Mommsen-Gesellschaft e.V.
Verband der deutschsprachigen Forscherinnen und Forscher auf dem Gebiete des Griechisch-Römischen Altertums
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Aktuelles

Mommsen-Blog

  • Mommsen-Blog
  • Aug 20
    17. Der Zauber von Coimbra

    Mommsen-Blog
    Mittwoch, 20. August 2025 13:06

    Eindrücke von der 16. Celtic Conference in Classics in Coimbra, Portugal (15.-18. Juli 2025)



    Konstanze Schiemann, Mainz

    „Coimbra tem mais encanto / Na hora da despedida.“ „Coimbra ist voller Zauber / In der Stunde des Abschieds“. Eine Liedzeile, die von einer Fado-Gruppe beim Abschlussdinner der 16. Celtic Conference in Classics in Coimbra, Portugal gesungen wurde. Allerdings wurde der Zauber der Stadt den über 600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sicher bereits bei ihrer Ankunft in Coimbra offensichtlich – mir zumindest ging es so. Die lange Tradition der universitären Kultur ist an jeder Ecke spürbar und füllt die Straßen mit den schwarzen Umhängen der traditionellen Studententracht, den bunten Bändern in den Farben der Fakultäten und der Musik des fado de estudante. Die Universität befindet sich auf der Akropolis von Coimbra; sie ist eine der ältesten Europas und wurde 2013 ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Während der historische Paço Real, der königliche Palast, der für akademisches Zeremoniell genutzt wird und an den die berühmte Biblioteca Joanina anschließt, aus dem 18. Jahrhundert stammt, sind viele der Fakultätsgebäude neueren Datums. Das heutige Gebäude der Faculdade de Letras da Universidade de Coimbra entstand während der Diktatur Salazars in den 1940er Jahren an der Stelle eines barocken Vorgängerbaus. Für die Konferenz war die Fassade mit dem Banner der CCC geschmückt und darunter wachten Statuen von Sappho, Thukydides, Aristoteles und Demosthenes über das Geschehen.

    Die Celtic Conference in Classics wurde vor 27 Jahren zum ersten Mal abgehalten, als irisch-schottischer Gegenentwurf zu Oxbridge-Tagungen, und ist inzwischen die größte Konferenz für Klassische Philologie und Alte Geschichte in Europa. Alle zwei Jahre findet sie nun in Coimbra statt, in den dazwischenliegenden Jahren an wechselnden Orten im „keltischen“ Kulturraum (Irland, Schottland, Wales, Frankreich). Inzwischen sind die meisten TeilnehmerInnen allerdings keine „Kelten“ mehr – mit jeweils über 100 Personen waren die größten Gruppen aus den USA und aus Italien nach Coimbra gereist. Aus Deutschland kamen 47 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, von Kiel über Mainz bis München. Dass ich mich gleich in Coimbra willkommen gefühlt habe, war vor allem den vielen freundlichen Mitgliedern des Centro de Estudos Clássicos e Humanísticos, der Ausrichterorganisation der CCC, die als Helferinnen und Helfer für jegliche Anliegen ansprechbar waren und für eine herzliche Atmosphäre gesorgt haben, geschuldet.

    Meine Unterkunft war das Seminário Maior, ein beeindruckendes Bauwerk aus dem 18. Jahrhundert, das ehemals ein zentraler Ort der Priesterausbildung in Portugal war und heute einfache Gästezimmer anbietet. Im Refeitório, dem gemeinsamen Speisesaal, kamen zum Frühstücken KonferenzteilnehmerInnen mit Backpackern, Langzeitgästen und Priestern im Ruhestand zusammen. Mein Weg zur Konferenz führte jeden Morgen durch den universitätseigenen Botanischen Garten, entlang Zypressen und Palmen, vorbei am Gewächshaus und dann eine für Coimbra typisch steile Straße hoch zum Fakultätsgebäude. An besonders guten Tagen begegneten mir auf dem Weg auch ein paar Katzen.

    Die 39 Panels der Konferenz behandelten grundlegende Themen wie Krieg und Frieden, Freiheit und Marginalisierung, Verschmutzung und Ekel. In dem Panel, in das mein Vortrag eingebunden war, ging es um Mobilität und Ökologie („Mobility and Ecology in Graeco-Roman Literature and Arts“, Leitung: Christopher Schliephake und Martinho Soares). Im Laufe des Panels zeigte sich, dass das Thema von ganz unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden kann und dadurch immer wieder neue Verknüpfungen entstehen. So ging es zum einen um die Mobilität natürlicher Ressourcen wie Gewürze und Holz, die die Vernetzungen des Mittelmeerraums greifbar machte und botanisches Wissen zirkulieren ließ. Ähnliches gilt für die durch den Menschen forcierte Mobilität von Wildtieren, die für die Arena in entlegenen Regionen gefangen und dann in die Städte des Römischen Reichs transportiert wurden. Zwei Vorträge griffen das Thema auf und zeigten, wie dieser Vorgang literarisch überformt und für imperiale Repräsentationszwecke verwendet wurde. Tiere in Bewegung spielten auch im landwirtschaftlichen Kontext eine Rolle, wenn Weidetiere auf geteilten Flächen grasten und dabei potenziell von Menschen gemachte Marker übertraten. Diese Transgression musste wiederum reguliert werden. In mehreren Vorträgen ging es um die Mobilität von Menschen in einer feindlichen – aber sich zum Teil auch als nützlich oder kooperativ herausstellenden – Natur. Besonders der Marsch von militärischen Truppen durch ungezähmte Landschaften wie es in den Anabaseis von Xenophon und Arrian oder bei Livius beschrieben wird, wurde im Hinblick auf die Mensch-Natur-Interaktion analysiert. Dabei zeigte sich, dass die Natur selbst als aktiv Handelnde in den Texten hervortritt. In einem weiteren Vortrag waren es nicht Soldaten, sondern Piraten, die mit dem Meer interagierten und kooperierten, um ihre Raubzüge durchzuführen. Während Piraten die Tücken und Gefahren des Wassers für ihre Zwecke nutzten, zeigt das Beispiel des Tempels von Herkules Gaditanus westlich der Straße von Gibraltar, wie Ritus und Kult dazu dienten, das von Angst und Abhängigkeit geprägte Verhältnis vom Menschen zum Meer zu regulieren.

    Neben unserem Panel wurde noch in einem weiteren ein ökokritischer Zugriff auf die antiken Quellen erprobt: „Ecopoetics of stone in ancient literature and its reception“ (Leitung: Leila Williamson und Jason König). An einem Nachmittag fand deshalb ein „ecocritical meet-and-greet“ statt, bei dem die TeilnehmerInnen der beiden Panels die Gelegenheit hatten, sich über gemeinsame Forschungsinteressen und Herausforderungen auszutauschen. Letztere zeigen sich in der theoretischen Herangehensweise, die, weg von einer anthropozentrischen Sichtweise, eine gleichwertige Betrachtung von Mensch und Umwelt ermöglichen will, dabei aber mit der eingeschränkten Perspektive der historischen Quellen konfrontiert ist, die diese Art von Öffnung nicht immer einfach macht. Eine weitere Herausforderung liegt in der Interdisziplinarität mit den Naturwissenschaften, die eine umwelthistorische Herangehensweise fordert, die aber durch die unterschiedlichen Fragestellungen und Untersuchungsrahmen der verschiedenen Disziplinen oft erschwert wird.

    Neben den vielfältigen Vorträgen und Diskussionen in den Panels sind alle TeilnehmerInnen zu drei Festvorträgen zusammengekommen, wo die deutschsprachige Forschung besonders prominent vertreten war. In ihrem Vortrag am ersten Tag der Konferenz sprach Marion Meyer (Wien) über den Kult der Athena und zeigte, wie sich Weiterentwicklungen von Mythen mit konkreten Kultpraktiken verknüpfen und dadurch zeitlich verorten lassen. Dennis Pausch (Marburg) analysierte am zweiten Tag narrative Techniken in Livius‘ Ab urbe condita anhand des von Rita Felski entwickelten Erklärungsmodells, warum manche Texte uns fesseln und zum Weiterlesen anregen. Am dritten Tag führte uns Nandini Pandey (Baltimore) zum Abschluss anhand des klassischen Kanons durch ihre eigene (Bildungs-) Biographie als indischstämmige Amerikanerin, deren Interesse an der Klassischen Philosophie von DozentInnen und KommilitonInnen oft mit Skepsis oder Ablehnung begegnet wurde. Aus ihrer eigenen Erfahrung heraus reflektierte sie über die Relevanz der „Classics“ – der Klassischen Philologie und der Alten Geschichte – für die gegenwärtige Generation Studierender. Sie warnte vor einer Romantisierung der antiken Welt, um diese attraktiv zu machen, weil dies reaktionären Kräften in die Karten spiele. Stattdessen plädierte sie für einen kritischeren Umgang mit dem Kanon, zum Beispiel in Bezug auf Misogynie und Gewalt gegen Frauen in antiken Texten, was stärker problematisiert werden müsse, um Studierende weiterhin zu erreichen.

    Die Konferenz endete mit dem gemeinsamen Abendessen und der Musik der Fado-Gruppe. Nach vier Tagen der portugiesischen Gastfreundschaft und des angeregten akademischen Austauschs ist es mir nicht leichtgefallen, mein Zimmer im Seminário Maior zu räumen. „Coimbra tem mais encanto / Na hora da despedida.“ So ist es dann also doch.




    Abb. 1: Königlicher Palast. © Felippe Vaz | Moove

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Aktuelles aus der Mommsen-Gesellschaft

    • Aktuelles aus der Mommsen-Gesellschaft
    • Dez 03
      Große Mommsen-Tagung 2026

      Aktuelles aus der Mommsen-Gesellschaft
      Mittwoch, 03. Dezember 2025 09:53

      Call for Papers


      Deadline: 13. Februar 2026

      Die nächste Große Mommsen-Tagung findet vom 7. bis 9. Mai in Mainz statt. Sie steht unter dem Thema "Streit - Konflikt - Disput: Antike Antagonismen im interdisziplinären Fokus". 

      Wir laden zu Beiträgen ein, die sich mit allen Aspekten antiker Antagonismen und ihrer Wahrnehmung, Darstellung oder materiellen Hinterlassenschaft befassen. Willkommen sind Fallstudien ebenso wie theoretisch-methodische Reflexionen, komparatistische Zugänge und innovative Interpretationsansätze, die helfen, Streit, Konflikt und Disput in der antiken Welt aus neuen Blickwinkeln zu betrachten.

      Den Call for Papers finden Sie hier.

      Bitte senden Sie Abstracts von ca. 300 Wörtern sowie eine kurze biographische Notiz bis zum 13.02.2026 an den Schriftführer Lukas Reimann (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.)

      Wir freuen uns auf Ihre Vorschläge und auf eine anregende interdisziplinäre Diskussion.

      Univ.-Prof. Dr. Dominik Maschek
      Erster Vorsitzender
      Mommsen-Gesellschaft e. V.

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    • Aktuelles aus der Mommsen-Gesellschaft
    • Nov 27
      4. Doktorand:innentreffen der Mommsen-Gesellschaft

      Aktuelles aus der Mommsen-Gesellschaft
      Donnerstag, 27. November 2025 10:59


      Ort: Göttingen
      Termin: 11./12. Juni 2026
      Anmeldung bis: 28. Februar 2026


      Call for Papers


      Am 11./12. Juni 2026 wird im Althistorischen Seminar der Universität Göttingen das vierte Doktorand:innentreffen der Mommsen-Gesellschaft stattfinden. Das Treffen dient in erster Linie dem gegenseitigen Kennenlernen, der Vernetzung und der Vorstellung eigener Forschungsprojekte. Es besteht auch die Möglichkeit, ohne eigenen Beitrag an der Diskussion teilzunehmen. Daneben erwartet Sie ein interessantes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm: Durch einen Publikationsworkshop des Nünnerich-Asmus Verlages wird Ihnen ein Einblick in das wissenschaftliche Publizieren aus Verlagssicht gegeben. Zudem werden Sie die Gelegenheit haben, mit einer Kustodinnen-Führung die Bestände der Kunstsammlung zu erkunden.

      Um die zur Verfügung stehende Zeit bestmöglich für Diskussionen und den wissenschaftlichen Austausch zu nutzen, werden beim diesjährigen Doktorand:innentreffen keine klassischen Vorträge gehalten, sondern vorab verschickte Papers diskutiert. Dabei kann es sich um Aufsatzentwürfe, Kapitel aus Qualifikationsarbeiten oder um die Vorstellung eines Forschungsprojektes bzw. einer Forschungsidee handeln. Die Beiträge können im Vortragsstil (ohne Fußnoten) oder in ausgearbeiteter Form vorgelegt werden, wobei die besprochenen Originaltexte im Paper zitiert oder in einem Anhang bzw. eigenem Handout beigegeben werden sollten. Dadurch wird allen Teilnehmer:innen eine Vorbereitung, ein Sich-in-Ruhe-Eindenken in das jeweilige Material ermöglicht und eine Grundlage für gezielte Nachfragen und intensive Diskussionen gelegt.

      Die Papers sollten den Umfang von 20 Seiten nicht überschreiten und allen Teilnehmer:innen vier Wochen vor dem Treffen (spätestens bis 11. Mai 2026) geschickt werden, damit genügend Zeit zur Lektüre besteht. Weitere Informationen zum Upload Ihrer Aufsatzentwürfe bzw. Kapitel erhalten Sie rechtzeitig zusammen mit der Bestätigungsnachricht Ihrer Teilnahme. Während des Treffens stellt der / die Verfasser:in die Hauptthesen und Leitfragen des vorab verschickten Materials in 5-10 Minuten – gerne mithilfe einer kurzen Präsentation der zentralen Thesen und Argumente (max. 3-4 Folien) – vor; es folgt die Diskussion.

      Das Doktorand:innentreffen wird von der Mommsen-Gesellschaft durch die Übernahme der Übernachtungskosten bezuschusst. Falls Sie Interesse an einer Teilnahme haben, wird um eine Anmeldung bis zum 28. Februar 2026 bei Dr. Martin Lindner (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) und Johannes Wegener, M.Ed. (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) gebeten.

      Wenn Sie teilnehmen möchten und noch kein Mitglied der Mommsen-Gesellschaft sind: Als Doktorand:in der Altertumswissenschaften haben Sie jederzeit die Möglichkeit, bei uns Mitglied zu werden (sog. Jungmitgliedschaft). Alle nötigen Informationen zur Beantragung einer Mitgliedschaft finden Sie unter: https://www.mommsen-gesellschaft.de/component/fabrik/form/2/

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    • Aktuelles aus der Mommsen-Gesellschaft
    • Nov 23
      Walter de Gruyter-Seminar 2025 Bericht

      Aktuelles aus der Mommsen-Gesellschaft
      Sonntag, 23. November 2025 14:24

      Den Bericht zum diesjährigen Walter de Gruyter-Seminar unter der Leitung von Prof. Dr. Peter Van Nuffelen (Universität Gent) zum Thema "Political Theory in Antiquity: Nature and Society" finden Sie hier.

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    • Aktuelles aus der Mommsen-Gesellschaft
    • Nov 06
      Bericht zur Jubiläumsfeier “75 Jahre Mommsen-Gesellschaft”

      Aktuelles aus der Mommsen-Gesellschaft
      Donnerstag, 06. November 2025 17:54
      Bericht zur Jubiläumsfeier “75 Jahre Mommsen-Gesellschaft”

      Am Donnerstag, den 30.10.2025, fand sich eine große Zahl von Mitgliedern, Freunden und Freundinnen der Mommsen-Gesellschaft in Frankfurt am Main zusammen, um ein besonders freudiges Ereignis zu zelebrieren: das 75-jährige Jubiläum der Mommsen-Gesellschaft, welche im Jahr 1950 auf Initiative des Hamburger Gräzisten Bruno Snell gegründet worden war. Zu diesem feierlichen Anlass hatte die Mommsen-Gesellschaft zusammen mit dem Institut für Archäologische Wissenschaften, dem Historischen Seminar und dem Institut für Klassische Philologie der Goethe-Universität Frankfurt zu einem Festakt ins IG-Farben-Haus geladen.

      Den Abend eröffneten der Erste Vorsitzende, Prof. Dr. Dominik Maschek, und die Dekanin des Fachbereichs für Sprach- und Kulturwissenschaften, Prof. Dr. Anja Klöckner, mit feierlichen wie warmen Grußworten, welche die vielen Gäste aus Deutschland, Österreich und der Schweiz herzlich willkommen hießen und die gegenwärtige Rolle und Verantwortung der Mommsen-Gesellschaft herausstellten.



      Die folgende Festrede widmete sich sodann den ersten Dekaden der Gesellschaft: In einem höchst anregenden Vortrag führte Herr Prof. Dr. Stefan Rebenich von der Universität Bern das Publikum durch die reiche und wechselvolle Geschichte der Mommsen-Gesellschaft; anhand von teils unveröffentlichten Archivalien zeichnete Herr Rebenich ein spannendes, dynamisches Bild des Selbstverständnisses der Gesellschaft und ihrer Positionierung gegenüber den großen gesellschaftlichen wie politischen Debatten der 1950er bis 1990er Jahre.

      Anschließend wurde zu einem konvivialen Festumtrunk samt Buffet im beeindruckenden Ambiente der Abgusssammlung der Klassischen Archäologie geladen, welcher im freudigen Miteinander bis in die späten Nachtstunden andauerte.





      Grußwort des Ersten Vorsitzenden, Prof. Dr. Dominik Maschek,
      zum 75-jährigen Jubiläum der Mommsen-Gesellschaft e.V.
      Frankfurt am Main, 2025

       

      Sehr geehrte Damen und Herren,

      liebe Mitglieder und Freundinnen und Freunde der Mommsen-Gesellschaft,

      verehrte Gäste,

      es ist mir eine große Freude und Ehre, Sie heute hier in Frankfurt zum 75-jährigen Jubiläum der Mommsen-Gesellschaft willkommen zu heißen, und ich möchte ganz besonders den Kolleginnen und Kollegen der altertumswissenschaftlichen Fächer an der Goethe-Universität danken, namentlich Hans Bernsdorff, Hartmut Leppin und Anja Klöckner, die sich auf unsere Anfrage sofort bereit erklärt haben, dieser Festveranstaltung einen würdigen Rahmen zu verleihen.

      Der heutige feierliche Anlass vereint uns alle – Forschende, Lehrende, Studierende, Vertreterinnen und Vertreter verwandter Disziplinen und Institutionen –, um gemeinsam auf eine eindrucksvolle Geschichte des wissenschaftlichen Engagements, der interdisziplinären Zusammenarbeit und der geteilten Leidenschaft für die griechisch-römische Antike zurückzublicken.

      Wenn wir heute, im Jahr 2025, den Namen Theodor Mommsen lesen, hören und aussprechen, klingt er wie ein Echo aus einer anderen Zeit – und doch ist er in vielem erstaunlich gegenwärtig. Mommsen, der Universalgelehrte, Historiker, Jurist, Archäologe, Politiker und Literaturnobelpreisträger, verstand Wissenschaft nie als Selbstzweck, sondern als eine moralische und gesellschaftliche Aufgabe. In einer Zeit tiefgreifender politischer Umbrüche war er überzeugt, dass das Wissen über die klassische Antike Orientierung für die Gegenwart bieten könne.

      Es ist durchaus eine reizvolle Übung, sich vorzustellen, wie Mommsen heute auf unsere Welt blicken würde – auf die digitale Forschung, auf die Schnelllebigkeit öffentlicher Debatten, auf die Herausforderungen einer global vernetzten, zugleich aber fragmentierten und hyper-individualisierten Gesellschaft, gefangen zwischen Skylla und Charybdis von Wutbürgertum und Shitstorm, ChatGPT und Fake News. Vielleicht würde Mommsen uns mahnen, genau hinzusehen, die Quellen zu prüfen, Begriffe zu schärfen – so, wie er es selbst fortwährend praktizierte, als er mit unermüdlicher Akribie das Corpus Inscriptionum Latinarum begründete. Denn was er uns gelehrt hat, gilt bis heute: Die Geisteswissenschaften, und mit ihnen die Altertumswissenschaften, sind kein Luxus, sondern ein Fundament. Sie erinnern uns daran, dass jedes Urteil, jede politische Entscheidung und jedes kulturelle Selbstverständnis auf Begriffen, Ideen und Werten ruht – und dass wir diese immer wieder kritisch befragen müssen.

      So ist dieses Jubiläum nicht nur eine Feier der Vergangenheit, sondern auch ein Bekenntnis zu unserer Gegenwart: zu einer Wissenschaft, die sich nicht abschottet, sondern öffnet; die sich ihrer Geschichte bewusst ist und zugleich in die Zukunft weist.

      Als der Hamburger Gräzist Bruno Snell im Jahr 1950 die Gründung der Mommsen-Gesellschaft anregte, war Europa noch vom Zweiten Weltkrieg gezeichnet. Wissenschaftliche Netzwerke lagen am Boden, viele Institute waren zerstört, das Vertrauen zwischen Nationen und Menschen erschüttert. In dieser Situation war Snells Initiative mehr als ein organisatorischer Akt – sie war ein geistiges und kulturelles Wiederaufbauprojekt.

      Snell, selbst tief verwurzelt in der Klassischen Philologie, wollte den Austausch zwischen den Disziplinen der Altertumswissenschaften – Alte Geschichte, Klassische Archäologie, Klassische Philologie – neu beleben. Unsere Gesellschaft sollte eine Plattform sein, auf der wir wieder miteinander sprechen, forschen, debattieren konnten – jenseits ideologischer Grenzen. Und sie war von Anfang an ein Ort der Integration. In den Jahrzehnten der deutschen Teilung bildete sie, trotz aller politischen Einschränkungen, eine Brücke zwischen Ost und West. Heute, 75 Jahre nach ihrer Gründung, steht die Mommsen-Gesellschaft mit über 700 Mitgliedern für eine bemerkenswerte, generationenübergreifende Kontinuität und für einen offenen, internationalen Dialog, der uns alle verbindet.

      Seit 2010 sind wir als eingetragener Verein organisiert – als Verband der deutschsprachigen Forscherinnen und Forscher auf dem Gebiet des griechisch-römischen Altertums – und haben seither unsere Aufgaben und unsere Strukturen stetig weiterentwickelt.

      Von Anfang an hatte unsere Gesellschaft ein doppeltes Ziel: wissenschaftliche Vernetzung und gesellschaftliche Verantwortung. Im Zentrum steht der Austausch zwischen den altertumswissenschaftlichen Disziplinen. Die regelmäßig stattfindenden Mommsen-Tagungen – ob groß oder klein – sind Orte des lebendigen Gesprächs. Sie fördern interdisziplinäre Perspektiven, schaffen Begegnungen zwischen unseren Disziplinen und bringen auch den wissenschaftlichen Nachwuchs früh in den Dialog mit arrivierten Kolleginnen und Kollegen.

      Doch die Mommsen-Gesellschaft ist weit mehr als ein Forum für akademischen Austausch. Wir verstehen uns als Anwältinnen und Anwälte der Altertumswissenschaften in der Öffentlichkeit und gegenüber der Politik. In einer Zeit, in der die Geisteswissenschaften zunehmend unter einen aus verschiedenen Richtungen auferlegten Rechtfertigungsdruck kommen, erinnern wir daran, dass die Erforschung der Antike nicht Selbstzweck ist, sondern einen Beitrag leistet zur kulturellen Selbstverständigung Europas – ja, zur kritischen Reflexion über Macht, Demokratie, Recht und Verantwortung.

      Darüber hinaus engagieren wir uns auf vielfältige Weise für die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Mit unserer Jungmitgliedschaft, den Walter de Gruyter-Seminaren, dem Bruno-Snell-Preis für herausragende Qualifikationsarbeiten und der finanziellen Unterstützung selbstorganisierter Tagungen junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler schaffen wir Strukturen, die den Nachwuchs gezielt fördern und zugleich in unsere Arbeit einbinden. Diese Programme sind nicht nur eine Investition in die Zukunft, sondern auch ein Signal: Unsere Fächer leben – und sie erneuern sich in jeder Generation.

      Nicht zuletzt arbeiten wir an übergreifenden Zukunftsprojekten mit, etwa dem Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur NFDI, die unsere altertumswissenschaftliche Forschung im digitalen Raum vernetzt. So verbinden wir philologische und archäologische Präzision mit den Chancen und Herausforderungen moderner Technologien – ganz im Geiste Theodor Mommsens, der selbst ein Pionier wissenschaftlicher Organisation und neuer Sammlungs- und Vermittlungsformate war.

      Dass unsere Gesellschaft den Namen Theodor Mommsens trägt, ist kein Zufall – und keine nostalgische Geste. Vielmehr sehen wir darin ein Bekenntnis zu einem Wissenschaftsverständnis, das Mommsen wie wenige andere auf ganz exemplarische Weise verkörpert hat. Geboren 1817 in Garding im damaligen Herzogtum Schleswig, war Mommsen ein Forscher von seltener Weite und Tiefe. In seinen Schriften verband er Geschichte, Philologie und Rechtswissenschaft zu einer Gesamtschau des antiken Lebens. Seine Werke – von der Römischen Geschichte über das Römische Staatsrecht bis hin zu den epigraphischen Großprojekten – zeigen eine unglaubliche enge Verflechtung von empirischer Methode, philologischer Genauigkeit und historischer Imagination.

      Doch Mommsen war mehr als ein Wissenschaftler: Er war ein öffentlich denkender Intellektueller, der sich politisch einmischte, für Liberalismus und gegen Antisemitismus eintrat und den Dialog zwischen Forschung und Gesellschaft suchte. Bei allen zeitbedingten Unterschieden erkennen wir uns in dieser Haltung durchaus wieder. Sie prägt das Selbstverständnis der Mommsen-Gesellschaft ebenso wie ihre satzungsgemäße Arbeit.

      Natürlich gibt es im globalen Vergleich auch andere hochbedeutende Vereinigungen der Altertumsforschung – die Society for Classical Studies in den USA, die Classical Association in Großbritannien, die Associazione Italiana di Cultura Classica in Italien oder die Fédération Internationale des Associations d’Études Classiques in Frankreich. Doch die Mommsen-Gesellschaft hat innerhalb dieser verwandten Organisationen ein ganz spezifisches Profil, in dem sich die wissenschaftliche Arbeit stets mit einer ethischen und gesellschaftlichen Dimension verbindet. Unser Bezug auf Mommsen ist Ausdruck einer deutschsprachigen und zugleich europäischen Wissenschaftskultur, die Interdisziplinarität, Verantwortung und Gemeinsinn als untrennbar betrachtet.

      Der Mommsen der Vergangenheit wird damit zugleich zum Orientierungspunkt für die Zukunft – das ist für ein Jubiläum wie das unsere ja höchst passend, denn obwohl jedes Jubiläum immer einen Moment des Rückblicks markiert, so ist es, nach dem festlichen Innehalten und der kollektiven Selbstvergewisserung, auch ein ebenso passender Zeitpunkt für einen fragenden Ausblick: Was bedeutet unsere Aufgabe heute, in einer Zeit, in der Digitalisierung, Globalisierung und gesellschaftliche Spannungen die Rahmenbedingungen wissenschaftlicher Arbeit auf tiefgreifende Weise verändern?

      Als Mommsen-Gesellschaft sind wir überzeugt: Die Altertumswissenschaften bleiben auch und gerade in einer solchen Zeit unverzichtbar, denn sie bieten historische Tiefenschärfe und lehren uns, wie Gesellschaften entstehen, sich ordnen und verändern – und wie fragil die Demokratie, das Recht oder die Öffentlichkeit eigentlich sind. Der interdisziplinäre und internationale Austausch wird dabei noch wichtiger als je zuvor, insbesondere deshalb, da die antike Welt ja nie nach nationalen Maßstäben verfasst, sondern immer transkulturell war – und ebenso muss es ihre Erforschung sein. Unsere Gesellschaft steht deshalb vor der Aufgabe, die Kooperationen mit unseren internationalen Partnern weiter auszubauen und junge Kolleginnen und Kollegen stärker in diese Netzwerke einzubinden.

      Auch die Digitalisierung eröffnet neue Horizonte. Digitale Editionen, Datenbanken, 3D-Rekonstruktionen und KI-gestützte Textanalysen verändern die Methoden unserer Disziplinen in Forschung, Lehre und gesellschaftlichem Transfer. Als Mommsen-Gesellschaft können und sollten wir hier eine koordinierende und reflektierende Rolle übernehmen – als Vermittlerinnen und Vermittler zwischen Tradition und Innovation.

      Und schließlich dürfen wir unsere Verantwortung gegenüber der Gesellschaft nicht vergessen. In Zeiten wachsender Geschichtsklitterung und populistischer Verkürzung sind es nicht zuletzt die mit Texten und materieller Kultur arbeitenden Altertumswissenschaften, die uns lehren, komplex zu denken, Ambivalenzen auszuhalten und historische Erfahrung in ethisches Bewusstsein zu übersetzen.

      Die Mommsen-Gesellschaft hat in den vergangenen 75 Jahren eindrucksvoll bewiesen, dass sie solche Herausforderungen annehmen und sich wandeln kann, ohne ihr Fundament zu verlieren. Wir werden auch in Zukunft gebraucht – als Stimme der Vernunft, als Ort des Austauschs und als Gemeinschaft von Menschen, die sich der Vergangenheit zuwenden, um die Gegenwart besser zu verstehen.

      Am Ende dieses Rückblicks möchte ich deshalb all jenen danken, die unsere Gesellschaft in den vergangenen Jahrzehnten geprägt haben: den Vorsitzenden und Vorständen, den Organisatorinnen und Organisatoren zahlloser Tagungen, den Mitgliedern, die in Archiven, Grabungsstätten, Bibliotheken und Hörsälen das Wissen über die Antike lebendig halten – und dem wissenschaftlichen Nachwuchs, der diese Tradition fortführt und erneuert. Ein ganz besonderer Dank gilt freilich unserem Gründervater Bruno Snell, dessen Weitblick die Basis legte für alles, was folgte. Der nach ihm benannte Preis, der junge Forscherinnen und Forscher ehrt und den wir im nächsten Jahr im Rahmen der Großen Mommsentagung in Mainz zum 19. Mal vergeben werden, ist Symbol dieses Geistes: Wissen weiterzugeben – Gemeinschaft zu stiften – Zukunft zu gestalten.

      Wir dürfen stolz darauf sein, Teil dieser Geschichte zu sein. Und wir wissen, dass sie weitergeschrieben wird – von uns, gemeinsam, in Forschung, Lehre und gesellschaftlichem Engagement. Von der Dichterin Mascha Kaléko, geboren in Galizien im Jahr 1907, also vier Jahre nach dem Tod Theodor Mommsens,  stammt der wunderbare Satz: „Die Vergangenheit ist nicht tot; sie lebt in uns fort, und wir sind ihre Stimme.“ Das ist eine wunderbare Beschreibung des Geistes, der die Mitglieder der Mommsen-Gesellschaft verbindet – über Generationen hinweg, über Fächer, Universitäten und Länder. Es ist das, was unsere Gesellschaft ausmacht, und es wird auch in Zukunft ihr stärkstes Fundament bleiben.

      In diesem Sinne: ad multos annos!

       

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    • Aktuelles aus der Mommsen-Gesellschaft
    • Jul 24
      Dux femina facti (Verg. Aen. 1.364) – Frauen*(netzwerk) in der Klassischen Philologie

      Aktuelles aus der Mommsen-Gesellschaft
      Donnerstag, 24. Juli 2025 08:21

      Vom 19. bis 21. März 2025 fand in Marburg die von der Mommsen-Gesellschaft geförderte Tagung „Dux femina facti (Verg. Aen. 1.364) – Frauen*(netzwerk) in der Klassischen Philologie“ statt.

      Die hohe Beteiligung und Motivation sowie das Engagement der Teilnehmerinnen* aller Karrierephasen während der Tagung zeugen von dem großen Bedürfnis nach mehr Kooperation und Raum für Offenheit zwischen Klassischen Philologinnen* in Deutschland – ein Bedürfnis, dem mit einer Folgeveranstaltung in Potsdam 2026 nachgekommen werden soll. Der Tagung ist es damit gelungen, eine Grundlage für die Entwicklung eines Frauen*netzwerks in der Klassischen Philologie zu legen.

      Bitte lesen Sie hier den Tagungsbericht.
      Das Programm finden Sie hier: Tagungsprogramm

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    • Aktuelles aus der Mommsen-Gesellschaft
    • Jul 22
      Bericht über die Generalversammlung der FIEC 2025

      Aktuelles aus der Mommsen-Gesellschaft
      Dienstag, 22. Juli 2025 12:52

      Am 09. Juli 2025 fand im Rahmen des Kongresses der FIEC in Wrocław (Polen) die Generalversammlung der FIEC statt, die erstmals – nach dem reinen Online-Kongress in Mexiko 2022 – im Hybridformat durchgeführt wurde, mit allen Schwierigkeiten, die dieses Format immer mit sich bringt. Die für die Mitglieder der Mommsen-Gesellschaft interessantesten Aspekte seien im Folgenden zusammengestellt; zu allen Tagesordnungspunkten liegen teils ausführliche Dokumentationen vor.

       

      Mitglieder der FIEC

      Die FIEC zählt aktuell 79 Mitgliedsorganisationen, darunter 14 internationale und 65 nationale. Die Mitgliedschaft beendet hat das Turkish Institute of Archaeology (Gründe wurden nicht genannt), einstimmig neu aufgenommen wurden die Organisationen Consulta Universitaria del Greco (Italien), Antico e moderno (Italien), die APLAES (Association des professeurs de langues anciennes de l’enseignement supérieur, Frankreich) und die Association Cultura Clásica (Spanien).

       

      Finanzen

      Einnahmen und Ausgaben der FIEC sind ausgeglichen. Alle neun Vorstandssitzungen seit der letzten Generalversammlung wurden online durchgeführt. Die einzige wesentliche Ausgabe war in den letzten Jahren die Durchführung der drei Serien von je 5 Vorträgen zum 75jährigen Bestehen der FIEC (3.575,49).

      Das Kapital der FIEC betrug zum Jahresschluss 2024 EUR 48.971,44. Mit den für den Kongress in Wrocław eingeplanten Mitteln wird zum Jahresschluss 2025 ein Saldo von ca. 43.000,- erwartet, was dem Saldo nach dem Kongress in Mexiko entspricht.

      Die Schatzmeisterin (Catherine Steel) machte den Vorschlag einer Erhöhung des seit langem konstanten Mitgliedsbeitrags von 110,- auf 120,- Euro ab 2026. Dieser Vorschlag wurde bei einer Enthaltung und ohne Gegenstimme angenommen.

       

      Berichte

      (des Vorsitzenden (Jesús de la Villa), des Generalsekretärs (Thomas Schmidt), der Delegierten der FIEC bei CIPSH, SIBC, Thesaurus-Kommission, EASSH, Classics Development Group)

      Die FIEC hat ihr 75jähriges Bestehen mit der nun über ihre Homepage abrufbaren Serie von 3 x 5 Gedenkvorträgen gefeiert (hieran waren auch Mitglieder der Mommsen-Gesellschaft beteiligt). Vorstand und Präsident haben in einem Dutzend Fällen der drohenden Schließung von Einrichtungen protestiert und im Übrigen die Zusammenarbeit mit anderen supranationalen Organisationen fortgeführt.

      Die SIBC (Träger der Année Philologique) führt die Konsolidierungspolitik, die Pierre Chiron begonnen hat, unter dem Ende 2024 neu gewählten Präsidenten Dario Mantovani erfolgreich fort. Zu den Arbeitsstellen der Année Philologique in Deutschland, Frankreich, Italien, Griechenland, Spanien, der Schweiz und den USA sind Außenstellen in China, Japan und Brasilien hinzugekommen. Die Zusammenarbeit mit dem Verlag Brepols sei konstruktiv. Die nächste Tagung der SIBC werde im November 2025 in München stattfinden und dem „Gnomon“ gewidmet sein.

      Der Thesaurus linguae Latinae bittet um Beiträge zu seinem Podcast, den er als wesentliches Instrument, outreach zu erzeugen, betrachtet und von dem er sich einen größeren Bekanntheitsgrad und mittelbar die Bereitschaft, potentielle Unterstützer und Spender zu erreichen, verspricht.

      Die EASSH (European Alliance for Social Sciences and the Humanities) konnte bei der Zwischenevaluation der laufenden Mittelvergabe in Horizon Europe die Interessen unserer Fächergruppe einbringen; gelungen ist die Neu-Integration von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Vereinigten Königreich zu gleichen Bedingungen wie vor dem Austritt aus der Europäischen Gemeinschaft. Düster sind allerdings die Aussichten auf die europäische Förderung unserer Fächergruppe nach 2027. Die Pläne der EU-Kommission zielen auf die nahezu ausschließliche Förderung der „hard sciences“, Krisensitzungen der EASSH finden derzeit statt. Der Delegierte der FIEC bei der EASSH (André Lardinois) befürchtete in seinem Bericht, dass diese Tendenz auf nationale Förderprogramme durchschlagen und das Klima für die Geistes- und Sozialwissenschaften insgesamt schädigen können.

       

      Wahlen / neuer Vorstand

      Ausnahmslos einstimmig und ohne Enthaltung gewählt wurden:

      Andreas Fountoulakis (Präsident; Griechenland)
      André Lardinois (Vizepräsident; Niederlande)
      Katarzyna Marciniak (Vizepräsidentin, Polen; Mitglied der Mommsen-Gesellschaft)
      Alison Griffith (Vorstandsmitglied, Vereinigtes Königreich)
      Emiliano Buis (Vorstandsmitglied, Argentinien)
      David Movrin (Vorstandsmitglied, Slowenien)
      Ivana Petrovic (Vorstandsmitglied, USA)
      Filippomaria Pontani (Vorstandsmitglied, Italien)
      Thomas Schmidt (Generalsekretär)
      Catherine Steel (Schatzmeisterin)

      sowie (nicht Mitglieder des Vorstands): Roy Gibson und Elena Isayev (Rechnungsprüfer)

       

      Neuer Dissertationspreis der FIEC

      Das Vorhaben der FIEC, zur Steigerung der internationalen Visibilität unserer Fächer einen Preis einzurichten, wurde gebilligt. Dieser “Prix de la FIEC pour les meilleures Thèses de doctorat en Études classiques” soll alle 3 Jahre vergeben werden und mit EUR 1.000,- dotiert sein. Vorgesehen sind zwei Kategorien, in denen der Preis vergeben wird, „Greek and Latin languages, literature and philosophy, including their reception” und “Greek and Roman history and archaeology, including their reception”. Vorschlagsberechtigt sind die Mitgliedsorganisationen. Über die Vergabe des Preises entscheidet der Vorstand der FIEC einstimmig. Da die FIEC die Sprachenvielfalt fördert, gibt es für die Sprache der Dissertationen keine Einschränkung. Zum Procedere der Nominierung liegt eine Handreichung vor.

       

      Diskussionen

      Diese fielen, auch dem Hybridformat geschuldet, ungleich kürzer als bei früheren Gelegenheiten aus. Kritisch angemerkt wurde, dass die Keynote-Speaker des Kongresses in Wrocław ausschließlich aus dem angelsächsischen Raum (USA und UK) kamen.

       

      Nächster Kongress

      Der nächste Kongress der FIEC wird 2028 in Ljubljana (Slowenien) stattfinden. Ein genaues Datum werden die Ausrichter noch nennen, eine Präsentation des Tagungsortes und Tagungskonzepts erfolgte anders als früher üblich nicht.

       

       

      Christoph Schubert (Delegierter der MG bei der FIEC)

      Breslau, 9. Juli 2025

       

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Petitionen und Proteste

    • Petitionen und Proteste
    • Dez 12
      Stellungnahme zum Eckpunktepapier zur Neugestaltung der gymnasialen Oberstufe in Niedersachsen

      Petitionen und Proteste
      Freitag, 12. Dezember 2025 20:14



      Brief des Ersten Vorsitzenden der Mommsen-Gesellschaft an die Kultusministerin des Landes Niedersachsen, Frau Julia Willie Hamburg


      Sehr geehrte Frau Kultusministerin Hamburg,

      als Vorsitzender der Mommsen-Gesellschaft möchte ich Sie auf die erheblichen Nachteile hinweisen, welche die im Eckpunktepapier zur Neugestaltung der gymnasialen Oberstufe in Niedersachsen enthaltenen Änderungen (Stand Juni 2025) für die Erlernung der zweiten und ggf. einer dritten Fremdsprache bedeuten würden, und bitten Sie dringend, diese Änderungen zu überdenken und zu modifizieren.

      Mit der vorgesehenen generellen Herausnahme einer zweiten Fremdsprache aus dem von 30 auf 14 Wochenstunden reduzierten ‘Pflichtbereich’ für die 11. Klassenstufe und ihrer Überführung in den ‘Wahlpflichtbereich II’ würde sich gleich zwei erhebliche Nachteile ergeben:

      (1) Der weitergeführte Unterricht in der zweiten Fremdsprache, der bislang den Regelfall darstellte (mit Kann-Bestimmungen bei Ausnahmetatbeständen wie ihrer bereits seit der 6. Klasse erfolgten Belegung), würde somit nicht mehr prioritär nahegelegt, sondern zu einer bloßen Option, die zudem für die Schülerinnen und Schüler Einschränkungen bei der weiteren Fächerwahl mit sich brächte.

      (2) Die Unterbringung der zweiten Fremdsprache mit 3 Wochenstunden im ‘Wahlpflichtbereich II’ würde zu ungünstigen Folgen für diejenigen führen, die eine neu einsetzende dritte Fremdsprache (à 4 Wochenstunden) erlernen möchten, da der ebenfalls hierfür zu nutzende ‘Wahlpflichtbereich II’ insgesamt nur über 6 Stunden verfügt.

      Verweisen möchten wir auch auf die KMK-Vereinbarung in der Fassung vom 6.6.2024, Punkt 7.3, nach der in der Einführungsphase grundsätzlich zwei Fremdsprachen zu belegen sind.

      Die Mommsengesellschaft ist der Berufsverband von ca. 750 deutschsprachigen Forscherinnen und Forschern auf dem Gebiet des Griechisch-Römischen Altertums. In unserer Forschung ist ebenso wie in der akademischen Lehre unserer Fächer neben der Beherrschung antiker Sprachen, die ggf. auch innerhalb des Studiums erlernt oder vertieft werden können, die kontinuierliche Berücksichtigung grundlegender Forschungsbeiträge nötig, welche nicht auf Englisch oder Deutsch, sondern in weiteren modernen Sprachen publiziert sind. Wir sehen mit Besorgnis, dass der bislang für die Neugestaltung der gymnasialen Oberstufe geplante Umgang mit der zweiten Fremdsprache die Befähigung künftiger Studierender aus Niedersachsen für ein geisteswissenschaftliches Studium mindern würde: nicht nur im Bereich der von unserem Berufsverband vertretenen Alten Sprachen, der Archäologie und der Alten Geschichte, sondern in zahlreichen weiteren Disziplinen, beispielsweise im gesamten Geschichtsstudium, in der Philosophie und in zahlreichen modernen Philologien, aber auch in Musik- und Kunstwissenschaften. Abgesehen von diesen praktischen Erwägungen möchten wir auch darauf hinweisen, dass unabhängig von der künftigen Studienfachwahl die Erlernung mehrerer Sprachen die kulturelle Kompetenz und Urteilsfähigkeit sowie die Persönlichkeitsentwicklung entscheidend fördert.

      Bitte ändern Sie daher die bislang vorgesehenen Planungen, die künftige Studierende aus Niedersachsen im Vergleich mit denjenigen anderer Bundesländer benachteiligen würden.

       

      Hochachtungsvoll

      Dominik Maschek

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    • Petitionen und Proteste
    • Nov 01
      Save Greek and Latin at the University of Ottawa!

      Petitionen und Proteste
      Samstag, 01. November 2025 10:35

      L'administration de la Faculté des arts de l'Université d'Ottawa vient de suspendre brusquement les admissions au programme spécialisé en Antiquité grecque et romaine (au sein du Département d'études anciennes et de sciences des religions). Elle avait déjà suspendu les admissions à la maîtrise en Antiquité tardive en 2024, qui s'était bâtie une réputation mondiale en vingt ans. Rares sont les programmes qui reprennent après une telle suspension : une fois suspendu, il est peu probable qu'un programme soit rétabli.
      Pour manifester votre désaccord, je vous prie de bien vouloir signer la pétition pour le maintien de ce programme spécialisé en Antiquité grecque et romaine:

      https://www.change.org/p/save-greek-and-latin-at-the-university-of-ottawa?recruiter=478761258&recruited_by_id=753948c0-c6ef-11e5-a1bf-bddd19af7256&utm_campaign=petition_dashboard

      Merci de votre solidarité!
      Karin Schlapbach, Présidente de l'ASEA

      Open Letter in Support of Classics at the University of Ottawa

      The Situation
      The Faculty of Arts at the University of Ottawa has abruptly suspended admissions to the Honours programme in Greek and Roman Studies (Department of Classics and Religious Studies), effective immediately. This decision was made without consultation with department members, students, or the broader academic community.

      This suspension follows the 2024 closure of the M.A. in Late Antiquity, a programme that had built an international reputation over twenty years. Together, these decisions will end advanced instruction in Latin and stop all teaching of Ancient Greek. These languages have been taught at the university since it was founded in 1848.

      Why This Matters
      For Franco-Ontarians: The University of Ottawa is the only institution in Ontario where ancient languages can be studied in French. This decision cuts off access to this important part of our cultural heritage for French-speaking students across the province.

      For Academic Excellence: Every major research university in the world maintains robust teaching and research in Classical studies. The suspension undermines the University of Ottawa's reputation as a comprehensive research institution. 

      For Interdisciplinary Scholarship: Classics supports research and teaching across multiple faculties: Law (Roman law), Medicine (medical terminology), Education (pedagogy), History, Philosophy, Political Science, Art History, Literature, Modern Language study, and more.

      For the Community: This is not just about what happens on campus. The department has strong connections with the wider community. Students and staff maintain links with the Franco-Canadian and Greek communities across Ontario and beyond, and with educational institutions across Canada and globally. The Museum of Classical Antiquities offers educational activities and outreach, including partnerships with organizations such as the Ottawa Mission.

      For Governance: The decision was made without due consultation and at extremely short notice.

      Our Request
      We call on the University of Ottawa administration to:

      1. Immediately reverse the suspension of admissions to the Honours programme in Greek and Roman Studies;
      2. Undertake a comprehensive review of Humanities programming through proper consultative processes before making further programme decisions;
      3. Recognize the unique role of the University of Ottawa as the only French-language institution in Ontario offering instruction in ancient languages;
        So that future generations of students, both Francophone and Anglophone, continue to have access to these foundational disciplines at the University of Ottawa.
          

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    • Petitionen und Proteste
    • Jun 23
      Petition gegen die Schwächung des Fremdsprachenunterrichts an den Schweizer Gymnasien

      Petitionen und Proteste
      Montag, 23. Juni 2025 19:18

       

      22.06.2025

      Wir, Angehörige der universitären Sprach- und Literaturwissenschaften und assoziierter Fächer der Schweizer Universitäten, Gymnasiallehrpersonen und weitere Vertreterinnen und Vertreter aus Kultur und Bildung, blicken besorgt auf die Umsetzung des neuen eidgenössischen Maturitätsanerkennungsreglements MAR durch die Kantone im Rahmen der WEGM-Reform. Einige Innovationen und Veränderungen, wie zum Beispiel die Einführung von interdisziplinär ausgerichteten Vertiefungsbereichen, begrüssen wir sehr. Der Schwächung der Geisteswissenschaften, insbesondere der kultur- und sprachwissenschaftlich ausgerichteten Fächer, stehen wir jedoch mit Unverständnis gegenüber.

      Mit dieser Petition rufen wir die verantwortlichen Erziehungsdirektorinnen und Erziehungsdirektoren der Kantone sowie die Amtsleitungen nachdrücklich dazu auf, die Elemente der WEGM-Reform, die bei der Umsetzung in den Kantonen zu einer Schwächung des Fremdsprachenangebots führen, nochmals zu überdenken.

      chng.it/nqVT7J9RJS

          

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    • Petitionen und Proteste
    • Mai 26
      Pétition en faveur de l'enseignement du grec au canton de Genève

      Petitionen und Proteste
      Montag, 26. Mai 2025 15:45

      Pétition à Genève
      Cher(e)s membres de l'ASEA,
      nous vous prions de signer la pétition en faveur de l'enseignement du grec au canton de Genève d'ici le mardi 3 juin.
       
      Vous trouverez ci-joint la version de la pétition destinée à la collecte de signatures.
      https://latiniste.ch/wp-content/uploads/2025/05/petition-en-faveur-du-latin-a-Geneve.pdf
      Nous espérons que vous participerez activement à la diffusion de cette pétition et à la récolte de signatures.
      Pour le retour de la pétition, nous vous demandons instamment, pour des raisons logistiques, de privilégier le courrier postal à l’adresse suivante :

      LATIN
      23, rue de Saint-Jean
      1203 Genève
      en regroupant le plus grand nombre de listes remplies.
       
      Si malgré tout, il vous semble plus simple d’utiliser le courrier électronique pour nous adresser les listes complètes de signatures, merci de scanner les listes plutôt que d’envoyer des photos, ceci afin d’assurer la lisibilité des noms et des signatures à l'impression.
      L’adresse pour le retour de la pétition par courriel est :

      Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
      Vous trouverez la pétition et des informations complémentaires sur le site ad hoc: www.latiniste.ch
       
      Une partie de ce site est destinée à des testimonia (témoignages). Si vous souhaitez y apporter votre contribution, nous nous réjouissons de les recevoir à cette adresse électronique : Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
       
      Merci de votre soutien!
          

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Aktuelles aus den Altertumswissenschaften

    • Aktuelles aus den Altertumswissenschaften
    • Dez 20
      Podiumsdiskussion zum Abschluss der Veranstaltungsreihe "Neue Wege alter Fächer" 

      Aktuelles aus den Altertumswissenschaften
      Samstag, 20. Dezember 2025 10:35

      Neue Wege alter Fächer: Lehre gestalten in den Altertumswissenschaften
      Online-Podiumsdiskussion: Resümee und Ausblick
      am Donnerstag
      29. Januar 2026 14.00–16.00 Uhr

      Registrierung : https://univienna.zoom.us/meeting/register/2msWowmKRECik7SZ1_mmQQ

      Praktische Information

      Die Veranstaltung findet digital über Zom statt. Bitte melden Sie sich rechtzeitig über die im Programm vermerkten Links zu den einzelnen Veranstaltungsblöcken an.

      www.kleinefaecher.de
      Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie hier:
      https://www.kleinefaecher.de/beitraege/blogbeitrag/neue-wege-alter-faecher-lehre-gestalten-in-den-altertumswissenschaften

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    • Aktuelles aus den Altertumswissenschaften
    • Dez 17
      Online-Informationsveranstaltung über das Verbringen und die Einfuhr von Kulturgütern

      Aktuelles aus den Altertumswissenschaften
      Mittwoch, 17. Dezember 2025 11:43

      Online-Informationsveranstaltung für kulturgutbewahrende Einrichtungen sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen zur Verordnung (EU) 2019/880 über das Verbringen und die Einfuhr von Kulturgütern

      am Mittwoch, den 28. Januar 2026, 14:00-15:30 Uhr.

      Seit dem 28. Juni 2025 finden die neuen Bestimmungen der EU-Einfuhrverordnung Anwendung, wonach für die Einfuhr von Kulturgütern, die ihren Ursprung außerhalb der Europäischen Union haben, bestimmte Einfuhrverfahren zu berücksichtigen sind.

      Die EU-Einfuhrverordnung dient dem Schutz des kulturellen Erbes von Herkunftsstaaten außerhalb der Europäischen Union. Ziel ist es, die Verbringung und damit den Absatz unrechtmäßig aus ihren Herkunftsstaaten ausgeführter Objekte in der EU zu erschweren.

      Kulturgüter bestimmter Kategorien mit definierten Alters- und Wertgrenzen können seit dem 28. Juni 2025 nur noch mit einer Einfuhrgenehmigung oder einer Einführererklärung in das Zollgebiet der Europäischen Union eingeführt werden. Die Kunstverwaltung des Bundes ist die national zuständige Behörde für die Erteilung von Einfuhrgenehmigungen nach Artikel 4 der EU-Einfuhrverordnung. Die Abwicklung der Einfuhrverfahren erfolgt über das von der Europäischen Kommission bereitgestellte Import of Cultural Goods (ICG)-System, das eine vollständig digitale Antragstellung ermöglicht und die Kommunikation zwischen den Antragstellenden und den zuständigen Behörden vereinfacht.

      Auch kulturgutbewahrende Einrichtungen sowie Forschungs- und Bildungsinstitute sind von diesen neuen Verfahren betroffen, profitieren jedoch je nach Einfuhrzweck und Verwendungsdauer von einem privilegierten Verfahren.

      In dieser Veranstaltung informieren wir über das Regelungsgefüge der EU-Einfuhrverordnung mit besonderem Fokus auf die Besonderheiten und Voraussetzungen des privilegierten Verfahrens für öffentliche Einrichtungen. Es werden konkrete Fallkonstellationen aus der Praxis beleuchtet, häufig gestellte Fragen rund um die Einfuhr von Kulturgütern zu Ausstellungs- und Forschungszwecken adressiert und die Antragstellung im ICG-System demonstriert. In einem anschließenden Q&A ist Raum für Ihre individuellen Fragen.

      Weitere Informationen zu den Verfahren der EU-Einfuhrverordnung können Sie der Webseite der Kunstverwaltung des Bundes unter der Rubrik Kulturgutschutz entnehmen.

      Wenn Sie teilnehmen möchten, bitten wir um Ihre Anmeldung mit Angabe Ihrer Institution und Ihres Namens bis zum 21. Januar 2026 an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

      https://www.kunstverwaltung.bund.de/SharedDocs/Kurzmeldungen/DE/2026_Infoveranstaltung_Kulturgutschutz.html?nn=850294

          

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    • Aktuelles aus den Altertumswissenschaften
    • Dez 12
      ch-antiquitas 2.0: Die neue Plattform für Altertumswissenschaften in der Schweiz ist online!

      Aktuelles aus den Altertumswissenschaften
      Freitag, 12. Dezember 2025 20:43

      Das Fachportal Altertumswissenschaften in der Schweiz ist neu auf Discord zu finden. Die Plattform bietet allen Fachrichtungen der Altertumswissenschaften einen zentralen Ort für aktuelle Informationen, Veranstaltungshinweise, Stelleninserate und Ausschreibungen aus Archäologie, Numismatik, Klassischer Philologie und mehr. Ob in der Forschung, Lehre, Denkmalpflege oder Vermittlung tätig oder noch im Studium: Seien Sie von Anfang an dabei und bleiben Sie am Puls der Altertumswissenschaften in der Schweiz!

      Discord

      Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
       

          

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    • Aktuelles aus den Altertumswissenschaften
    • Dez 07
      Neuedition der Pindar-Scholien: freiwillige Mitarbeiter/innen bei der Handschriften-Kollation gesucht

      Aktuelles aus den Altertumswissenschaften
      Sonntag, 07. Dezember 2025 12:42

       

      06.12.2025

      Unsere Edition der Scholien zu Pindars Epinikien soll die neue Standardedition dieser Scholien werden, indem sie eine verlässliche Textgrundlage mit deutscher Übersetzung und kurzen Erläuterungen schafft. Als Ausgangspunkt dient uns die Ausgabe von A. B.nDrachmann in der Bibliotheca Teubneriana (3 Bände, 1903–1927), die allerdings aufgrund von dessen Handschriftenauswahl sowie den grossen Fortschritten in der Editionstechnik nunmehr als überholt gelten muss. So gehen wir für unsere Neuedition von den insgesamt 17 Haupthandschriften des Pindartextes aus, auf denen die modernen Editionen beruhen, sodass eine vollständige Übereinstimmung zwischen den Überlieferungsträgern von Pindars Text und den Scholien erreicht wird. Es handelt sich dabei um Handschriften aus der Zeit vom ausgehenden 12. Jahrhundert bis zum beginnenden 14. Jahrhundert. Sie liegen uns alle digital vor und müssen als Grundlage für unsere Editionsarbeit vollständig kollationiert werden.

      Als Vorbereitung für die Edition der Scholien zu den Pythien müssen diese in 9 Handschriften überlieferten Scholien vollständig kollationiert werden. Wir rechnen mit rund 1000 Arbeitsstunden. Da diese Arbeit für unsere Edition unerlässlich ist, suchen wir freiwillige Mitarbeiter_innen für die Kollation dieser Handschriften. Wir stellen alles Material zur Verfügung, sodass die Handschrift zu Hause am Computer kollationiert werden kann. Die Auswahl der Handschriften erfolgt in Abstimmung mit den freiwilligen Mitarbeiter_innen. Die Kollation sollte möglichst in der ersten Jahreshälfte 2026 erfolgen.

      Was bringen Sie mit?
      • Gute Kenntnisse der altgriechischen Sprache
      • Freude an der Arbeit mit mittelalterlichen Handschriften
      • Zeit und Geduld

      Was bieten wir Ihnen?
      • Einführung in die griechische Paläographie
      • Übermittlung der digital vorliegenden Handschrift sowie des elektronisch vollständig erfassten Textes der Ausgabe von A. B. Drachmann als Grundlage für die Kollation
      • Kleine individuelle Entschädigung

      Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme vor Ende 2025!

      Dr. Arlette Neumann-Hartmann: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. 
      PD Dr. Orlando Poltera: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

      Flyer

          

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Call for Papers

    • Call for Papers
    • Jan 11
      "Eunapius’ World: Philosophy and Historiography in Late Antiquity"

      Call for Papers
      Sonntag, 11. Januar 2026 18:34

      Call for Papers for the panel  at the Celtic Conference in Classics

       

      Call for Papers

      Submission details:
      -Number of papers: 15–21
      - Presentation format: in-person, 40-minute papers
      - Submission deadline: Please send your abstract to d.w.p.burgersdijk(at)uu.nl by Monday 2 February 2026. Please include your name, institutional affiliation, a brief abstract (250-300 words), and a short CV.

          

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    • Call for Papers
    • Jan 11
      "Session #260: Models and workshop practices in the production of decoration on cinerary urns and sarcophagi"

      Call for Papers
      Sonntag, 11. Januar 2026 18:31

      Call for Contributions at the 32nd EAA Annual Meeting in Athens

       

      Flyer

      Submission before 5th February at submissions.e-a-a.org/eaa2026/login

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    • Call for Papers
    • Jan 06
      Workshop: “Cognitive Readings of Roman Poetry in the Augustan Age”

      Call for Papers
      Dienstag, 06. Januar 2026 09:45

      University of Vienna, 22-23 October 2026

       We are delighted to announce the organization of a workshop to be held at the University of Vienna on October 22nd and 23rd 2026. The workshop aims to foster an exchange of ideas and experiences among PhD candidates who apply cognitive approaches to Augustan poetry.

      Contributions may employ a range of cognitive approaches, including cognitive linguistics, cognitive poetics, metaphor studies, cognitive narratology, philosophy of mind – theory of mind, emotion studies.

      Participants will be expected to present their research, followed by in-depth discussion and feedback on each other’s presentations. The invited keynote speaker will also give feedback on all the presentations, as well as giving a talk on one of the days of the workshop. Proposals from PhD holders, who have recently acquired their title, will be accepted in exceptional cases. The complete programme of the workshop will be announced after the thorough review of all submissions.

       

      Language of the workshop: English

      Number of participants: 10-12

       

      Keynote Speaker:

      Alessandro Barchiesi (New York)

       

      Academic Advisors:

      Andreas Heil (Vienna)

      Anna Novokhatko (Trento)

       

      Coordinators:

      Sofia Theologou (Vienna)

      Evangelos Tsigaridas (Thessaloniki)

       

      Accommodation in Vienna and one group dinner will be provided for all participants. Travel costs

      cannot be covered.

       

      Applicants are invited to submit the following materials:

      curriculum vitae

      recommendation letter from their PhD supervisor

      research proposal (approximately 500–800 words) outlining the topic to be discussed at the workshop

       

      Please send all application materials in PDF format by 5 March 2026 to Sofia Theologou (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) and Evangelos Tsigaridas (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.).

       For any questions or further information, do not hesitate to contact us at the email addresses given above. The results of the selection will be announced in May 2026.

      We look forward to receiving your submissions!

          

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    • Call for Papers
    • Dez 18
      Extended Masterclass Proposal Deadline - CRASIS Annual Masterclass

      Call for Papers
      Donnerstag, 18. Dezember 2025 16:21

       

      Please note that the following call for submissions has been extended to January 5, 2026 for the CRASIS Annual Masterclass 2026. Here is the relevant information:

      CRASIS invites applications for its fifteenth Annual Meeting and Masterclass, which will take place on 5 (Masterclass) and 6 (Annual Meeting) March 2026 at the University of Groningen in the Netherlands. The Annual Meeting and Masterclass is a two-day event, designed to promote discussion and the exchange of ideas about the ancient Mediterranean world across traditional disciplinary boundaries among graduate students, postdocs, and established scholars. Each year, an internationally acknowledged expert in one of the fields represented by CRASIS is invited to teach a masterclass for MA and PhD students and to deliver the CRASIS Keynote Lecture at the annual meeting.

      This year we are honoured to welcome Prof. Roberta Mazza (University of Bologna), who will teach the masterclass and deliver the keynote at the Annual Meeting. The theme of the 2026 Masterclass and Annual Meeting will be: The Materiality of Texts. For more information please see our website for further information.

      PhD and Master students are invited to submit a proposal of a topic (500 words) for the Master Class (5 March 2026), explaining how their own research relates to the theme. Proposals must be accompanied by a short CV of no more than 150 words and submitted no later than January 5, 2026 via Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.. If possible, CRASIS will contribute to travel and accommodation costs of graduate students, up to a limit of €200 for participants from outside the Netherlands, and up to €100 for participants from the Netherlands.

      To participate in the Masterclass, Research Master students are expected to submit a paper of 3,000–4,000 words. PhD students submit a paper of 5,000–6,000 words. These papers will be circulated among the master and the participants and are therefore to be submitted no later than 31 January, 2026. During the Masterclass, the participants will introduce their paper, followed by responses from a fellow student and Prof. Roberta Mazza. 

       

       

      As this year draws ad finem, we extend our warmest holiday wishes to our community. Thank you for a year of generous scholarship, lively debate, and shared curiosity. We look forward to continuing the dialogue in the new year.

       

      Warm regards,

      Sara Hutchinson

      CRASIS Secretary 

      on behalf of the CRASIS team

      University of Groningen

      CRASIS is the Groningen institute for Interdisciplinary Studies in Culture, Religion and Society of the Ancient World. Follow CRASIS on Instagram or find out more about us on www.rug.nl/crasis.    

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Tagungen

    • Tagungen
    • Jan 11
      45. Metageitnia in Innsbruck

      Tagungen
      Sonntag, 11. Januar 2026 18:40

       

      16.01.2026, 13:30 - 17.01.2026, 13:30
       

      16.-17. Januar 2026
      Leopold-Franzens-Universität Innsbruck

      Programm

          

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    • Tagungen
    • Jan 04
      20th Trends in Classics: Mapping the History of Greek Literary History

      Tagungen
      Sonntag, 04. Januar 2026 10:57

      University of Amsterdam, Department of Classics

       Aristotle University of Thessaloniki, Department of Classics

       

      20th Trends in Classics International Conference

      https://lit.auth.gr/research/conferences/trends-in-classics/20th-trends-in-classics-international-conference/

       

      Mapping the History of Greek Literary History

      Thessaloniki, May 21-23, 2026


      Auditorium I
      Aristotle University, Research Dissemination Center
      September 3rd Avenue, University Campus
      http://kedea.rc.auth.gr

      The conference explores the (early) history of literary histories of Classical Greek literature. While antiquity recognized literary periods and included canons from Alexandrian scholars, the actual emergence of literary history as a genre occurred in 19th-century Europe. Driven by nationalism, scholars began writing national literary histories and turned to Greek (and Latin) literature, which was widely taught and considered a shared cultural heritage. Friedrich von Schlegel’s Geschichte der Poesie der Griechen und Römer (1798) is seen as one of the earliest examples. Although classical scholarship in the 19th century has been thoroughly studied, the specific role of literary histories has received little attention. Similarly, while nationalism and its influence on classical studies have been researched, its connection to Greek literary history remains underexplored. This conference aims to analyze the structure, genealogical networks, national perspectives, and shifting receptions of key authors. Special focus will be given to paratextual elements such as titles, introductions, footnotes, and tables of contents.

       

       

       

       

      PROGRAM

      Thursday, May 21, 2026

      17.00-17.30

      Registration and Greetings

       

      Panel 1

      17.30-19.30

      Presider: Casper de Jonge

      Irene de Jong (Amsterdam): “Introduction: Why (and How) Literary History”

      James I. Porter (Berkeley): “The Literary History of the Cynics: A Beginning Without a Known Beginning”

      Stavros Tsitsiridis (Patras): “History vs Theory: On the Absence of Greek Literary Histories in Ancient Greece”

      Roberto Nicolai (Sapienza): “Greeks and Romans on Literature and History of Literature”

       

      19.30: Wine Reception

       

      Friday, May 22, 2026

      Panel 2

      10.00-11.00

      Presider: James Porter

      Casper de Jonge (Leiden): “Dionysius of Halicarnassus: Histories of Greek Literature in Augustan Rome”

      Carlotta Santini (École Normale Supérieure): “Nietzsche and Greek Literary History”

       

      11.00-11.30: Coffee Break

       

      Panel 3

      11.30-12.30

      Presider: Irene de Jong

      Margalit Finkelberg (Tel Aviv): “The 19th-Centrury German Histories of Greek Literature and the Historical Metanarrative”

      Constanze Güthenke (Oxford): “The First German Literary Histories”

       

      12.30-13.30: Lunch

       

      Panel 4

      13.30-15.00

      Presider: Antonios Rengakos

      Richard Hunter (Cambridge): “Forty Years On: Cambridge Reflections on The Cambridge History of Classical Literature”

      Ioanna Karamanou (Thessaloniki): “The First Greek Literary History of the Modern Greek State and its Agenda”

      Ioannis Konstantakos (Athens): “Modern Greek Histories of Ancient Greek Literature: The Twentieth Century”

       

      15.00-15.30: Coffee Break

       

      Panel 5

      15.30-17.00

      Presider: Carlotta Santini

      Carlo Franco (Venezia): “Italian Histories of Greek Literature in XIXth Century”

      Maurizio Sonnino (Sapienza): “Gennaro Perrotta’s History of Greek Literature as a Balancing of Opposites”

      Laurent Pernot (Strasbourg/Institut de France): “The History of Ancient Greek Literature in France”

       

      20.00: Conference Dinner

       

      Saturday, May 23, 2026

      Panel 6

      10.00-11.00

      Presider: Maurizio Sonnino

      Judith E. Kalb (South Carolina): “The First Russian Literary Histories”

      Francisco García-Jurado (Universidad Complutense de Madrid): “Hispanic Greek Literature Textbooks During the 19th Century: From Braulio Foz to Otfried Müller”

       

      11.00-11.30: Coffee Break

      Panel 7

      11.30-13.00

      Presider: Margalit Finkelberg

      Gościwit Malinowski (Wrocław): “The First Polish Literary Histories”

      Maciej Junkiert (Adam Mickiewicz University Poznań): “Polish Monographs on the History of Greek Literature: Groddeck, Węclewski, Sinko”

      Olesia Lazer-Pankiv & Oleksandr Levko (Taras Shevchenko National University of Kyiv): “Studies on Greek Literary History in Ukraine in the Late 19th and Early 20th Centuries: Trends and Challenges”

       

      13.00-14.00: Lunch

       

      Organizing Committee

      Irene J. F. de Jong, University of Amsterdam
      Antonios Rengakos, Aristotle University of Thessaloniki & Academy of Athens
      Stavros Frangoulidis, Aristotle University of Thessaloniki

       

       

      With the kind support of

       

      ARISTOTLE UNIVERSITY RESEARCH COMMITTEE

      DE GRUYTER BRILL

      UNIVERSITY STUDIO PRESS

       

          

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    • Tagungen
    • Jan 01
      Bewegte Räume: Mobilität, Netzwerke und Kontakte im vorrömischen Italien

      Tagungen
      Donnerstag, 01. Januar 2026 10:46

      Fluid Spaces: Mobility, Networks, and Encounters in Pre-Roman Italy

      24. Treffen der dArV-Arbeitsgemeinschaft
      Etrusker und Italiker
      Wien, 13.–15. Februar 2026

      Institut für Alte Geschichte und Altertumskunde, Papyrologie und Epigraphik
      Institut für Klassische Archäologie
      Petra Amann | Raffaella Da Vela | Matthias Hoernes | Robinson Krämer

      https://klass-archaeologie.univie.ac.at/fileadmin/user_upload/i_klass_archaeologie/news_events/Konferenzen/Mobilitaet/Fluid_Spaces_Conference_Programme.pdf

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    • Tagungen
    • Dez 21
      Hybrid Conference: "Greek Inscriptions from Crete: Perspectives of Epigraphic Research"

      Tagungen
      Sonntag, 21. Dezember 2025 11:59

       

      09.02.2026, 14:00 - 10.02.2026, 18:30
       

      9–10 Feb. 2026
      University of Bern, Haus der Universität
      online participation via Zoom: https://bit.ly/4rKdBg5

      Programm
       

          

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Workshops

    • Workshops
    • Jan 14
      Bildtechnik: Archäologische Visualisierungskulturen im Wandel

      Workshops
      Mittwoch, 14. Januar 2026 13:56

      Universität Zürich 05.-06. Februar 2026 

      Der Workshop fokussiert auf die facettenreichen Visualisierungstraditionen der Klassischen Archäologie in Vergangenheit und Gegenwart und bringt aktuelle Fallbeispiele mit Perspektiven auf die Geschichte des Faches zusammen.

      Institut für Archäologie, Klassische Philologie und Altertumswissenschaften
      Fachbereich Klassische Archäologie
      RAK-E-06
      Rämistrasse 73
      8006 Zürich, Schweiz

      Weitere Informationen und das Programm finden Sie hier>:

      https://www.iaka.uzh.ch/de/News/news_item.html?type=veranstaltungen&id=613

      Bei Interesse an der Teilnahme wird um eine kurze Anmeldung bei den Organisator:innen gebeten: Sophie Preiswerk (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) ; Oliver Bruderer (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.)

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    • Workshops
    • Dez 12
      Papyrologische Spring School in Münster

      Workshops
      Freitag, 12. Dezember 2025 20:37

      23. - 27. März 2026
      Die Papyrologische Spring School in Münster wird in Kooperation mit Prof. Dr. Charikleia Armoni (Universität zu Köln) veranstaltet und  richtet  sich  vorzugsweise  an  BA-  Studierende und Masterstudierende der Altertumswissenschaften und benachbarter Fächer.

      Ziel des 5-tägigen Kurses ist es, die Teilnehmer:innen an das selbständige Lesen, Tran- skribieren, Interpretieren und Kommentieren  griechischer,  auf  Papyrus  erhaltener  Urkunden anhand von Abbildungen der Originale heranzuführen. Daher steht die Ver- mittlung von  Grundkenntnissen  in  der  Paläographie  griechischer  (ptolemäischer, römischer und byzantinischer) Papyri und in der Editionstechnik im Fokus des Kurses.

      Zusätzlich erhalten die Teilnehmer:innen durch weitere Unterrichtseinheiten, die etwa Papyrusbriefen, juristischen Fragestellungen, literarischen Papyri und digitalen Hilfsmitteln gewidmet sind, einen allgemeinen Einblick in das Fach Papyrologie. Für den letzten Tag des Kurses (Freitag, 27. März) ist ein Besuch der Papyrussammlung der Universität zu Köln geplant, um Papyri im Original zu sichten.

      Nach Absolvierung des Kurses erhält jede(r) Teilnehmer:in die Möglichkeit, einen  Papyrustext eigenständig zur Edition vorzubereiten und damit einen Beitrag zur weiteren Aufarbeitung der Hamburger Papyrussammlung zu leisten.

      Den Unterricht der Papyrologischen Autumn School in Münster gestalten Prof. Dr. Charikleia Armoni (Universität zu Köln) und Prof. Dr. Patrick Sänger (Universität Münster) im Zusammenwirken mit Dr. James Cowey (Universität Heidelberg), Dr. Thomas Ford (Universität  Münster),  Dr.  Kerstin  Sänger-  Böhm (Universität Münster) sowie Dr. Riccardo Vecchiato (Universität zu Köln).

      • Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Studierende begrenzt.
      • Teilnahmevoraussetzung: Grundkenntnisse des
      • Unterrichtssprachen: Deutsch,
      • Bewerbung mit kurzem Motivationsschreiben und Curriculum Vitae bis zum Januar 2026 in elektronischer Form an: Prof. Dr. Patrick Sänger, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
      • Die Auswahl der Teilnehmer*innen, welche auf Grundlage des bisherigen Studienerfolges und der Bewerbungsunterlagen erfolgt, wird bis Mitte Februar 2026 bekannt
      • Leistungsanrechnung: Studierende des Master of Arts Geschichte (Universität Münster) können u. A. im Modul Historische Grundwissenschaften (Übung: Historische Grundwissenschaften) 5 LP

      Seminar für Alte Geschichte / Forschungsstelle Papyrologie der Universität Münster

      Institut für Altertumskunde/Arbeitsstelle für Papyrologie, Epigraphik und Numismatik der Universität zu Köln

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Sommerschulen

    • Sommerschulen
    • Dez 13
      Papyrologische Spring School in Münster

      Sommerschulen
      Samstag, 13. Dezember 2025 09:40

      23. - 27. März 2026
      Die Papyrologische Spring School in Münster wird in Kooperation mit Prof. Dr. Charikleia Armoni (Universität zu Köln) veranstaltet und  richtet  sich  vorzugsweise  an  BA-  Studierende und Masterstudierende der Altertumswissenschaften und benachbarter Fächer.

      Ziel des 5-tägigen Kurses ist es, die Teilnehmer:innen an das selbständige Lesen, Tran- skribieren, Interpretieren und Kommentieren  griechischer,  auf  Papyrus  erhaltener  Urkunden anhand von Abbildungen der Originale heranzuführen. Daher steht die Ver- mittlung von  Grundkenntnissen  in  der  Paläographie  griechischer  (ptolemäischer, römischer und byzantinischer) Papyri und in der Editionstechnik im Fokus des Kurses.

      Zusätzlich erhalten die Teilnehmer:innen durch weitere Unterrichtseinheiten, die etwa Papyrusbriefen, juristischen Fragestellungen, literarischen Papyri und digitalen Hilfsmitteln gewidmet sind, einen allgemeinen Einblick in das Fach Papyrologie. Für den letzten Tag des Kurses (Freitag, 27. März) ist ein Besuch der Papyrussammlung der Universität zu Köln geplant, um Papyri im Original zu sichten.

      Nach Absolvierung des Kurses erhält jede(r) Teilnehmer:in die Möglichkeit, einen  Papyrustext eigenständig zur Edition vorzubereiten und damit einen Beitrag zur weiteren Aufarbeitung der Hamburger Papyrussammlung zu leisten.

      Den Unterricht der Papyrologischen Autumn School in Münster gestalten Prof. Dr. Charikleia Armoni (Universität zu Köln) und Prof. Dr. Patrick Sänger (Universität Münster) im Zusammenwirken mit Dr. James Cowey (Universität Heidelberg), Dr. Thomas Ford (Universität  Münster),  Dr.  Kerstin  Sänger-  Böhm (Universität Münster) sowie Dr. Riccardo Vecchiato (Universität zu Köln).

      • Die Teilnehmerzahl ist auf 20 Studierende begrenzt.
      • Teilnahmevoraussetzung: Grundkenntnisse des
      • Unterrichtssprachen: Deutsch,
      • Bewerbung mit kurzem Motivationsschreiben und Curriculum Vitae bis zum Januar 2026 in elektronischer Form an: Prof. Dr. Patrick Sänger, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..
      • Die Auswahl der Teilnehmer*innen, welche auf Grundlage des bisherigen Studienerfolges und der Bewerbungsunterlagen erfolgt, wird bis Mitte Februar 2026 bekannt
      • Leistungsanrechnung: Studierende des Master of Arts Geschichte (Universität Münster) können u. A. im Modul Historische Grundwissenschaften (Übung: Historische Grundwissenschaften) 5 LP

      Seminar für Alte Geschichte / Forschungsstelle Papyrologie der Universität Münster

      Institut für Altertumskunde/Arbeitsstelle für Papyrologie, Epigraphik und Numismatik der Universität zu Köln

          

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    • Sommerschulen
    • Nov 27
      Scientific Diving Course at Lake Constance 2026

      Sommerschulen
      Donnerstag, 27. November 2025 10:40

      Training Course in Scientific Diving / European Scientific Diver (ESD)

      After the successfull restart of the Scientific Diving Courses at Lake Constance the upcoming 2026
      course is hereby announced. The course is organized by Teraqua in collaboration with Archaeotask
      GmbH, based in Engen/Hegau, as an accelerated program following the DGUV Rule 101-023
      „Forschungstauchen“.

      The course provides intensive training in professional diving skills for scientific purposes and concludes
      with a theoretical and practical examination conducted by the examination board oft he German
      Statutory Accident and Prevention Institution (Berufsgenossenschaft). Participants will receive
      certification as a Geprüfter Forschungstaucher, which is equivalent to the European Scientific Diver.
      This internationally recognized certificate will be issued by the German Scientific Diving Commission
      (KFT) upon request.

      The course consists of four parts:
      1. Entry check: January 16th at Löffingen/Black forest. Exercises: (1) 1000 m distance swimming
      with snorkel, mask and fins within 16 min (2) 1 minute static apnea while performing a bowline,
      a clove hitch and a eight knot (3) 40 m distance diving in apnea with fins and mask (4)
      approaching a BCD in apnea and put on equipment under water (5) a theoretical test at Level
      CMAS **.
      2. Theoretical Training: After passing the entrance exam, the theoretical part begins in January
      2026. Weekly 1.5-hour online seminars will cover the physical, medical, technical, and legal
      foundations of scientific diving.
      3. Practical Training Phase 1: From April 13 to 24 the first practical training will take place at
      the Engen/Hegau base near Lake Constance.
      4. Practical Training Phase 2 and Examination: From June 8 to 22 the second practical training
      will take place at Engen/Hegau base near Lake Constance. The Examination will take place
      from June 23 to 25 at the same place.

      Entry Requirements
      The course targets students, postdoctoral researchers, scientists, and technicians in aquatic scientific
      disciplines.
      Applicants must meet the following requirements:
      1. A valid diving certificate at least at the level of CMAS** or equivalent.
      2. A minimum of 70 open-water dives with a total dive time of at least 30 hours, including at least
      10 dives deeper than 15 meters and 5 dives deeper than 25 meters.
      3. Experience with dry suits (15+ logged dives).
      4. A valid occupational diving medical certificate issued by an authorized occupational medical
      institution.
      5. A complete diving kit, including a dry suit (air tanks and weights will be provided; some
      equipment may be supplied upon prior arrangement).
      6. Proof of completion of a CPR course (conducted by a certified institution) within one year
      before the final examination.
      7. Certification as a "Rescue Swimmer" Level 2.
      All applicants must demonstrate practical skills at the level of CMAS** or equivalent as part of the
      entrance exam.
      Since there are no standardized European certifications for first aid, rescue swimming, and occupational
      diving medical certificates, certifications issued outside Germany will be accepted if deemed equivalent
      to the German documents. For questions about equivalency, please contact archaeotask@teraqua-
      ausbildungsbetrieb.de.

      Application
      Applications, including a brief motivation letter and a diving résumé, should be sent to Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
      by December 31, 2025. Proof of entry requirements (1-2) are to be submitted by the start of the
      theoretical training block, along with the signed training contract. Requirements (3–7) must be fulfilled
      before the start of the practical training block.
      Course Fees
      The course fee is € 2.950,00. The fee includes the use of course infrastructure, the examination fee, and
      certification costs by the German Scientific Diving Commission. Travel, accommodation, and meals are
      not included.

      For more information about training facilities and scientific diving in Germany and Europe, visit:
      https://www.forschungstauchen-deutschland.de
      http://www.teraqua.de
      https://www.archaeotask.de    

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    • Sommerschulen
    • Nov 09
      Bristol Medieval Studies Summer School

      Sommerschulen
      Sonntag, 09. November 2025 10:00

      14 June - 4 July 2026, University of Bristol

      The Bristol Centre for Medieval Studies and the University of Bristol are delighted to announce the Medieval Studies Summer School 2026, which will run from 14 June to 4 July 2026.

      This three-week program is for students (undergraduates, graduates, and postgraduates) who are interested in a foundation in the methodologies needed to examine primary medieval sources and to explore a region of crucial importance in shaping the medieval history of Western Europe.

      Students will be working with academics from our internationally recognised Centre for Medieval Studies. This is one of the largest communities of academic medievalists in the UK, giving you a unique opportunity for networking and academic development.

      The following main topics will be taught:

      • Palaeography (Caroline script, Gothic script, Anglicana and Secretarial) and digital tools for palaeography;
      • Codicology (how to work and describe a codex);
      • Textual criticism and fragmentology;
      • Medieval history of Bristol and the Southwest of England;
      • Medieval religion and philosophy;
      • Medieval literature in vernacular and Arthurian literature;
      • Literature, landscape and nature in the Middle Ages;
      • Medieval history of art and architecture;
      • Medieval music.


      Students will be able to apply the research skills they will learn on at least five field trips to exclusive locations, including Gloucester Cathedral, Wells Cathedral, Windsor, Oxford.

      The provisional timetable can be accessed on our website.

      Tuition fees, which include meals, accommodation, and five guided excursions, are £3,595.

      We offer an early-bird single 10% discount for:

      • students from International Partner Universities and Study Abroad student mobility partners;
      • students who apply for two consecutive programmes; or
      • groups of 10 or more students from the same university.

      Early-bird deadline: 1 March 2026

      Application deadline: 3 May 2026.

      For more information, please visit our website (https://www.bristol.ac.uk/centre-for-study-abroad/bristol-summer/undergraduate/medieval) or contact the Director, Dr Leonardo Costantini (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.) or the Summer School Team (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.).

          

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    Ausstellungen

      • Ausstellungen
      • Jan 06
        Frankfurts römisches Erbe - Archäologie einer lebendigen Vergangenheit

        Ausstellungen
        Dienstag, 06. Januar 2026 10:13

         

        25. November 2025 - 26. April 2026
        Archäologisches Museum Frankfurt

        Unter den Straßen und Häusern Frankfurts liegt vielerorts eine zweite, viel ältere Stadt verborgen: das römische Frankfurt. Die Ausstellung „Frankfurts römisches Erbe“ lädt dazu ein, diese Vergangenheit Schicht für Schicht zu entdecken – von den ersten römischen Stützpunkten am Main, über das städtische Zentrum Nida mit den über das heutige Stadtgebiet verteilten Landgütern in seinem Umland bis zu den Ursprüngen des mittelalterlichen Frankfurt.

        Archäologische Funde aus Frankfurt – viele davon zum ersten Mal zu sehen –, veranschaulichende Rekonstruktionen und Karten zeigen, wie Menschen aus dem gesamten Römischen Reich und Einheimische am Main zusammenlebten, handelten und ihrem Glauben nachgingen. Sie erzählen von Militär und Macht, Handwerk und Handel, Göttern und Gemeinschaften – und davon, wie das römische Erbe in der Stadt bis heute fortlebt.

        Die Ausstellung macht sichtbar, dass die römische Vergangenheit kein fernes Kapitel ist, sondern ein lebendiger Teil Frankfurts und der Metropolregion: ein Fundament, auf dem die Stadt des Mittelalters gründet.


        https://www.museumsufer.de/de/ausstellungen-und-veranstaltungen/ausstellungen/frankfurts-roemisches-erbe-archaeologie-einer-lebendigen-vergangenheit/    

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      • Ausstellungen
      • Jan 06
        Grundstein Antike Berlins erstes Museum

        Ausstellungen
        Dienstag, 06. Januar 2026 10:05

        Am 9. Juli 1825 wurde der Grundstein für das von Karl Friedrich Schinkel entworfene Museum im Berliner Lustgarten gelegt. Nur fünf Jahre später, am 3. August 1830, wurde das erste öffentliche Museum Berlins und Preußens einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Rasch entwickelte sich das Alte Museum zu einem Publikumsmagneten und einer bis heute bedeutenden Institution der archäologischen Grundlagenforschung.

        In der Sonderausstellung werden nicht nur die baulichen Herausforderungen und innovativen Lösungen Schinkels beleuchtet, sondern auch die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen sowie das damals ganz andere Erscheinungsbild der Ausstellungsräume, die im Zweiten Weltkrieg völlig zerstört wurden. Ein großformatiges Modell im Zentrum der Ausstellung vermittelt einen Eindruck von Schinkels ursprünglichem Bau, von dem zudem nur wenige bildliche Darstellungen aus der Gründungszeit des Museums sowie historische Fotografien aus dem späteren 19. Jh. eine Vorstellung geben.

        Schinkels Geniestreich

        Das Alte Museum markiert tatsächlich einen Wendepunkt in der Architekturgeschichte öffentlicher Bauwerke für die Kunst: Zum ersten Mal überhaupt wurde ein Gebäude eigens als reines Kunstmuseum konzipiert. Karl Friedrich Schinkel schuf einen Bautypus, der die Gestaltung von Museen über Jahrzehnte hinweg prägen sollte. Der Architekt Schinkel stand bei der Errichtung des Museums vor großen technischen und finanziellen Herausforderungen – der preußische König Friedrich Wilhelm III. forderte äußerste Sparsamkeit, sodass innovative und gleichzeitig kostengünstige Lösungen entwickeln mussten.

        Antike Kunst – und Alte Meister!

        Während im Sockelgeschoss antike Kleinkunst – insbesondere Vasen, Bronzen, Terrakotten sowie Gemmen, Kameen und Münzen – gezeigt wurden, war das Hauptgeschoss mit der Rotunde antiken (vor allem römischen) Skulpturen und das Obergeschoss der königlichen Gemäldegalerie gewidmet. Letztere kann aus inhaltlichen und konservatorischen Gründen in unserer Ausstellung nur eine Nebenrolle spielen, soll aber in einer für 2030 geplanten großen Jubiläumsausstellung in der James-Simon-Galerie prominent berücksichtigt werden. 

        Kunstgenuss und Wissenshunger des Bürgertums

        Die Eröffnung des Museums fiel in eine Zeit des aufstrebenden Bürgertums und der Propagierung neuer Bildungsideale. Die Öffentlichkeit verlangte nach frei zugänglichen Möglichkeiten der Kunstbetrachtung, und Friedrich Wilhelm III. förderte diesen Gedanken zur Bildung seiner Untertanen. Rasch wurde das Museum weit über Preußen hinaus zu einem beliebten Reiseziel der bildungsbürgerlichen Gesellschaft. Doch wie öffentlich zugänglich war es tatsächlich? Welche Besuchergruppen strömten in das Museum, und welche Kunstwerke faszinierten sie besonders?

        10.07.2025 bis 03.05.2026
        Altes Museum




        https://www.smb.museum/ausstellungen/detail/grundstein-antike/    

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      • Ausstellungen
      • Okt 31
        KOLOSSAL DIGITAL! DER FARNESISCHE STIER IN LEIPZIG

        Ausstellungen
        Freitag, 31. Oktober 2025 09:44


        7.10.2025–1.4.2026
        Antikenmuseum Universität Leipzig
        Gipsabguss-Sammlung
        Dittrichring 13 | 1.OG
        04109 Leipzig

        Eröffnung
        7. Oktober | 18.00 Uhr
        Öffnungszeiten
        Mittwoch 15.00–18.00 Uhr
        Führungen sonntags
        und auf Anfrage.
        An gesetzlichen Feiertagen
        geschlossen.

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      • Ausstellungen
      • Okt 22
        ARCHITEK TOURENHistorische Modelle antiker Bauten aus dem Lindenau-Museum Altenburg

        Ausstellungen
        Mittwoch, 22. Oktober 2025 15:41

        Eine Sonderausstellung
        des Lehrstuhls Klassische Archäologie
        an drei Standorten der Universität Jena

        23. Okt 2025 – 14. Feb 2026

        Institut für
        Altertumswissenschaften
        Fürstengraben 25

        Hauptgebäude der
        Universität Jena
        Fürstengraben 1

        Thüringer Universitäts-
        und Landesbibliothek
        Bibliothektsplatz 2

        Do 10 – 13 Uhr
        Fr / Sa 13 – 18 Uhr
        Mo–Sa 10 – 18 Uhr
        Mo–Sa 10 – 18 Uhr

        Institut für Altertumswissenschaften
        L e h r s t u h l K l a s s i s c h e A r c h ä o l o g i e
        Gefördert durch:
        feiertags geschlossen
        Schließzeit: 22.12.2025 – 04.01.2026    

        Etwa einstündige Führungen finden immer samstags um 15 Uhr statt.
        Treffpunkt ist am jeweils angegebenen Standort: Institut für
        Altertumswissenschaften (IAW), Hauptgebäude der Universität (UHG),
        Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek (ThULB).

        25.10.2025 | ThULB
        Wer war Lysikrates?
        Prof. Dr. Eva Winter
        01.11.2025 | IAW
        Zwischen Dokumentation und künstlerischer Freiheit.
        Die Genauigkeit der Modelle
        Wilhelm Naumann, M.A.
        08.11.2025 | UHG
        Architektur im Spiegel der Politik. Die Akropolis von Athen
        Dr. Anne Gürlach
        15.11.2025 | IAW
        Internationale Architektur?
        Griechische und ägyptische Einflüsse in Rom
        Lilli Keiner
        22.11.2025 | UHG
        Parthenon, Erechtheion und Athena-Nike-Tempel.
        Drei Tempel auf der Athener Akropolis.
        Moritz Steiger, B.A.
        29.11.2025 | IAW
        Hustentempel – Minerva Medica – Phokassäule.
        Drei Beispiele spätantiker Bauten in Rom
        Dr. Dennis Graen
        06.12.2025 | IAW
        Das Kolosseum. Unterhaltungsbau in Rom
        Moritz Steiger, B.A.
        13.12.2025 | UHG
        Lindenaus Zeichenschule in Altenburg
        Anna-Lena Holstein, B.A.
        20.12.2025 | IAW
        Zwischen Menschen und Göttern. Heilige Räume der Antike
        Klara Kley
        10.01.2026 | ThULB
        Das Lysikrates-Monument in Athen
        PD. Dr. Charalampos Tsochos
        17.01.2026 | IAW
        Macht in Marmor. Wie Kaiser sich in Architektur verewigen
        Klara Kley
        24.01.2026 | IAW
        Große Bauten ganz klein.
        Architektur-Modelle griechischer und römischer Tempel
        Lukas Donath
        28.01.2026 | ThULB | 18 Uhr
        Vorstellung des Bestandskatalogs zur Ausstellung
        31.01.2026 | IAW
        Griechische Tempel in Italien
        Lilli Keiner
        07.02.2026 | IAW
        Kork – Terrakotta – Bronze. Die Hersteller der Modelle
        Prof. Dr. Eva Winter
        14.02.2026 | IAW
        Die ewige Stadt. Römische Bauten im Modell
        Lukas Donath

        Führungen auf Anfrage:
        Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
        oder über das Kontaktformular auf der Internetseite der
        Antikensammlungen

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    Stellenangebote

      • Stellenangebote
      • Jan 16
        Full-Stack-Entwickler / -in zur Umstellung des Thesaurus-Wörterbuchs auf eine digitale Version

        Stellenangebote
        Freitag, 16. Januar 2026 10:34

        Das Forschungsprojekt „Thesaurus linguae Latinae“ erforscht seit über 125 Jahren die Lateinische Sprache in der Antike und erstellt ein vollständiges Wörterbuch des antiken Lateins.

         

        Wir suchen Sie:

        Full-Stack-Entwickler / -Entwicklerin zur Umsetzung der Umstellung des Thesaurus-Wörterbuchs von der gedruckten auf eine vollständig digitale Version

        am Standort München

        Das sind Ihre Aufgaben:

        • Weiterentwicklung und Pflege der Online-Datenbank zur Verwaltung der Forschungsmaterialien („Zettelkasten-DB“ auf Basis von Django und React), einschließlich der Update-Pflege und ggf. Neu-Einrichtung des dafür betriebenen Linux-Servers
        • Entwicklung von Software-Werkzeugen zur Unterstützung der Wörterbucharbeit und der Automatisierung von Arbeitsabläufen
        • Beratung und Unterstützung bei der technischen Koordination mit verschiedenen Kooperationspartnern

        Das sind Sie:

        • Abgeschlossenes Studium der Informatik oder eines geisteswissenschaftlichen Faches mit Nachweis hinreichender Software-Entwicklungskenntnisse
        • Erfahrungen als Full-Stack-Entwickler bzw. Entwicklerin und möglichst auch schon Kenntnisse von React und Django
        • Teamfähigkeit und sehr gute Kommunikations- und Organisationsfähigkeit
        • Bereitschaft, sich selbstständig in unterschiedliche Technologien einzuarbeiten

        Das ist unser Angebot:

        Wir bieten Ihnen eine verantwortungsvolle Tätigkeit in einem freundlichen Umfeld mit guten Weiterbildungsmöglichkeiten. Die Eingruppierung erfolgt nach TV-L Entgeltgruppe 13; die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet zu besetzen.

        Ihr Arbeitsplatz befindet sich im Zentrum Münchens in der Bayerischen Akademie der Wissenschaften (Alfons-Goppel-Straße 11).

        Eine Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.

        Schwerbehinderte Personen werden bei im Wesentlichen gleicher Qualifikation bevorzugt.

         

        Kontakt:

        Wir erwarten Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnisse) bis zum 15.02.2026 ausschließlich per E-Mail (ein PDF) an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

        Wo Wissenschaft alles ist.

        An der LMU arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auf höchstem Niveau an den Zukunftsfragen um Mensch, Gesellschaft, Kultur, Umwelt und Technologie, unterstützt durch kompetente Beschäftigte in Verwaltung, IT und Technik. Werden Sie Teil der LMU München!

        Im Rahmen Ihrer Bewerbung auf eine Stelle an der LMU übermitteln Sie personenbezogene Daten. Beachten Sie bitte hierzu die Datenschutzerklärung der LMU für den Internetauftritt. Durch die Übermittlung Ihrer Bewerbung bestätigen Sie, dass Sie die Datenschutzinformationen zur Kenntnis genommen haben und mit der Datenverarbeitung im Rahmen des Auswahlverfahrens einverstanden sind.

        https://job-portal.lmu.de/jobposting/50021dd066f19975fdb0532ed35009c6a87825a8
            

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      • Stellenangebote
      • Jan 07
        Temporary position in Latin available in Oslo

        Stellenangebote
        Mittwoch, 07. Januar 2026 09:34

        The Department of Philosophy, Classics, History of Art and Ideas at the Faculty of Humanities at the University of Oslo is seeking to hire a temporary Associate Professor or Senior Lecturer in Latin.

        The position is available from 1 August 2026 to 31 December 2028.

        Please see job announcements (in English and in Norwegian):

        www.jobbnorge.no/en/available-jobs/job/290949/temporary-position-as-associate-professor-or-lecturer-in-latin

        www.jobbnorge.no/ledige-stillinger/stilling/290949/vikariat-som-foersteamanuensis-eller-universitetslektor-i-latin

         

        Deadline for applications:

        10th of February, 2026.

         

        Tor Ivar Østmoe

        Senior Lecturer in Latin / Head of Subject Classics

        Department of Philosophy, Classics, History of Art and Ideas

        University of Oslo

        1020 Blindern

        N-0315 Oslo

         

            

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      • Stellenangebote
      • Dez 23
        Lecturer/Assistant Professor Ancient Greek Literature

        Stellenangebote
        Dienstag, 23. Dezember 2025 17:39

        University College Dublin - UCD Classics

        Lecturer/Assistant Professor Ancient Greek Literature

        Ref. 019264

        Full Time / Permanent

        €64,753 to €102,539 per annum
        <https://my.corehr.com/pls/coreportal_ucdp/erq_jobspec_details_form.jobspec?p_id=019264>

        Applications are invited for a permanent post of a Lecturer/Assistant Professor in Ancient Greek Literature within School of Classics

        Prior to application, further information (including application procedure) should be obtained from the Work at UCD website: www.ucd.ie/workatucd/jobs<https://www.ucd.ie/workatucd/jobs/>

        The School of Classics seeks to appoint a permanent Lecturer/Assistant Professor in Ancient Greek Literature. All areas of research specialisation within the broad field of ancient Greek literature will be considered, but applicants focusing on epic or drama are especially welcome. The School is home to three subjects within the BA degree – Greek and Roman Civilisation, Greek, Latin – and contributes to three BA Humanities degree programmes: Classics, Art History and Archaeology; Classics, English and History; Languages, Linguistics and Cultures. An MA in Classics is offered, along with MLitt and PhD degrees. The UCD Classical Museum holds the largest collection of Classical antiquities on display in Ireland and is embedded in the School’s teaching, research and outreach activities. Access Classics is the School’s award-winning outreach programme. UCD is Ireland’s largest university and is located near to Dublin’s city centre. It is rank ed in the global top 50 for sustainability and is one of Europe’s leading research-intensive universities.

        95 Lecturer/Assistant Professor (above the bar)\2010 Salary Scale: €64,753 - €102,539 per annum.
        Appointment will be made on scale and in accordance with the Department of Finance guidelines.

        Closing date: 12:00 noon (local Irish time) on 06/02/2026

        Applications must be submitted by the closing date and time specified. Any applications which are still in progress at the closing time of 12:00 noon (Local Irish Time) on the specified closing date will be cancelled automatically by the system. UCD are unable to accept late applications.

        UCD do not require assistance from Recruitment Agencies. Any CVs submitted by Recruitment Agencies will be returned.
           

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      • Stellenangebote
      • Dez 21
        Assistent Professor in Latin literature

        Stellenangebote
        Sonntag, 21. Dezember 2025 11:52

        Ghent University

        Professor in Latin literature (BOF)

        100% Assistant professor tenure track

        Job ID:  29474
        Apply until 28/01/2026 (DD/MM/YYYY) 23:59 (Brussels time)


        ABOUT GHENT UNIVERSITY
        Ghent University is a world-class, open, pluralistic and socially engaged university. Our credo is Dare to think: we are a haven for courageous thinkers.

        With one of the most progressive career models for academics in the world, Ghent University evaluates its scholars not only by the length of their publication list but also by the impact they pursue, what they achieve and how they collaborate.

        ASSIGNMENT
        We are looking for a motivated, dynamic colleague with a broad view on classical studies to strengthen our education and research capacity in later Latin literature (medieval and/or early modern period). At Ghent University, the study of Latin literature, alongside Ancient Greek and several modern European languages and literatures, is housed within the department of Literary Studies. We teach Latin literature from the classical period through late antiquity to the Middle Ages, the humanist period and the later periods. Ghent’s thriving Latin studies are part of the departments of Literary Studies, History, Linguistics, Philosophy and Moral Sciences, and Archaeology. Four research groups are actively cooperating in various specialisations: GIKS (Classical Studies), GCLA (Late Antiquity), Henri Pirenne Institute (Medieval Studies) and GEMS (Early Modern Studies).

        We are looking for a colleague with a strong academic CV and international visibility in the required field.

        The position, funded by the Special Research Fund, is granted the privilege of focusing primarily on research for a period of 5 years. During that period the teaching load will be limited to no more than 8 ECTS credits per semester on average over a period of 3 years. For the further development of the academic career, please see ‘Appointment information’ below.

        More information: profile text<https://www.ugent.be/lw/nl/over-de-faculteit/zap-vacatures/profieltekst-bof-zap-vacature-latijnse-letterkunde.pdf/@@download/file/Profieltekst%20BOF-ZAP-vacature%20Latijnse%20Letterkunde.pdf> (in Dutch)

        Academic research
        You conduct innovative and internationally recognized research in the field of Latin literature, with a focus on a late period (medieval and/or early modern).

        Academic education
        You lecture various course units in the broad discipline of Latin literature and in particular the literature of the Middle Ages and the early modern period. In addition to Latin Literature at the bachelor’s and master’s level, your teaching duties may, in due course, include bachelor-level courses in cultural studies (the Latin tradition in Europe), theory and practice of translation, or language and reading skills.

        Institutional and societal engagement
        Based on your expertise and experience, you will contribute to the university's operations and take on external assignments. You participate in the internal and external service activities of the Department of Literary Studies, the Faculty of Arts and Philosophy, and Ghent University.

        PROFILE
        Knowledge/experience

          *   You have already conducted outstanding scientific research in the field of Latin Literature, as evidenced by high quality research output in national and international publications (journals and/or books) with a double-blind peer review.


          *   The focus of your academic expertise lies in later (medieval and/or early modern) Latin literature, but you also work from a broader perspective and possess excellent knowledge of theories, methods, and debates in the wider fields of Classical Studies and Literary Studies.


          *   You are capable of initiating and supervising educational and research projects and of acquiring the necessary funding for this.


          *   You possess proven teaching experience and skills aimed at developing and strengthening academic competencies in university students.


          *   You show leadership potential/have leadership experience. More information about leadership<https://www.ugent.be/en/work/mobility-career/career-aspects/professorial-staff/leadershipvision> at Ghent University.


          *   If you don't know Dutch, you are willing to learn it. This will be assessed during the selection interview. When taking up a teaching assignment, you must master the language of instruction of the course. More information about the language requirements<https://www.ugent.be/en/work/talent/languagerequirements.htm> and appropriate language guidance at Ghent University.
             *   You are required to master the language of instruction in which you will be teaching a course unit at CEFR level C1. You can demonstrate this by means of a language certificate or a diploma obtained from an institution where that language is the medium of instruction. In addition, Article II.270, §1 of the Higher Education Codex stipulates that: (i) within two years of appointment, you must master the Dutch language at least at CEFR level A2; (ii) at the time of confirmation in tenure, or at the latest within five years of appointment, you must be able to demonstrate proficiency at CEFR level B2.


          *   Recommended are:
             *   Proven expertise in coaching BA and MA thesis students.
             *   Proven expertise in supervising research and/or coaching Ph. D students (commensurate with the career stage and the opportunities provided in previous appointments).
             *   International mobility, among other things thanks to research stays at institutions external to the one where you acquired your highest academic degree.
             *   Positively evaluated experience in provided or organised academic lecturing (commensurate with the career stage and the opportunities provided in previous appointments).
             *   Professionalisation of education.
             *   Academic services within and beyond the academic community (e.g. science communication, membership of advisory boards, peer review, …).

        Skills/attitude

          *   You are quality-oriented.
          *   You take initiative.
          *   You are constructive and open to collaboration with colleagues, including colleagues from other disciplines and departments.
          *   You integrate smoothly into the department/faculty and actively look for opportunities within and outside the university, making active use of your network.
          *   You are passionate about academic research and education in your area of expertise.
          *   You possess the required leadership skills to build and manage a research group.
          *   You feel comfortable teaching small and large groups of students.
          *   You value educational professionalisation and permanent training and are willing to continue investing in this.
          *   You are willing to contribute to the societal embedding of the programme, in particular, with regard to the connection with the educational milieu in Flanders.

        APPOINTMENT INFORMATION
        (docent – BOF TT)

          *   We offer you a temporary appointment in a tenure track system for a term of five years. If positively evaluated by the University Board, the term of office will be transferred into a permanent appointment as an associate professor. At that moment the time devoted to research, education and institutional and societal engagement may be altered.

        The recruitment date is from 1 September 2026.

        OUR OFFER
        Ghent University has developed a new inspiring career model<https://www.ugent.be/en/work/mobility-career/career-aspects/professorial-staff> for professors. Academic freedom and academics' responsibility, talents and ambitions act as a natural drive to advance their careers, as part of teamwork.

        Ghent University is specifically committed to guiding international professors<https://www.ugent.be/en/work/talent> in the process of coming to Ghent. At Ghent University, our view is as broad as possible, because internationalisation creates synergies within and outside the institution.

        We offer you a wide range of employee benefits<https://www.ugent.be/en/work/talent/next-steps/employeebenefits.htm>. The basic teacher training and courses in 'Dutch' and 'English' for foreign-speaking lecturers are just a few of our wide range of courses and training.

        Candidates who are newly appointed at Ghent University with an appointment of at least 50% receive a Starting Grant<https://www.ugent.be/en/research/funding/bof/starting-grants.htm> of € 240,000 to contribute towards the personnel, operating and/or equipment costs. Furthermore, professors who meet the conditions may be eligible for Basic Research Funding<https://www.ugent.be/en/research/funding/bof/basic-research-funding/overview.htm>.

        DIVERSITY
        Ghent University pursues an equal opportunities policy and values everyone's talent, regardless of gender, age, philosophy of life, skin color, sexual orientation, migration background or disability. We encourage everyone to apply.

        Ghent University strives for a gender balance, whereby a maximum of three-fifths of the doctoral members of the academic staff are of the same sex. As long as this target has not been met at the level of the scientific group, priority will be given to candidates of the under-represented sex for senior academic staff mandates with mainly research assignments in the event of equal qualifications. This precedence is not automatic and unconditional; the personal situation of each candidate is always taken into account when assessing the applications.

        Interruptions in research careers and/or atypical career paths (e.g. relevant experience outside the academic sector) will be taken into account when assessing the application.

        SELECTION PROCEDURE
        The selection committee will carry out an initial, substantive screening of the admissible applications on the file. This assessment takes into consideration both the candidate's merits and potential.

        Ghent University emphasizes the qualitative assessment of academic performance. Therefore, candidates are asked in the application form to mention their most important academic or non-academic achievements with the most impact.

        For shortlisted candidates, the following steps in the selection procedure shall consist of at least:

          *   a selection interview in which the vision and planning regarding education, research, and institutional and societal engagement as well as the embedding in the bigger picture are discussed;
          *   a trial lesson on a subject in the relevant field;
          *   a screening of leadership.

        ADMISSION REQUIREMENTS

          *   You hold a thesis-based doctorate or a diploma or certificate that is recognized as equivalent (article V.20 Codex Hoger Onderwijs<https://data-onderwijs.vlaanderen.be/edulex/document.aspx?docid=14650>). Upon evaluation of a foreign (non-EU) diploma, a certificate of equivalence may still have to be requested at NARIC<https://www.vlaanderen.be/en/naric-vlaanderen>. If this is the case, we advise you to initiate this recognition procedure as soon as possible. You are required to have the recognition no later than on the date of your appointment.


          *   You have at least two years of postdoctoral experience on 1 September 2026. This term of two years is determined by the date mentioned on the required diploma.


          *   Your application meets the formal requirements (submitted on time, complete: with a completed application form and a copy of the diploma, delivered via e-recruitment).

        HOW TO APPLY
        Apply online through the e-recruitment system before the application deadline (see above). We do not accept late or incomplete applications, or applications that are not sent through the online system.

        Your application must include the following documents:


          *   In the field ‘Application form’: the application form<https://www.ugent.be/en/work/professorial-staff/applicationforms.htm> + a mandatory attachment in which you outline your research vision for the upcoming term of the ZAP mandate with a primarily research-focused assignment. Minimum 3 – maximum 5 pages, excluding references. In addition, you submit your application letter, in which you explain your candidacy in light of the selection criteria. Maximum 3 pages. All of this should be combined into a single PDF file.
          *   In the field ‘Diploma’: a transcript of your doctoral degree. If you have a foreign diploma in a language other than our national languages (Dutch, French or German) or English, please add a translation in one of the mentioned languages.
          *   In the field ‘Certificate of equivalence’: only for diplomas awarded outside the European Union: certificate of equivalence (NARIC) (if already in you possession). For diplomas awarded in the UK before January 31st of 2020, a certificate of equivalence is not required.

        Note that the maximum file size for each field is 10 MB.

        MORE INFORMATION
        For further information regarding this vacancy, please contact Professor Mara Santi (Department Head, Department of Literary Studies), Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.<Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.>, at the Faculty of Arts and Philosophy.

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