
    Phänomene hinausgehen und nach deren Funktion für die konkrete Ausübung königlicher
    Herrschaft fragen. Besonders willkommen sind Untersuchungen, die Herrschaft als einen
    dynamischen und räumlich vermittelten Prozess begreifen und unterschiedliche Akteure und
    Handlungsebenen miteinander in Beziehung setzen.
    Der Workshop versteht sich als Forum für neue Perspektiven und soll einen Beitrag zu einer stärker
    praxis- und raumorientierten Perspektive auf das Seleukidenreich leisten. Zugleich soll diskutiert
    werden, inwieweit sich das Seleukidenreich als ein Herrschaftsraum verstehen lässt, dessen
    politische Ordnung nicht allein durch institutionelle Strukturen, sondern wesentlich durch
    Mobilität, Präsenz, Kommunikation und persönliche Netzwerke konstituiert wurde.


    Wann: 16.–17. Februar 2027


    Beginn: Dienstag, 16.02., ca. 14:00 Uhr, Ende: Mittwoch, 17.02., ca. 14:00 Uhr


    Wo: Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Lehrstuhl für Alte Geschichte


    Ansprechpartnerin: Dr. Caroline Kreutzer, caroline.kreutzer@uni-bamberg.de


    Rückmeldung erbeten bis 30.09.2026

  • Nodegoat Workshop.

    A Web-Based Research Environment for the Humanities, Universität Zürich, 13. November 2026 -> link

  • „Lehrnetzwerk Altertumswissenschaften“

    Das „Lehrnetzwerk Altertumswissenschaften“ (LeNA) veranstaltet im Wintersemester an sechs Terminen Brownbag-Treffen, um sich informell über Lehrformate und Lehrerfahrungen auszutauschen. Interessierte sind herzlich willkommen.

    https://www.propylaeum.de/blog/artikel/2026/09/01/veranstaltungsreihe-frag-mal-lena

    Veranstaltungsreihe: Frag mal LeNA

    Avatar of Ansgar Teichgräber

    Frag mal LeNA
    Brownbag-Treffen
    Online, 27. Oktober 2026, 19. November 2026, 24. November 2016, 10. Dezember 2026, 14. Januar 2027, 28. Januar 2027 | jeweils 12.00–12.45

    Das „Lehrnetzwerk Altertumswissenschaften“ (LeNA) veranstaltet im Wintersemester an sechs Terminen Brownbag-Treffen, um sich informell über Lehrformate und Lehrerfahrungen auszutauschen. Interessierte sind herzlich willkommen. Details finden sich im Flyer, hier als PDF.

    Kontakt
    lehrnetzwerk-altertumswissenschaften@proton.me

  • „FAIRe Objektdokumentation in Museen und Sammlungen“

    Vom 08.-09. Oktober 2026 findet im Archäologischen Zentrum Berlin(Brugsch-Pascha-Saal) und auf der Museumsinsel ein 2-tägiger Präsenzworkshop „FAIRe Objektdokumentation in Museen und Sammlungen“ statt.

    Er ist vor allem an fortgeschrittene Studierende in Bachelorstudiengängen, Masterstudiengängen sowie Promovierende der Archäologie, Kunstgeschichte und verwandter Kultur- und Geisteswissenschaften gerichtet.

    Interessierte werden gebeten, ihre Bewerbung mit einem kurzen Motivationsschreiben (ca. 250 Wörter) bis spätestens 13. September an c.klose@smb.spk-berlin.de zu senden.

    Bei frühzeitiger Anmeldung können Reise und Übernachtungskosten in begrenztem Umfang erstattet werden.

    Alle Informationen unter: https://www.nfdi4objects.net/events/n4o_activity_20261125-CM26_FAIRE_Objektdokumentation/