Archäologie ist eine Ding- und Bildwissenschaft. Das Sehen und der physische Kontakt mit den Gegenständen bilden ihre unverzichtbare Grundlage. Objektsammlungen waren daher ein wichtiger Faktor auf dem Weg der archäologischen Studien zu einem eigenständigen Universitätsfach. Die Ausstellung „Antike im Blick“ beleuchtet die Pionierrolle Göttingens in diesem Prozess und die 260-jährige Geschichte des archäologischen Sammelns anhand markanter Episoden und Exponate. Konzeption und Durchführung der Ausstellung beruhen wesentlich auf den Ergebnissen einer museumspraktischen Übung und auf der aktiven Mitarbeit engagierter Studierender.
Zu sehen sind neben ausgewählten Stücken aus der Sammlung der Gipsabgüsse vor allem Objekte aus der Archäologischen Originalsammlung und dem Münzkabinett, die bisher nicht öffentlich zugänglich waren. Dazu gehören ein frisch restaurierter ägyptischer Mumiensarg, griechische Vasen, etruskische Bronzen, Funde aus Heinrich Schliemanns Troja-Grabung sowie hervorragende Kopien des berühmten Hildesheimer Silberfunds. Erstmals wird eine computeranimierte Rekonstruktion von Karl Otfried Müllers nicht mehr existierendem Antikensaal in der Paulinerkirche gezeigt.
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ZODIAC-Ausstellung "Schicksal in den Sternen. Die Anfänge des Tierkreises"Mrz 15Sonntag, 15. März 2026 10:48
21.03.2026–10.01.2027
Berlin; Neues MuseumFlyer
https://www.berlin.de/tickets/ausstellungen/schicksal-in-den-sternen-die-anfaenge-des-tierkreises-111f1ace-e88d-419b-bd5d-8bd16d261ac8/ - Ausstellungen
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Prolongation de l'exposition “Nouvelles d’Anticythère”Feb 16Montag, 16. Februar 2026 10:28
Prolongation de l'exposition "Nouvelles d'Anticythère"
Prolongation de l'exposition “Nouvelles d’Anticythère” à la Collection des moulages (10, rue des Vieux-Grenadiers, Genève) du 16 février au 6 mai 2026 (horaires: lundi et mercredi, 11h à 18h).
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Kostbare Miniaturen. Kunst des Steinschneidens in acht Jahrtausenden. Aus der Sammlung Werner DaumFeb 13Freitag, 13. Februar 2026 09:18
Eine Ausstellung im Winckelmann-Museum Stendal (1. Februar bis 19. April 2026)
Es ist eine kleine Sensation: Das Winckelmann-Museum präsentiert in einer neuen Sonderausstellung
erlesene Werke der Steinschneidekunst aus insgesamt 8 Jahrtausenden. Die Miniaturen –
insbesondere hochwertige Gemmen, Kameen und Siegel – fiel der Winckelmann-Gesellschaft im
letzten Jahr quasi über Nacht von dem Sammler Dr. Werner Daum als Erbschaft zu. Der Berliner
Diplomat, Jurist und ausgewiesene Kunstkenner verstarb plötzlich während eines Aufenthaltes in
Albanien im Juli 2025. Sein gesamtes Vermögen konsequent für die Sammlung umsetzend, hatte
Daum im Lauf seines Lebens ca. 1600 Kunstgegenstände, zu denen u.a. auch Porzellan, Skulpturen
und Gemälde zählen, zusammengetragen.
Werner Daums Sammlungsfokus lag aber klar auf der Kunst des Steinschneidens. Es ging ihm hier
weniger um Einzelepochen, spezielles Gestein oder ausgewählte Bildthemen – sein Anspruch war
eine allumfassende Gesamtschau durch die Kulturen und Zeiten. Insgesamt 8 Jahrtausende umfasst
sein Nachlass, von den ältesten Siegeln aus dem 6. bis 4. Jahrtausend v. Chr., die zur Kennzeichnung
von Besitz, Verträgen und Vollmachten verwendet wurden, bis hin zu Kunstwerken der Moderne,
etwa eine Kamee des französischen Kubisten und Picasso-Vertrauten Georges Braque. Das macht die
Privatsammlung – und nunmehr ebenso die Ausstellung im Winckelmann-Museum – einzigartig.
Demgemäß führt die Ausstellung durch die Kulturen: Sie präsentiert Siegel und Petschaften von ihrem
Beginn bis in die Jetztzeit, mesopotamische Rollsiegel mit Keilschrift und Miniaturbildern, dann
Gemmen von der griechischen Frühzeit der Minoer (1500 v. Chr) bis in die nachantiken Epochen von
Renaissance bis Klassizismus. Diese meist Edel- oder Halbedelsteine mit feinsten in die Tiefe
geschnittenen Minaturbildern dienten den Griechen und Römern als Siegel, magisches Amulett oder
Schmuckstein für Ringe, Ohr- und Kettenschmuck. In der Ausstellung können sich die Besucher von
dem reichen Motivschatz der Gemmen mit Darstellung u.a. von Göttern, Herrschern, Helden, Mythen
oder Tieren überzeugen. Wie die Antike brachte auch die Neuzeit bekannte Steinschneider hervor, so
Giovanni Carandrelli oder Giovanni Pichler, denen später nicht selten der Vorwurf des Fälschens
nachgesagt wurde. Die Ausstellung zeigt mehrere Exemplare der Künstler, z. B. einen von Pichler
signierten Karneol mit Darstellung der berühmten Statue der Hercules Farnese.
In der Ausstellung ist außerdem eine große Sammlung herausragender Kameen, insbesondere des 17.
bis 20. Jahrhunderts, vertreten. Erhaben gefertigt aus Schichtsteinen, Muscheln oder Perlen
faszinieren die Kameen ebenso wie die Gemmen durch ihren reichen bildlichen Kosmos, vor allem
aus der antiken Mythologie. Beliebt waren zudem Profilporträts, etwa jene des französischen
Königspaares Louis XVI. und Marie Antoinette. Ein biblisches Motiv – die Geburt Christi – schnitt der
italienische Miniaturist Alessandro Masnago in Achat.
Die Besucherinnen und Besucher entdecken Überraschendes und qualitativ Hochwertiges, so die
Siegel des französischen Juweliers Jean-Valentin Morel mit den Chiffren des preußischen Königs
Friedrich Wilhelm III. und seiner Gattin Luise.
Die bis dato noch gar nicht oder nur in Ausnahmefällen der Öffentlichkeit präsentierten Exponate sind
noch bis 19. April in Stendal zu sehen.
Thematische Führungen:
15.02., 15.00 Uhr – Siegel – Gestalt und Gebrauch von der
Antike bis zur Neuzeit (Dr. Stephanie-Gerrit Bruer)
04.03., 15.30 Uhr – Edle Steine – feine Reliefs: Kameen,
Kleinkunst, Wedgwood-Keramik (Dr. Kathrin Schade)
12.04., 15.00 Uhr – Buchhaltung, Verträge und Betrug –
Dokumente in Keilschrift (Dr. Stephanie-Gerrit Bruer)
Vorträge und Lesungen:
11.03., 15.30 Uhr – Dr. Georg Neumann: Von magischen
Steinen, geheimnisvollen Bildern und gesiegeltem Recht
15.03., 15.00 Uhr – Dr. Eva Hofstetter / Jutta Kunze:
Wiederentdeckte jemenitische Märchen, gesammelt,
übersetzt und aufgeschrieben von Werner Daum
25.03., 15.00 Uhr – Dr. Axel Rügler: Die Gemmen des
Baron von Stosch: Winckelmanns Erkenntnis-Quell
für Kulturepochen und Ikonographie
08.04., 17.30 Uhr – Prof. Dr. Max Kunze: Fälscher oder
Künstler? Steinschneider der Winckelmann-Zeit
15.04., 17.30 Uhr – Dr. Eva Hofstetter: Königin von Saba –
eine historische Person?
19.04., 15.00 Uhr – Kunstnachlässe: Last oder Gewinn
Gesprächsrunde zur Finissage
https://www.winckelmann-gesellschaft.com/
https://www.winckelmann-gesellschaft.com/kostbare-miniaturen-kunst-des-steinschneidens-in-acht-jahrtausenden/ - Ausstellungen
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Frankfurts römisches Erbe - Archäologie einer lebendigen VergangenheitJan 06Dienstag, 06. Januar 2026 10:13
Unter den Straßen und Häusern Frankfurts liegt vielerorts eine zweite, viel ältere Stadt verborgen: das römische Frankfurt. Die Ausstellung „Frankfurts römisches Erbe“ lädt dazu ein, diese Vergangenheit Schicht für Schicht zu entdecken – von den ersten römischen Stützpunkten am Main, über das städtische Zentrum Nida mit den über das heutige Stadtgebiet verteilten Landgütern in seinem Umland bis zu den Ursprüngen des mittelalterlichen Frankfurt.
Archäologische Funde aus Frankfurt – viele davon zum ersten Mal zu sehen –, veranschaulichende Rekonstruktionen und Karten zeigen, wie Menschen aus dem gesamten Römischen Reich und Einheimische am Main zusammenlebten, handelten und ihrem Glauben nachgingen. Sie erzählen von Militär und Macht, Handwerk und Handel, Göttern und Gemeinschaften – und davon, wie das römische Erbe in der Stadt bis heute fortlebt.
Die Ausstellung macht sichtbar, dass die römische Vergangenheit kein fernes Kapitel ist, sondern ein lebendiger Teil Frankfurts und der Metropolregion: ein Fundament, auf dem die Stadt des Mittelalters gründet.
https://www.museumsufer.de/de/ausstellungen-und-veranstaltungen/ausstellungen/frankfurts-roemisches-erbe-archaeologie-einer-lebendigen-vergangenheit/ - Ausstellungen
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Grundstein Antike - Berlins erstes MuseumJan 06Dienstag, 06. Januar 2026 10:05
Am 9. Juli 1825 wurde der Grundstein für das von Karl Friedrich Schinkel entworfene Museum im Berliner Lustgarten gelegt. Nur fünf Jahre später, am 3. August 1830, wurde das erste öffentliche Museum Berlins und Preußens einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Rasch entwickelte sich das Alte Museum zu einem Publikumsmagneten und einer bis heute bedeutenden Institution der archäologischen Grundlagenforschung.
In der Sonderausstellung werden nicht nur die baulichen Herausforderungen und innovativen Lösungen Schinkels beleuchtet, sondern auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sowie das damals ganz andere Erscheinungsbild der Ausstellungsräume, die im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört wurden. Ein großformatiges Modell im Zentrum der Ausstellung vermittelt einen Eindruck von Schinkels ursprünglichem Bau, von dem zudem nur wenige bildliche Darstellungen aus der Gründungszeit des Museums sowie historische Fotografien aus dem späteren 19. Jh. eine Vorstellung geben.
Schinkels Geniestreich
Das Alte Museum markiert tatsächlich einen Wendepunkt in der Architekturgeschichte öffentlicher Bauwerke für die Kunst: Zum ersten Mal überhaupt wurde ein Gebäude eigens als reines Kunstmuseum konzipiert. Karl Friedrich Schinkel schuf einen Bautypus, der die Gestaltung von Museen über Jahrzehnte hinweg prägen sollte. Der Architekt Schinkel stand bei der Errichtung des Museums vor großen technischen und finanziellen Herausforderungen – der preußische König Friedrich Wilhelm III. forderte äußerste Sparsamkeit, sodass innovative und gleichzeitig kostengünstige Lösungen entwickeln mussten.
Antike Kunst – und Alte Meister!
Während im Sockelgeschoss antike Kleinkunst – insbesondere Vasen, Bronzen, Terrakotten sowie Gemmen, Kameen und Münzen – gezeigt wurden, war das Hauptgeschoss mit der Rotunde antiken (vor allem römischen) Skulpturen und das Obergeschoss der königlichen Gemäldegalerie gewidmet. Letztere kann aus inhaltlichen und konservatorischen Gründen in unserer Ausstellung nur eine Nebenrolle spielen, soll aber in einer für 2030 geplanten großen Jubiläumsausstellung in der James-Simon-Galerie prominent berücksichtigt werden.
Kunstgenuss und Wissenshunger des Bürgertums
Die Eröffnung des Museums fiel in eine Zeit des aufstrebenden Bürgertums und der Propagierung neuer Bildungsideale. Die Öffentlichkeit verlangte nach frei zugänglichen Möglichkeiten der Kunstbetrachtung, und Friedrich Wilhelm III. förderte diesen Gedanken zur Bildung seiner Untertanen. Rasch wurde das Museum weit über Preußen hinaus zu einem beliebten Reiseziel der bildungsbürgerlichen Gesellschaft. Doch wie öffentlich zugänglich war es tatsächlich? Welche Besuchergruppen strömten in das Museum, und welche Kunstwerke faszinierten sie besonders?
10.07.2025 bis 03.05.2026
Altes Museum
https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/grundstein-antike/ - Ausstellungen
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KOLOSSAL DIGITAL! DER FARNESISCHE STIER IN LEIPZIGOkt 31Freitag, 31. Oktober 2025 09:44
7.10.2025–1.4.2026
Antikenmuseum Universität Leipzig
Gipsabguss-Sammlung
Dittrichring 13 | 1.OG
04109 Leipzig
Eröffnung
7. Oktober | 18.00 Uhr
Öffnungszeiten
Mittwoch 15.00–18.00 Uhr
Führungen sonntags
und auf Anfrage.
An gesetzlichen Feiertagen
geschlossen. - Ausstellungen
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ARCHITEK TOURENHistorische Modelle antiker Bauten aus dem Lindenau-Museum AltenburgOkt 22Mittwoch, 22. Oktober 2025 15:41
Eine Sonderausstellung
des Lehrstuhls Klassische Archäologie
an drei Standorten der Universität Jena
23. Okt 2025 – 14. Feb 2026
Institut für
Altertumswissenschaften
Fürstengraben 25
Hauptgebäude der
Universität Jena
Fürstengraben 1
Thüringer Universitäts-
und Landesbibliothek
Bibliothektsplatz 2
Do 10 – 13 Uhr
Fr / Sa 13 – 18 Uhr
Mo–Sa 10 – 18 Uhr
Mo–Sa 10 – 18 Uhr
Institut für Altertumswissenschaften
L e h r s t u h l K l a s s i s c h e A r c h ä o l o g i e
Gefördert durch:
feiertags geschlossen
Schließzeit: 22.12.2025 – 04.01.2026
Etwa einstündige Führungen finden immer samstags um 15 Uhr statt.
Treffpunkt ist am jeweils angegebenen Standort: Institut für
Altertumswissenschaften (IAW), Hauptgebäude der Universität (UHG),
Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB).
25.10.2025 | ThULB
Wer war Lysikrates?
Prof. Dr. Eva Winter
01.11.2025 | IAW
Zwischen Dokumentation und künstlerischer Freiheit.
Die Genauigkeit der Modelle
Wilhelm Naumann, M.A.
08.11.2025 | UHG
Architektur im Spiegel der Politik. Die Akropolis von Athen
Dr. Anne Gürlach
15.11.2025 | IAW
Internationale Architektur?
Griechische und ägyptische Einflüsse in Rom
Lilli Keiner
22.11.2025 | UHG
Parthenon, Erechtheion und Athena-Nike-Tempel.
Drei Tempel auf der Athener Akropolis.
Moritz Steiger, B.A.
29.11.2025 | IAW
Hustentempel – Minerva Medica – Phokassäule.
Drei Beispiele spätantiker Bauten in Rom
Dr. Dennis Graen
06.12.2025 | IAW
Das Kolosseum. Unterhaltungsbau in Rom
Moritz Steiger, B.A.
13.12.2025 | UHG
Lindenaus Zeichenschule in Altenburg
Anna-Lena Holstein, B.A.
20.12.2025 | IAW
Zwischen Menschen und Göttern. Heilige Räume der Antike
Klara Kley
10.01.2026 | ThULB
Das Lysikrates-Monument in Athen
PD. Dr. Charalampos Tsochos
17.01.2026 | IAW
Macht in Marmor. Wie Kaiser sich in Architektur verewigen
Klara Kley
24.01.2026 | IAW
Große Bauten ganz klein.
Architektur-Modelle griechischer und römischer Tempel
Lukas Donath
28.01.2026 | ThULB | 18 Uhr
Vorstellung des Bestandskatalogs zur Ausstellung
31.01.2026 | IAW
Griechische Tempel in Italien
Lilli Keiner
07.02.2026 | IAW
Kork – Terrakotta – Bronze. Die Hersteller der Modelle
Prof. Dr. Eva Winter
14.02.2026 | IAW
Die ewige Stadt. Römische Bauten im Modell
Lukas Donath
Führungen auf Anfrage:Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
oder über das Kontaktformular auf der Internetseite der
Antikensammlungen - Ausstellungen
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Marc AurelSep 30Dienstag, 30. September 2025 15:09
15.06.2025 - 23.11.2025
Rheinisches Landesmuseum Trier
Weimarer Allee 1
54290 Trier
DeutschlandDer Römische Kaiser und Philosoph Marc Aurel gilt als Inbegriff des guten Herrschers.
Doch wie verlief das Leben des Mannes, dessen "Selbstbetrachtungen" später zur Weltliteratur wurden? Wer war er, was prägte ihn und wie sieht das Idealbild einer guten Herrschaft aus? Nach den Ausstellungserfolgen zu Konstantin dem Großen (2007), Nero (2016) und dem Untergang des Römischen Reiches (2022) lädt die UNESCO-Stadt Trier 2025 erneut zur nächsten Landesausstellung ein: Die große Schau nimmt den römischen Kaiser Marc Aurel (121-180 n. Chr.) in den Blick.Homepage mit weiteren Informationen
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Uni Göttingen: Ausstellung "Antike im Blick"Nov 21Donnerstag, 21. November 2024 09:37
260 JAHRE ARCHÄOLOGISCHE SAMMLUNGEN AN DER UNIVERSITÄT GÖTTINGEN
Seit 1912 sind alle drei Sammlungen – Gipsabgüsse, antike Originalwerke und das Münzkabinett – in dem eigens für sie errichteten Gebäude am Nikolausberger Weg beheimatet.
Die Ausstellung endete offiziell am 7.7.2024, kann aber in leicht veränderter Form weiter besichtigt werden.
Die Universität Göttingen verfügt über außergewöhnlich traditionsreiche und vielfältige archäologische Sammlungen. Wesentlich früher als an allen anderen Hochschulen wurde an der Georgia Augusta Archäologie gelehrt und mit dem Ankauf von plastischen Nachbildungen antiker Kunstwerke begonnen. Zu verdanken ist dies Christian Gottlob Heyne (1729-1812), der 1763 nach Göttingen kam und noch im gleichen Jahr das erste archäologische Studienobjekt erwarb. 1765 legte er den Grundstock für die Sammlung der Gipsabgüsse antiker Skulpturen, heute eine der größten Einrichtungen ihrer Art weltweit. 1767 hielt Heyne die erste Archäologie-Vorlesung, die an einer Universität angeboten wurde. 1773 begründete er das Münzkabinett der Universität.
Karl Otfried Müller (1797-1840) schuf 1823 einen eigenen Antikensaal in der Paulinerkirche, in dem er alle archäologischen Lehrmittel zusammenfasste. Hier fand auch seine Vorlesung statt, aus der 1830 das epochemachende „Handbuch der Archäologie der Kunst“ hervorging. Auf einer Reise nach Italien und Griechenland erwarb Müller erstmals gezielt originale Antiken für die Universität. Seine Nachfolger bauten auf dieser Grundlage eine ansehnliche Sammlung auf, die einen guten Überblick über die verschiedenen Gattungen des Kunsthandwerks der Griechen, Etrusker und Römer gibt, aber auch ägyptische und altorientalische Werke enthält. - Ausstellungen
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Online-Ausstellung gibt Einblick in Archäologische Sammlung des DAI Athen.Feb 20Dienstag, 20. Februar 2024 08:48
Gleichzeitig informiert sie über die neu erarbeiteten digitalen Recherchemöglichkeiten. Anhand erster Beispiele werden künftige Forschungsperspektiven gezeigt. Nicht nur kann die Provenienz der Objekte rekontextualisiert werden, die Antiken dienen darüber hinaus als Quelle zur Topographie und Siedlungsgeschichte des antiken Griechenlands.
https://www.dainst.org/newsroom/online-ausstellung-aufgelesen-aufbewahrt-aufgearbeitet-ist-online-verfuegbar/298



